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GVmanager_06_07_2013

Fotos: Kirchner Die neue PT-Serie Top Performance  Die Cook & Chill-Komponenten werden in Kleingebinden portioniert (S. 28 l.), in Hor-dengestelle gepackt und dann auf Station per Transferwagen gebracht, der an die Regio-station andockt (S. 28 r.). Per Schiebebügel werden die Hordenwagen ergonomisch durch-geschoben (l.). Später werden die Komponen-ten individuell auf Tellern, in Schüsseln oder als Buffet angerichtet (r.). Kompetenter Partner der flexiblen Speisenverteillösung war Rieber. Top Performance: brillant, schnell, sparsam www.winterhalter.de/pt-scout Patientenverpflegung Die Fusion der Krankenhäuser St. Alexius und St. Josef zu einer der modernsten Psy-chiatrien in Deutschland läutete eine neue Phase der Weiterentwicklung ein – auch für die bis dato gut eingespielte Zentralküche. Durch die Zusammenlegung der Stamm-häuser und deren Erweiterung wollte Dr. Martin Köhne etwas komplett Neues schaf-fen. Das zeigt sich nicht nur in der trans-parenten Architektur, die mehr eine Ho-tel-, denn eine Klinikatmosphäre schafft, sondern auch in der variablen Patienten-struktur. So hält man sich die medizinische Ausrichtung der Stationen, je nach Bedarf, offen. Um der flexiblen Klientel gerecht zu werden, wollte sich die Geschäftsführung auch bei der Speisenpräsentation alle Mög-lichkeiten offen halten – von der Tellerpor-tionierung über den „Familienmittagstisch“ mit Schüsseln bis hin zur Buffetausgabe aus Großgebinden. Lösungen für die reine Regeneration auf dem Teller oder in Groß-gebinden kamen folglich nicht in Frage. Die eierlegende Wollmilchsau „Ich machte mich also auf die Suche nach einem Hersteller, der mit uns an einer Art eierlegenden Wollmilchsau für Kleingebin-de arbeiten kann und will“, kommentiert Jörg Jendrny schmunzelnd. Weiter einge-grenzt auf das System Heißluft folgte eine erste Versuchsreihe mit elf ausbaufähigen Standardlösungen renommierter Hersteller. Nach ersten individuellen Prototypen kris-tallisierte sich schließlich Rieber als Favorit heraus, mit dem das Haus bereits für die Wohngruppenversorgung kooperierte. Ge-meinsam arbeiteten sie etwa ein Jahr lang an einem Allround-Konzept: einer Kombi-nation aus dem Regenerier- und Ausgabe-wagen Regiostation, der direkt in den Stati-onsküchen steht, sowie dem Transferwagen für den internen Transport der gekühlten Kleingebinde und des Essgeschirrs auf die Stationen. Besonders den für ihn passenden Transferwagen durchdachte Jörg Jendrny


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