Patientenverpflegung - St. Augustinus Kliniken St. Alexius-/St. Josef-Krankenhaus, Neuss: Pragmatisch durchdacht

GVmanager_06_07_2013

Fotos: Kirchner Patientenverpflegung Pragmatisch durchdacht Das Ziel der Geschäftsleitung, mit dem Neubau des St. Alexius-/St. Josef-Krankenhauses in Neuss etwas Innovatives zu schaffen, hat auch der Leiter der Küchenbetriebe, Jörg Jendrny, sehr genau genommen: Er hat ein eigenes Transfer- und Regeneriersystem für Kleingebinde entwickeln lassen, das der Funktionalität nach fast an eine „eierlegende Wollmilchsau“ erinnert. Stillstand scheint in den 18 Einrich-tungen der St. Augustinus-Kliniken rund um den Niederrhein ein Fremd-wort zu sein. „Seit ich im Jahr 2000 als Küchenleiter eines Altenheims dazukam, wurde fortwährend investiert – und zwar nicht nur in die Medizin, sondern auch in die Küchen“, resümiert der heutige Leiter Küchenbetriebe Jörg Jendrny, dessen Ver-antwortungsbereich 28 GVmanager 6-7/2013 sich mit der Unterneh-mensgruppe ebenfalls vergrößerte. „Die St. Augustinus-Kliniken zählen zu den größten und am besten ausgestatteten katholischen Anbietern von Gesundheits- und Sozialleis-tungen am Niederrhein. Allein in die Fusion der beiden Krankenhäuser St. Alexius und St. Josef zum neuen Zentrum für seeli-sche Gesundheit am Standort Neuss haben wir 55 Mio. E investiert“, ergänzt der Ge-schäftsführer Dr. Martin Köhne. Zentral angelegt Wie ein zukunftsfähiges Verpflegungs-konzept für diese Unternehmensgruppe aussehen könnte, hat Jörg Jendrny bereits 2004 als neuer Projektleiter Küchen erar-beitet. Seit der Auslagerung dieser in eine Servicegesellschaft im Jahr 2007 fungiert er schließlich als Leiter Küchenbetriebe. Auf dem Weg hin zu optimaler Hygiene und Qualität baute er schließlich die Küche im Johanna-Etienne-Krankenhaus Neuss langfristig zur Zentralküche für einige Ein-richtungen um. „Angesichts der dezentra-len Strukturen kamen wir nicht an Cook & Chill vorbei“, ergänzt Jörg Jendrny, der für interne Lösungen Cook & Serve favorisiert. Von Anfang an hat die Küche möglichst viel selbst produziert. Der Grund: Die niedrige Qualität damaliger Cook & Chill-Convenience. „Zudem sind wir so viel flexibler“, begründet Jörg Jendrny. Stets auf der Suche nach einer besseren aber dennoch pragma-tischen Lösung, lässt sich sein Küchenteam inzwischen aber durch gute Cook & Chill- Produkte unterstützen: „Ergänzend setzen wir kaltquellende Produkte zur Bindung ein, um unsere selbst hergestellten Saucen und Suppen unter den verschiedenen Rege-nerationsbedingungen in der gewünschten Konsistenz anbieten zu können.“ Gute Kooperation (v. l.): das Küchenteam, Küchen-leiter J. Jendrny und A. aus dem Moore (Rieber)


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