Management - Gesundheitsmanagement: Qual nach der Menüwahl?

GVmanager_06_07_2013

Qual nach der Menüwahl? lorienbewussteren Mittagessen hat, hat der Oecotrophologe Swen Giebel, der bei der Versicherungskammer Bayern arbeitet, in seiner Diplomarbeit an der Hochschule Nie-derrhein ermittelt. Aufgrund dieser Ergeb-nisse sieht sich die Versicherungskammer Bayern darin bestärkt, weiterhin an einer Maßnahme wie dem Veggietag festzuhal-ten. Denn aufgrund eines dauerhaft gesün-deren Ernährungsverhaltens können die Mitarbeiter aus der Sicht von Swen Giebel „langfristig positivere Ergebnisse erzie-len“. Für Betriebe lohnt es sich demnach, gesunde Ernährungsalternativen dauerhaft in das Angebot ihres Betriebsrestaurants zu integrieren. Denn nicht nur der Tischgast profitiert von einem betrieblichen Ge-sundheitsmanagement und einem gesunden Speisenangebot. Die Fragestellung der Studie, auf der die Schlüsse gründen, sah folgendermaßen aus: Kann eine gesunde Verpfle-gung dazu beitragen, das Wohlbefinden sowie die Konzentrations- und Leis-tungsfähigkeit am Arbeits-platz positiv zu beeinflussen? Welche Wirkung eine gesunde Ernährung für den einzelnen Tischgast und welche Relevanz das wiederum für den Betrieb hat, hat der Oecotrophologe Swen Giebel von der Versicherungskammer Bayern in einer Studie ermittelt. Als Kooperationspartner des GVmanager ver-mittelt der Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE) Experten für redaktionelle Beiträge, um das ernährungs- und haushaltswissen-schaftliche Fachwissen seiner Mitglieder in die GV zu tragen. Für die Richtigkeit der Bei-träge übernimmt der VDOE keinerlei Gewähr. Der Verband vertritt die berufspolitischen Interessen seiner rund 4.000 Mitglieder aus allen Fachbereichen der Oecotrophologie, Haushalts- und Ernährungswissenschaft. Er arbeitet unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke. Weitere Informationen: www.vdoe.de Currywurst, Schnitzel und Pommes sind nicht nur die Renner bei den kleinen Tischgästen, auch in vie-len Betriebsrestaurants behauptet sich das „ungesunde Trio“ gegenüber gesünderen Alternativen. Mit Veggietagen und fettarmen Zubereitungsmethoden setzen eini-ge GV-Küchen auf einen „gesunden“ Weg. Auch die Versicherungskammer Bayern hat einen wöchentlichen Veggietag ins Leben gerufen (vgl. GVmanager, Ausgabe 3/2012, S. 24f.). Welchen Einfluss der Griff zum ka- Ist eine gesunde Mahlzeit in der Lage, das gefürchtete Leistungstief am Nachmittag auszuhebeln oder abzuschwächen? Folg-lich zielte Swen Giebel primär auf die un-mittelbaren, also direkten Auswirkungen der einzelnen Mahlzeiten ab, nicht auf die langfristigen, die allgemein bekannt sind. Um den Einfluss der ungesunden bzw. gesunden Mahlzeiten herauszufinden, mussten die Studienteilnehmer im Untersu-chungszeitraum von vier Wochen mittags im Wechsel beide Mahlzeitentypen essen. Als „gesunde“ Gerichte standen dabei z. B. Blumenkohl- Brokkolicurry mit Reis, Gemü-selasagne oder Schweinelende mit Quark-knöpfle und Tomaten-Zucchinigemüse auf dem Speiseplan. Als „ungesund“ galten hingegen Käsespätzle mit Schmelzzwie-beln, Pizza 4 Käse oder Geröstete Knödel mit Speck und Ei. Die Unterscheidung der Fotos: © Rudie – Fotolia.com, © Gänseblümchen/Pixelio Gesundheitsmanagement


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