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24_Stunden_Gastlichkeit_03_2013

ERFOLGSFAKTOREN ➙➙ Standorte fast immer in 1A-Lagen ➙➙ Hohe Qualität und permanente Arbeit daran ➙➙ Hohe Zuverlässigkeit: „Hier kriege ich immer meinen Seelachs!“ ➙➙ Einzigartige Produkte ➙➙ Schnelligkeit beim Verkauf KONZEPT NORDSEE – BERLIN ALEXANDERPLATZ Bewährtes Nordseekonzept in bester Hauptstadtlage mit hoher Touristen- und Gästefrequenz. l Betreiber: Nordsee GmbH l Mitarbeiter: 30 l Plätze: 134 (innen), 20 außen Luftaustausch, Fettabscheidung u. ä. zurückzuführen ist. Die Außenwände sind nun aus Glas – zur Front und zur Seite hin. Dadurch können die Gäste auf den Alexan-derplatz blicken. Neu ist hier auch ein Ser-vicesystem, bei dem die Gäste nicht mehr parallel zur Theke sondern frontal anste-hen. „Das neue Anstehverhalten haben wir bereits in anderen Stores getestet. Und da es hier aufgrund der Raumsituation mach-bar ist, haben wir uns dafür entschieden“, erläutert Heinrich Jobi. Durch das Fehlen der „Tablettrutsche“ ergebe sich ein anspre-chenderes Bild. Stolz ist der Verkaufsleiter auch auf die blaue Hintergrundbeleuchtung der Theke am Abend. „Wir wollen den Restaurantcharakter stärker betonen. Deshalb haben wir hier bis 23 Uhr geöffnet.“ Sanierungen gehören zur Nordsee-Strate-gie für das Jahr 2013. Das Bremerhavener Unternehmen möchte sich weiter auf seine Kernmärkte Deutschland und Österreich konzentrieren. Im Fokus der Veränderungen stehen der Neu- und Umbau der Restaurants und der Ausbau des Bereichs Franchise. Stärker als bei den zuletzt modernisierten Restaurants hat Nordsee an diesem Berliner Standort seine Innenarchitektur überarbei-tet. Nach Jahren einer kühleren Farb- und Materialwahl dominieren hier nun natur-bezogene Materialien wie Holz und Leder, eine weiche Beleuchtung und ein dezent nordisches Design. Die Möbel sind aus mas-siver Eiche gefertigt. Helle Farben bilden einen Kontrast zum Blau der Wände sowie zu den roten Hockern. Fischkompetenz auf „drei Beinen“ Nordsee arbeitet über drei Verkaufskanäle: den Einzelhandel mit Frischetheke, die Restaurants und die Snacks zum Mitnehmen. 42 % der weltweit 404 Standorte (davon 336 Filialen in Deutschland, 101 Filialen als Franchise) verfügen über eine Einzelhandelstheke mit Fisch, Meeresfrüchten und Delikatessen. Das Angebot in den Restau-rants umfasst neun sogenannte Pflichtpro-dukte und 16 Produkte im Wahlsortiment, im Snackbereich 14 Pflichtprodukte und zehn im Wahlsortiment. Snack-Topseller sind das warme Backfisch-Baguette (2,80 €), das Mat-jes- Baguette (2,40 €) und die Garnelenbox (5,50). Bei den Meals werden z. B. „Lachsfilet auf Haut gebraten“ (10,95 €) und Schollen-filet vom Grill (7,95 €) gut verkauft. Im neu eröffneten Store werden auch Antipasti und Nudelgerichte, wie Spaghetti mit Lachs und mit Garnelen, angeboten. Zudem gibt es eine Wokstation für Frontcooking-Gerichte. Wie auch in anderen Nordsee-Restaurants kreiert der Chefkoch hier storeeigene Gerichte auf der Basis des möglichen Lieferprogramms. „Dann können daraus durchaus neue Pro-dukte entstehen, die später in allen Restau-rants zu haben sind“, sagt der Verkaufsleiter. An diesem Berliner Standort am „Alex“ ar-beiten 30 Mitarbeiter. „Jeder macht alles“, erklärt Heinrich Jobi und ergänzt: „Wer heute spült, kann nächste Woche durchaus im Service arbeiten.“ Das erhöhe die Wert-schätzung untereinander, begründet er. Insgesamt beschäftigt Nordsee rund 6.000 Mitarbeiter. Regelmäßige Fortbildungen gehören zum Unternehmenskonzept. „Mit unserem Programm ‚360 Grad‘, das es seit 2012 gibt, bieten wir jedem Mitarbeiter die Chance, sich aus einem vielfältigen The-menkatalog die Fortbildung auszusuchen, die ihn interessiert“, erläutert Heinrich Jobi. Außerdem bilden auch die Store- Manager ihre Mitarbeiter weiter. Monat-lich findet in jedem Store eine Inventur statt. „Dabei werden alle verfügbaren Kennzah-len ausgewertet“, betont der Verkaufsleiter. Denn: Jeder Store versteht sich als Profitcen-ter. „Wir haben ein extrem gutes Warenwirt-schaftssystem und können quasi jede Viertel Zitrone nachvollziehen“, sagt der erfahrene Mitarbeiter. Eine andere Zielsetzung ist die Erhöhung der Gästezahlen. „Dieser Store ist sehr wichtig für uns. Hier testen hier u. a. neue Produkte und Technik, z. B. denWok“, resümiert Heinrich Jobi. Heike Sievers www.nordsee.de Schneider Tobias Nordsee/PROFI-PARTNER Fotos:• Fisch: Deutsche See • Convenience: Frosta Tiefkühlkost 24 Stunden Gastlichkeit 3/2013 43


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