Marktforschung - DGE: Erbse für Erbse

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Foto: © babimu – Fotolia.com Erbse für Erbse Gerade bei der Versorgung älterer Menschen lohnt sich eine wie „Erbsenzählerei“ anmutende Analyse der Lebensmittel und ihrer Nährwerte, um Mangelernährung vorzubeugen. Wo bei Essen auf Rädern noch Handlungsbedarf besteht, hat die DGE in einer Studie untersucht. Die Qualität der Mahlzeitenversorgung via Essen auf Rädern lässt sich zum Teil auf der Basis von Speiseplänen bewerten. Deshalb sollten die Menüdienste im Rahmen der Erhebung zur Situation von Essen auf Rädern durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) auch Speisepläne zur Verfügung stellen. 366 Mahlzeitendienste von 844 kamen dieser Aufforderung nach. In die Analyse wurden nur die Speisepläne einbezogen, die einen Zeitraum von mindestens vier Wochen abbilden und die Lieferung von Mahlzeiten an sieben Tagen in der Woche vorsehen. Nur 236 Speisepläne erfüllten diese Kriterien. Die Art des Anbieters ließ sich nur bei 71,6 % (n = 169) der analysierten Speisepläne eindeutig identifizieren: 126 Speisepläne stammten von gemeinnützigen Anbietern, 40 von privaten und drei von kommunalen Menüdiensten. Insgesamt ist festzustellen, dass die Ergebnisse der Speiseplanbewertung die Ergebnisse der Anbieterbefragung in weiten Teilen widerspiegeln. Zusammenstellung Der überwiegende Teil der Mahlzeitendienste stellt die Speisepläne auf der Basis von Katalogen zusammen, in denen Tiefkühlmenüs ausgewiesen werden. Diese Menüs stammen wiederum von zwei großen, überregional aktiven Anbietern, deren Angebot ca. 200 verschiedene Menüs beinhaltet sowie eine Auswahl an Suppen und Häufigkeit von Gemüse als Bestandteil der Mahlzeit (in %) 31 26,1 2,5 34,4 (n = 844 Befragte) 1-2 x pro Woche 3-4 x pro Woche 5-6 x pro Woche täglich fehlende Angabe nie = 0 Quelle: DGE © GVmanager/B&L MedienGesellschaft 6 Grafik 1: 34,4 % der Anbieter gaben an, täglich Gemüse als Bestandteil ihrer Mahlzeiten einzusetzen. Das deckt sich etwa mit der parallelen Auswertung der 236 Speisepläne (vgl. Grafik 3). Marktforschung 44 GVmanager 5/2013


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