Seniorenverpflegung - Seniorenheim Am Hachinger Bach, Taufkirchen: Härtefall gelöst

GVmanager_04_2013

Seniorenverpflegung Härtefall gelöst Eine Küche, die für 165 Be-wohner kocht, kann man nicht im Vorbeigehen sa-nieren: Dazu bedarf es einer exakten Vorplanung. Daher ha-ben sich in der Seniorenwohn-anlage „Am Hachinger Bach“ intern die Beteiligten aus der PDL, HWL, Service-, Küchen- sowie Einrichtungsleitung und der Haustechnik an einen Tisch gesetzt, um zu klären, wie sie die Versorgung der Bewohner ohne Qualitätseinbußen unter Beachtung der Hygieneregeln sicherstellen können. Wo wer-den Geschirr, Wärmewagen, und Besteck gelagert? Wo kön-nen die Lieferanten anliefern, 38 GVmanager 4/2013 wenn die Lieferzone gesperrt ist? Wie sollen die Bewohner währenddessen betreut wer-den? Diese Fragen und viele mehr waren Basis des erstell-ten Ablaufplans. „Wir hatten großes Glück, auf Mitarbeiter zurückgreifen zu können, die schon lange im Haus sind und denen das Wohl der Bewohner am Herzen liegt“, nennt Evelyn Klütsch, Einrichtungsleiterin in Taufkirchen und Vertreterin des Hausbetreibers Diakoniewerk Hohenbrunn, einen Erfolgsfak-tor des Projekts. Zum reibungslosen Ablauf hat aber auch die Unterstützung durch Profi- Partner beigetra-gen. So gab es z. B. Probleme bei der Suche nach der Weichwas-serleitung, da das Haus bereits 1986 erbaut wurde, aber keine neueren Leitungspläne vorla-gen. Mit Rat und Tat zur Seite stand hierbei das Unternehmen WAL Wassertechnik, das zudem die alte Zentralenthärtungsan-lage überprüfte. „Wir haben die Anlage, welche die Küche und die Lüftung speist, auf einen wirtschaftlicheren Verbrauch und eine höhere Sicherheit eingestellt, was zugleich den Salzverbrauch gesenkt hat“, er-läutert Markus Kurzemann von WAL Wassertechnik. Sparen durch Mieten Mit dem Umbau trennte sich die Küche zudem von einer zweiten Untertisch-Gläserspülmaschine und einer Osmoseanlage, was der Einrichtung indirekt auch Strom, Wasser, Wartungskosten sowie Chemie spart. Stattdessen wurde eine Miet-Osmoseanlage direkt an die Korbspülmaschine angeschlossen. „Dieser Vor-schlag der Berater von WAL Wassertechnik hat uns eine Kostenersparnis gegenüber dem alten System gebracht, gleichzeitig lässt sich der Ar-beitsablauf mit nur noch einer Person bewältigen“, ergänzt Evelyn Klütsch. Als weiteren Vorteil führt sie an, dass durch diese Lösung kein zusätzliches Geld in die Hand genommen werden musste: „Im Gegenteil, wir konnten damit noch etwas einsparen und unsere Leistung optimieren.“ Spannend wurde es noch ein-mal gegen Ende der fünfmona-tigen Bauphase, als die Küchen-einrichtung und die Geräte, die in einem Container zwischen-gelagert waren, wieder einge-baut wurden. „Plötzlich pass-te der große Kochkessel nicht mehr an die Wand der Kochin-sel, weil die Wasserleitung neu verlegt worden war“, schildert Evelyn Klütsch das Problem, das dank professioneller Unter-stützung aber rasch gelöst wur-de. „Am Ende ist doch alles gut gegangen und wir haben eine schöne „neue“ Küche, die der Heimbeirat als erstes bewun-dert hat.“ Die Sanierung einer 35 Jahre alten Küche kann Überraschungen, wie die Suche nach Wasserleitungen, mit sich bringen. Wir zeigen, wie das Seniorenheim „Am Hachinger Bach“ diese gemeistert hat. Eine Miet-Osmoseanlage (r.) sparte der Senioreneinrichtung bei der Sanierung viel Geld. Theodor R. Rist GmbH Tel.: +49 30 43 57 25 24 offi ce@rist-socamel.de www.socamel-speisenverteilsysteme.de


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