Lückenlos verteilt

GVmanager_04_2013

bis zu fünf Geschirrteile. Damit die warmen Komponenten auch nach der Auslieferung noch der gefor-derten Temperatur von mindestens 65°C entsprechen, werden die dickwandigen Porzellanteller vor der Portionierung vorgeheizt. Eine Küchenmitarbeiterin greift ein Unterteil der Box aus dem Regal und setzt einen Teller in die eine Mulde. Mit einem weiteren Hand-griff landen bereits fertig portio-nierter, abgedeckelter Salat und ein frischer Apfel in zwei kleineren Mulden. Eine zweite Mitarbeiterin gibt Kartoffeln, Gemüse und Brat-wurst auf den Teller: „Heute dau-ert es etwas länger“, entschuldigt sich Silke Steuernagel. Am Ende des Tisches steht eine dritte Kü-chenkraft, deckelt den Teller ab und verschließt die Box. „18 Se-kunden!“, wirft Michaela Greif, Ge-bietsverkaufsleiterin Norddeutsch-land von Dinner-Max, ein. „Das ist doch gut für ein komplettes Menü.“ Dennoch will Silke Steuernagel, die seit dem 1. Juni 2012 zum Team des Stadtklosters zählt, den Ablauf noch weiter verbessern. Dafür ka-men nun auch grüne Markierungs-plättchen hinzu, um die Boxen, die vegetarische Gerichte enthalten, zu kennzeichnen. Das erleichtert die Tourenplanung enorm, da die Menüs farblich getrennt gestapelt werden – rot, gelb und grün. Einen weiteren Stapel gibt es mit Essen auf Rädern mit speziellen Extras, z. B. Essen für Diabetiker. Das wird auf einem zusätzlichen weißen Plättchen vermerkt. Langes Vor-sortieren entfällt. Weitere Vorteile, die das System bietet und ausschlaggebend für den Kauf waren, sind das einfache Handling und die dicht schließen-den Silikondeckel, die sich einfach abnehmen und daraufsetzen las-sen. Zusätzlich besteht die Mög-lichkeit, den Bluemax-Kühldeckel einzusetzen. Dieser sorgt dafür, dass auch bei den kalten Kompo-nenten, sprich Salat und Dessert, die vorgeschriebene Temperatur von < 10°C eingehalten wird. Mit Dinner-Max hat man sich auch für eine erweiterte Dienstleistung in der Zukunft gewappnet. Mit dem System „Brotzeit“ werden künftig auch Frühstück und Abend-verpflegung angeboten. Gesicht statt Nummer Fertig verpackt gehen maximal 30 Boxen pro Tour auf die Fahrt ins Kieler Stadtgebiet. Dadurch, dass die Touren klein gehalten werden, bleibt den Fahrern Zeit, sich um die Kunden kümmern zu können. Es geht z. B. darum, dem Kunden auch mal den Speiseplan zu erklä-ren, ihm die Box zum Tisch zu brin-gen und vielleicht noch ein Glas Wasser einzuschenken. Denn das Leitmotiv des Kieler Stadtklosters lautet „Menschlichkeit ist unsere Stärke“ und das sollen auch die Fahrer mittragen. Es gehe nicht darum, einfach nur ein Essen aus-zuliefern. Kunden und Fahrer ken-nen sich und die Kunden freuen sich darüber, wenn sie zwei feste Ansprechpartner haben, die sie im Wechsel betreuen, darunter sind viele Selbstständige und Rentner. Denn durch die Kontinuität erhält der Menüservice für den Kunden ein Gesicht und es entsteht eine Kundenbindung. sar Fotos: Socamel Technologies Das Portfolio von Socamel Technologies umfasst vieles für eine kontrollierte Speisenverteilung. Th. Oliver Rist berichtet, was auf der Internorga im Fokus stand. Herr Rist, wodurch zeichnet sich der Compactserv V2 aus? Als Wagen mit integrierter Techno-logie optimiert dieser die Tempe-ratur einzelner Mahlzeiten auf den Tabletts bzw. stellt sie wieder her. Das Besondere ist aber das bereits 2011 auf der Sirha ausgezeichnete Temperaturmonitoringsystem. Wie funktioniert das Tempera-turmonitoring? Die Temperaturen und Betriebszustände der Socamel-Geräte wer-den in Echtzeit per LAN oder WLAN an einen PC übermittelt und ermög-lichen eine lückenlose HACCP-Temperaturdokumentation. Dabei kann die gleiche PC-Benutzer-oberfläche auch für die Program-mierung und Fernwartung genutzt werden. Mit USB-, Bluetooth- und Infrarotschnittstellen, sowie dem neuen PDA stehen weitere Instru-mente zur Verfügung. Wie sieht es denn mit der Ener-gieeffizienz des Wagens aus? Die neue hochisolierte Mittelwand stellt eine verbesserte thermische Barriere zwischen heißem und kal-tem Wagenabteil dar. Die Isolierung nach außen wurde verstärkt. Der Energieverbrauch wird dadurch deutlich reduziert. Was ist bezüglich Ergonomie und Handhabung zu sagen? Die geringe Bauhöhe schafft Über-sichtlichkeit. Sechs Räder lassen eine Drehung um 360° zu. Soft-touch- Griffe ermöglichen ein ergo-nomisches Greifen und Schieben. Die obere Wagenabdeckung bildet eine ideale Transport- und Abla-gefläche. Vier Türen ermöglichen, ohne thermische Verluste heiße oder kalte Speisenkomponenten hinzuzugeben oder zu entnehmen. Die geringen Schwenkbereiche der Türen sorgen für optimales Hand-ling auch in schmalen Gängen. Herr Rist, herzlichen Dank fürs Gespräch! Lückenlos verteilt EXTRA Restiself FMA Erg‘elec 4000 Plus Com Con WIR VERDIENEN IHR VERTRAUEN. Seit über 60 Jahren produzieren wir Speisenverteilsysteme für Krankenhäuser und Altenheime. Unser oberstes Ziel ist es, Ihnen die besten Produkte in diesem Markt anzubieten. Wir beraten Sie von der ersten Phase Ihres Projektes und setzen unsere gesamte Erfahrung dafür ein, maßgeschneiderte Lösungen für Ihr Haus anzubieten. Halle 5 - Stand 153 Friedrich der Große 52c 44628 Herne Telefon: 0 23 23 - 1 47 55 0 Email: info@electro-calorique.de Internet: www.electro-calorique.de


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