Kieler Stadtkloster, HAus Schwentineblick, Kiel: Volles Gepäck

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Fotos: wie deftig-norddeutsche Gerichte wie Birnen, Bohnen und Speck oder Grünkohl. Dass ein Gericht beliebter ist als das andere und deshalb größe-ren Anklang findet, komme immer wieder vor. „102 Bestellungen von Menü 1 gegenüber 15 Bestellun-gen von Menü 2 – Sauerbraten mit Rosenkohl gegenüber Ofen-kartoffel mit Sourcream, Hähn-chenstreifen und Salat“, nennt er ein Beispiel. „Sauerbraten kennen und mögen die Kunden einfach.“ Ein Gericht mit Vollkornnudeln findet dagegen keinen reißenden Absatz. Auch wenn dies nach der Deutschen Gesellschaft für Ernäh-rung, genauso wie die Einbindung von z. B. Reis in den Speiseplan, gewünscht ist. Packstation Empfohlen von der DGE ist auch eine zeitliche Spanne von maxi-mal drei Stunden, wenn es um das Warmhalten der Speisen geht. Gewährleistet wird dies durch das System Mondo von Dinner-Max. Die Isolier-Box aus Polysoft® fasst Dabei besteht für die Kunden die Wahl zwischen drei Menüs, darunter ein vegetarisches. „Manche Kunden haben sich wirklich ge-freut, dass wir nun auch fleischlose Gerichte anbieten“, erklärt Michael Grams, der den Menüservice be-treut. Süßspeisen wie Hefeklöße und Holunderbeersuppe mit Grieß-klößchen seien beliebt, genauso baut: Der ambulante Pflegedienst des Hauses habe sich gewünscht, dass seine Kunden mit einem gesun-den Mittagessen versorgt werden, sodass eine Brücke zwischen am-bulanter und stationärer Versorgung geschlagen wird. Im Schnitt sind es zurzeit 111 Essen auf Rädern, die die Küche im Haus Schwentineblick produziert und ausliefert. Hercht EXTRA Klinik & Heim Volles Gepäck Wenn sich der Menüservice am Haus Schwentineblick des Kieler Stadtklosters in Bewegung setzt, fahren nicht nur die Mittagessen für die Kunden mit. Im Gepäck haben die Fahrer auch jede Menge Menschlichkeit, die den Erfolg des Menüdienstes ausmacht. Aus fünf Essen im Jahr 2007 sind heute fünf Touren ge-worden, die der Menüservice des Kieler Stadtklosters täglich fährt. Eine sechste Tour ist gerade in Pla-nung. „Das entspricht einer Steige-rung von 75 % im Jahr 2012“, erklärt Eva El Samadoni, Hauswirtschafts-managerin im Kieler Stadtkloster. Sie hatte 2007 den Menüservice aufge- Kieler Stadtkloster insg. acht Einrichtungen mit vier produzierenden Küchen Haus Schwentineblick – Pflegeheim Hauswirtschaftsmanagerin: Eva El Samadoni Hauswirtschaftsleitung: Silke Steuernagel Betreuer des Menüservices: Michael Grams Essenszahl: 100, hohe Anzahl demenziell erkrankter Bewohner; Essen auf Rädern: im Schnitt 111 Speisenangebot: Vollverpflegung – Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Zwischenmahlzeiten Hauptklientel Menüservice: ca. 70 %: 80 bis 90 Jahre Ausgewählte Ausstatter: System für Menüdienst: Dinner-Max Geräte zur Organisation, Logistik und zum Vorheizen: Dinner-Max Speisenverteilung im Haus: temp-rite 36 GVmanager 4/2013


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