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GVmanager_04_2013

Fotos: Kirchner mehrere Kleinigkeiten können wir dagegen gut an den vielen Ausgaben präsentieren“, begründet Christian Rutz. „Auf deutsche Tapas sind wir gekommen, um den Bogen zu unserer Philosophie zu schlagen.“ So könnte es Blutwurstravioli mit Apfel-Zwie-belschmelze oder hausgemachte Vinsch-gauer mit Greyerzer geben. Die Abrech-nung soll ähnlich unkompliziert erfolgen wie im Tagesbetrieb: Alles wird auf eine Karte gebucht und am Schluss bezahlt. Die Kombination aus Tages- und Abendbetrieb soll schließlich dazu beitragen, dass sich der Standort für Bistro EssART und den Investor der Gastronomie, die dwpbank, rechnet. Und auch wenn der Abendbetrieb aufgrund bürokratischer Hindernisse noch etwas warten muss, ist das Fazit bereits jetzt positiv. „Früher kamen 250 der 550 dwp Mitarbeiter ins Betriebsrestaurant, heute sind es 300 – was bereits für eine höhere Zufriedenheit spricht“, resümiert Thomas Widekind. Dass zusätzlich auch etwa 300 Externe kommen, freut auch Bistro EssART. „Das trägt neben den Cafébars dazu bei, dass wir das Mittagessen knapp kalkulie-ren und dennoch wirtschaftlich arbeiten können“, berichtet Bertrand Bélasky. kir konnte: „Als mittelständisches Unterneh-men, das primär Fachkräfte beschäftigt, sind wir sehr flexibel und passen die Spei-senplanung und deren Prozessabläufe an die technischen und räumlichen Gegeben-heiten an“, erläutert er einen weiteren Vor-teil, mit dem der Caterer auch bei der be-schränkten Ausschreibung punktete. „Wir wollten weg vom damaligen Konzept eines Großkonzerns mit Standard-Speisekarte, hin zu mehr Vielfalt und hoher Qualität zu einem angemessenen Preis“, ergänzt Thomas Widekind. „Bistro EssART hat im Bewerbungsgespräch und beim Probeessen schließlich mit seiner Leidenschaft über-zeugt.“ Etwas, das man ihm sofort abnimmt, angesichts von Bertrand Bélasky, der vor französischem Esprit geradezu sprüht, wenn er von seiner Philosophie spricht. Abends deutsche Tapas Die Ausschreibung forderte zudem einen Caterer, der mehr als nur eine gute Mit-tagsverpflegung bieten kann. So sollte die Gastronomie mit der Espressobar und dem Bistro auch als ganztägige Kommunikati-onszone dienen. Zwei eigenständige Ge-tränkeausschankzonen ermöglichen es zu-dem, den Raum abends abzuteilen, die eine Seite dann für den Abendbetrieb zu öffnen und die andere für interne oder externe Events zu nutzen. Die Öffnung der Gastronomie für einen externen Abendbetrieb war eine Anforderung, die der Gebäudeeigentümer mit ein-brachte. Bistro EssART sieht dem neuen Geschäftszweig gespannt entgegen: „Die größte Hürde wird es sein, hier im Gewerbegebiet Laufkund-schaft zu generieren. Bürogebäude bringen eine große Hemmschwelle mit sich“, weiß Bertrand Bélasky. Die Lage im Erdgeschoss und das LED-Lichtkonzept von Hörstke, welches die Gastronomie gerade in den Abendstun-den weithin sichtbar macht, tragen aber sicher zum Erfolg mit bei. Konzeptionell hat sich Bistro EssART eine Art deutsche Tapas-Bar überlegt. „Mehrgängige Menüs sind aus dieser Küche nicht zu stemmen, Auf einen Blick Öffentliche Betriebsgastronomie der dwpbank, Düsseldorf Investor und Mieter Gastronomie: dwpbank Betreiber: Bistro EssART GmbH & Co.KG Verpflegungsphilosophie: Hochwertige regionale, saisonale und Bio-Zutaten, möglichst selbst verarbeitet und zu 80 % frisch vor dem Gast gekocht Konzept: Ganztagsbetrieb • Frühstück ab 6 Uhr • Mittagessen von 11.30 bis 14 Uhr an acht eigenständigen Frische-Cornern mit 12 bis 14 Gerichten (u. a. Pizza, Pasta, Grill, Salat, Tagesgericht, Wok, Grillplatte, Beilagentheke); der Gast bekommt und bezahlt an dieser Station alles (Getränke, Dessert) • Kaffee, Kuchen, Snacks • deutsche Tapas-Bar am Abend in Planung Ausgewählte Ausstatter: Kombidämpfer: Rational Multifunktionsbräter: Frima Frontcooking-Technik: Rieber Lüftung: Südluft Spültechnik: Meiko Kältetechnik, Innenausstattung, LED-Lichtkonzept: Hörstke Ob am Grill, am Salatbuffet, bei Beilagen wie dem Kartoffel-Wasabi-Püree oder bei Desserts und Torten: Frische, möglichst selbst verarbeitete Zutaten regionaler Herkunft haben für Bistro EssART Vorrang. Mehr Fotos online: Sie wollen mehr von der Gastro-nomie der dwpbank sehen? www.gastroinfoportal.de/dwp


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