Online: Facebook-Marketing

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2013

Public WLAN für die Gastronomie und Hotellerie. Höhere Kundenbindung und mehr Umsatz mit… WLAN für Ihre Gäste. Besuchen Sie uns vom 8. bis 13. März 2013 auf der Internorga – Halle B1.OG Stand 107 www.thecloud.de bietet Facebook bald auch eine eigene Suchmaschine im Netz an: „Graph Search“ wird die Art und Weise, wie wir Dinge im Netz suchen, stark beeinflussen. Im Gegen-satz zu anderen Suchmaschinen werden in der sozialen Suche die eigenen Interessen und Verbindungen mit einbezogen. Man bekommt also nicht allgemein relevante Er-gebnisse angezeigt, sondern kann explizit nach Ergebnissen suchen, die dem eigenen sozialen Umfeld entsprechen. So wird aus der Suchanfrage „Restaurants in Reckling-hausen“ z. B. eine Suche wie „Restaurants in Recklinghausen, die meine Freunde empfehlen“. 90 % der Verbraucher vertrau-ten auf Empfehlungen von Gleichgestell-ten, nur 14 % auf Werbeanzeigen. Fans zu Gästen machen Neben den Funktionen von Facebook gibt es natürlich auch hier wieder spezielle An-wendungen, die in die eigene Seite integ-riert werden – z. B. die soziale Tischreser-vierung. Fans können direkt über die Face-book- Seite einen Tisch in einem Restaurant reservieren. Da es eine „soziale Anwendung“ ist, kann der User auch direkt seine Freunde an den Tisch einladen und das Erlebnis mit ihnen teilen. So werden neue Gäste direkt über die Facebook-Seite generiert. Dies sind natürlich nur einige Ansätze um als Gastronom erfolgreich bei Facebook mitzumischen. Der erste Schritt sollte im-mer die passende Kommunikation mit den „Fans“ sein. Neben den Anwendungsbeispielen gibt es viele weitere Möglichkeiten, z. B. Gewinnspiele oder Gutschein-Aktio-nen. Eines ist aber sicher: Wer nicht dabei ist, kann auch nicht mitreden. Und geredet wird viel, bestimmt auch über Ihren gastro-nomischen Betrieb. Philipp Schuch, Creative Director, Tipware 10 REGELN FÜR DIE SICHERE NUTZUNG VON SOCIAL MEDIA 1. Eine Social Media-Richtlinie ist idealer-weise Bestandteil des Arbeitsvertrags. Wer mit weniger auskommen möchte, sollte seinen Mitarbeitern mit ein paar Regeln deutlich machen, was vom Ar-beitgeber gewünscht ist und was nicht. Damit Geschäftsgeheimnisse nicht an die Öffentlichkeit gelangen, ist es z. B. sinn-voll, bestimmte Themen zu benennen, die verstärkt oder keinesfalls in Social Media aufgegriffen werden sollen. 2. Vor der Erstellung eines Firmenauftritts in einem sozialen Netzwerk sollte in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen sorgfältig nachgelesen werden, welche Rechte die Betreiber an eigenen Bildern, Texten und Informationen erhalten. 3. Mitarbeiter können über private und be-rufliche Accounts in Sozialen Netzwerken auftreten. Dadurch wird der Unterschied zwischen Privat- und Berufsleben klar gemacht. (privat: Lieschen Müller; Firmen- Account: Lieschen Müller, Firma XY) 4. Alle Zugänge sollten durch sichere Pass-wörter geschützt werden, die mindestens acht Zeichen lang sind sowie Klein- und Großschreibung, Ziffern und Sonderzei-chen beinhalten. 5. Vorsicht vor Schnüfflern: In den Einstellungen sollte festgelegt sein, dass Fremde nicht die Kontaktlisten (Kollegen, Ge-schäftspartner) einsehen können. Kon-taktanfragen sollten vor der Bestätigung kritisch geprüft werden, denn Konkurren-ten können soziale Netzwerke nutzen, um ihre Wettbewerber auszuspähen. 6. Diskussionskultur: In manchen Foren oder Diskussionsgruppen tummeln sich notorische Nörgler. Beschimpfungen können Imageschäden verursachen, da sie meist nicht löschbar sind. Wenn Unternehmenseinträge in einem Netzwerk sehr negativ kommentiert werden, sollten die Mitarbeiter die Vorwürfe in Ruhe mit dem Chef bzw. Kollegen besprechen. Es empfiehlt sich, die Vorwürfe sachlich zu beantworten, die Diskussion dabei aber nicht endlos zu führen. 7. Bevor ein Mitarbeiter als Autor aktiv wird, sollte er als „Follower“ bzw. Leser Erfah-rungen sammeln. Berührungsängste kön-nen z. B. durch einen internen Workshop abgebaut werden, bei dem sich Mitarbei-ter über ihre Erfahrungen austauschen. 8. Vor der Verwendung von Fotos sollte si-chergestellt werden, dass die Bildrechte auch für Online-Medien erworben wurden. Auch ein Impressum ist bei allen Internetangeboten Pflicht. 9. Äußern sich Mitarbeiter in Sozialen Netzwerken in unerwünschter Form, so gilt die Reihenfolge Ermahnung, Abmah-nung, Kündigung. Bei schwierigen Fällen in den Bereichen Personal, Recht und Business Development ist es ggf. sinnvoll, sich extern beraten zu lassen. 10. Kriminelle nutzen Soziale Netzwerke für Phishing. Daher sollten Mitarbeiter nicht unvorsichtig auf jeden Link klicken und erst recht nicht auf dahinterliegenden, gefälschten Seiten Benutzernamen und Kennwort eingeben. Weitere Infos: www.sicher-im-netz.de 24 Stunden Gastlichkeit 2/2013 59


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