Summter Storch, Mühlenbeck-Summt: Im Zeichen des Storches

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2013

ERFOLGSFAKTOREN ➙➙ Lange Tradition ➙➙ Ausflugslokal in guter Lage ➙➙ Gute Organisation im Team ➙➙ Gutbürgerliche Küche bei gutem Preis-Leistungsverhältnis ➙➙ Erweitertes Angebot: Saal und Caterings KONZEPT SUMMTER STORCH – MÜHLENBECK-SUMMT Ausflugslokal am Summter See mit langer Tradition, unter neuer Leitung und gut bürgerlicher Küche. Zusatzgeschäft durch Veranstaltungssaal und Catering. l Pächter und Betreiber: Jens Tegge l Mitarbeiter: 4 (+1 Aushilfe) l Plätze: 36 + 100 (innen), 96 (außen) PROFI-PARTNER • Besteck: WMF • Kaffee: Tchibo • Kaffeemaschine: WMF • Kombidämpfer: Rational • Spültechnik: Winterhalter • Tee: Hanseatic Tea Export (Althaus) • Thermische Geräte: MKN gutem Wetter draußen ab. Außenplätze mit Blick auf den See gibt es etwa 100. Durch den Saal wollen sich die Tegges Veranstaltungen ins Haus holen. „Wir sind mit unserem Angebot in einem Hochzeitsprospekt erschienen und auf Hochzeitsmessen präsent“, beschreibt Kerstin Tegge ihre Werbung für den Saal. Zuversichtlich ist sie allemal. „Mit unserem ersten dreiviertel Jahr waren wir generell sehr zufrieden. Wir haben viel investiert und das kommt schon ein Stück weit zurück“, berichtet sie. So haben sie sich etwa mit ihrem Verpächter auf die Verlegung der ursprünglichen Küche geeinigt. „Früher – im Haupthaus – war sie als Kochstrecke gestaltet, jetzt haben wir einen Kochblock, was der Schnelligkeit beim Sommergeschäft entgegenkommt“, erklärt Kerstin Tegge. Der Gastraum wurde in den Wintergarten verlegt und damit etwas verkleinert. Die Tegges hatten vor ihrer „Storch“-Zeit bereits Gastronomieerfahrung, die sie hier gut gebrauchen können. Sie führten ein Café im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Das Team besteht aus zwei gelernten Köchen. Kerstin Tegge ist für den Service verantwortlich, unterstützt wird sie von zwei Aushilfen und zeitweise ihrer Tochter. Auf der Speisekarte stehen Gerichte aus der gutbürgerlichen deutschen Küche. „Etwas anderes würde hier auch nicht funktionieren“, ist sich Kerstin Tegge sicher. Der überwiegende Teil der Gäste sei älter als 55 Jahre. Klassiker gefragt Die Speisekarte variiert zwischen Sommer und Winter. „Schwere“ Gerichte wie Eisbein und Kohlrouladen stünden im Sommer nicht auf der Karte, dafür dann mehr Eis, Kuchen und Salate. Neben Klassikern wie „Gebratene Kalbsleber Berliner Art mit geschmorten Apfel- und Zwiebelringen und Schneekartoffeln“ (12,40 E) und „Sauerbraten mit Apfelrotkohl und hausgemachten Kartoffelklößen“ (9,60 E) stehen auch Wild- und Fischgerichte auf der Karte. „Der Rotkohl wird selbst geschnitten, Bratkartoffeln frisch gebraten und die Rouladen selbst gedreht“, verdeulicht Kerstin Tegge ihren Anspruch an Frische. Der Wareneinsatz liege bei einem Drittel. Der „Summter Storch“ hat dienstags bis sonntags ab 12 Uhr geöffnet. „Die Wochenenden sind aber unsere Umsatzbringer, da müssen wir dann auch schon mal die Woche auffangen“, gibt Kerstin Tegge zu. „Ein klassisches Ausflugslokal wie dieses lebt eben zu 90 % von den Ausflüglern“, betont sie. Die Wiedereröffnung 2012 wurde auch entsprechend in lokalen Zeitungen erwähnt, denn das bekannte Ausflugsrestaurant war aufgrund der Umbauarbeiten etwa vier Monate geschlossen. „Was die Werbung betrifft, ist für uns Regionalität angesagt. So haben wir etwa 500 Flyer hier in der Region bis nach Nordberlin verteilt. Das brachte uns mindestens 20 Gäste. Das ist eine gute Quote“, findet Kerstin Tegge und ergänzt: „Wir haben auch gute Erfahrungen mit den lokalen Anzeigenzeitungen gemacht, in denen wir gerne erwähnt sind.“ Radio und Internet-Coupons kämen als Werbung nicht in Frage. Ihr zweites Jahr, das im Frühjahr beginnt, sehe sie als „Berechnungsjahr“. Danach würden ihr Mann und sie Resümee ziehen. Doch jetzt heißt es erst einmal weitere Werbemöglichkeiten zu testen und einige Investitionen anschieben. So planen die Gastronomen z. B. einen Hofgarten sowie die Ausweitung des Cateringgeschäfts. Heike Sievers www.summter-storch.de 24 Stunden Gastlichkeit 2/2013 Fotos: Sievers


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