Take-away: NEU: Konzept update Mitnehmen mit gutem Gewissen

24_Stunden_Gastlichkeit_02_2013

Angesichts der Lebensgewohnhei-ten moderner Menschen mit zuneh-mender Mobilität und Flexibilität in Gesellschaft und Arbeitswelt verzeichnet das Branchensegment Unterwegskonsum weiterhin steigende Zuwachsraten. Dass sich Familien dreimal am Tag treffen, um gemeinsam ihre Mahlzeiten einzunehmen, ist die Ausnahme. Menschen essen heute im Auto, im Nahverkehr oder bei der Ar-beit. Dabei heißt schnell essen, keineswegs ungesund essen. Bewusste Verbraucher wünschen sich anspruchsvolle, nachhaltige Take-away-Speisen. Aus dieser Entwick-lung heraus entstanden z. B. im urbanen Raum viele Fast Casual-Gastrokonzepte. Gewusst wie Um den Anschluss nicht zu verpassen, kann aber jeder Betrieb mit einfachen Mitteln wettbewerbsfähig bleiben. Die 2. Studie Convenience in Europa (2010) der EBS Bus-siness School, Oestrich-Winkel, mit 1.000 Befragten in Deutschland sowie je 600 in Österreich und der Schweiz, zeigte, dass Obst, belegte Brötchen und Süßes zu den beliebtesten Mitnehm-Produkten zählen. „Wichtig ist ein qualitativ hochwertiges, wenn möglich an die Tageszeit angepasstes Angebot, das unterschiedliche Zielgruppen anspricht. Frauen bevorzugen häufig kleine Snacks und legen mehr Wert auf Gesund-heit“, rät Prof. Dr. Sabine Möller, Inhaberin des Lekkerland Stiftungslehrstuhls für Con-venience & Marketing, welche die Studie er-stellt hat. Doch neben der richtigen Auswahl zählt nicht nur Schnelligkeit, um mit Super-märkten, Bäckereien, Metzgereien und Ver-kehrsgastronomie mithalten zu können: Es gilt, vorab zu prüfen, ob eine entsprechende Infrastruktur überhaupt vorhanden ist. Die Außer-Haus-Verpflegung dürfe das Haupt-geschäft nicht stören. „Für Restaurants mit entsprechender Lage und Kundenkreis kann der Eintritt in den Markt für Unterwegsver-sorgung jedoch sehr attraktiv sein und sie können so ihren Kundenkreis deutlich er-höhen“, erklärt sie. Die Studie ergab auch, dass sich rund die Hälfte der Erwerbstätigen unterwegs verpflegt. Dieser Entwicklung folgend steigt der Bedarf an geeigneten Verpackungen. Dafür bietet die Industrie Lösungen, die in punkto Funk-tionalität und Convenience speziell für das Außer-Haus-Geschäft entwickelt wurden. Dem steigenden Komfortbedürfnis der Kun-den entspricht z. B. die neue To-go-Tüte von Bunzl. Hergestellt aus einem semitransparen-ten Kunststoff bietet sie Platz für zwei Heiß- oder Kaltgetränkebecher. Der integrierte Mittelsteg gibt den Bechern Halt, so dass ei-nem Verschütten des Inhalts unter normalen Tragebedingungen vorgebeugt wird. Neben 24 Stunden Gastlichkeit 2/2013 Schnelligkeit und Bequemlichkeit stehen das Thema Nachhaltigkeit, der CO2-Fußab-druck sowie die Schonung der Ressourcen im Blickpunkt des Verbrauchers. Im Zeit-alter moderner Gästekommunikation via Facebook, Twitter & Co. lernt der Food-An-bieter schnell: Das „grüne Gewissen“ eines Restaurants will gepflegt sein. „Viele Ver-packungshersteller sind daher bemüht, die gesamte Materialkette – vom Rohstoffein-trag über die Produktion bis zur Entsorgung – darauf abzustimmen, negative Auswir-kungen auf die Umwelt so stark wie mög-lich zu reduziern. Deshalb bietet der Markt eine Menge guter Verpackungslösungen, die als ökologisch unbedenklich gelten, z. B. aus dem Biokunststoff Polymilchsäure (PLA), erklärt Dipl.-Vw. Waldemar Lechelt, Geschäftsführer der Egepack Einkaufs- und Vertriebsgesellschaft. Zu beachten sei, dass auch biologisch anerkannte Verpackungs-mittel der Verpackungsverordnung un-terliegen. Danach ist jeder Vertreiber, der mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen, die typischerweise beim privaten Endver-braucher anfallen, erstmals in den Verkehr bringt, dazu verpflichtet, deren Rücknahme durch einen anerkannten Anbieter im dua-len System zu gewährleisten. Die 13 Part-nerhäuser der Marketingkooperation Ege-pack bieten ihren Kunden den Service, die Abrechnung der Entsorgungsgebühren für sie zu übernehmen. Von Mais und Holz... Das aus nachwachsender Maisstärke be-stehende PLA ist in industriellen Kompos-tieranlagen komplett abbaubar. „Trotz ihres natürlichen Ursprungs sind Verpackungen aus PLA funktional sowie optisch und hy-gienisch einwandfrei: nämlich glasklar und absolut bruchsicher. Im Vergleich zur Ver-wendung von fossilen Rohstoffen, wird der CO2-Ausstoß zudem reduziert“, bestätigt der Spezialist für Serviceverpackungen. Da der Erweichungspunkt von PLA bei etwa 60°C liegt, findet es vor allem als Verpa-ckung für kalte Speisen und Getränke An-wendung. Eine Hitzebeständigkeit bis 80°C weist das Biomaterial CPLA auf, das z. B. auch Duni für Bestecke verwendet. Ein weiteres Beispiel dafür sind Teller und Schalen aus Holzschliff. Dieser Werkstoff entsteht aus Abfallprodukten, die bei der Papierherstellung anfallen. Durch ein spezi-elles Pressverfahren ist Holzschliff-Geschirr absolut dicht und daher auch sehr gut für das Servieren von Suppen geeignet. Zu-dem ist es mikrowellentauglich, formstabil und individuell bedruckbar. Nach dem Ge-brauch kann es leicht kompostiert werden. Ebenso auf ihre Kompostierfähigkeit hin zertifiziert sind Produkte aus 100 % recy- Nachhaltige Verpackungslösungen Duni.com …für eine bessere Zukunft Duni ecoecho™ ist die neue Form nachhaltiger Verpackungslösungen. Gut für die Umwelt, gut fürs Image. • kompostierbare Boxen aus Zuckerrohr • Nachwachsender Rohstoff • Mikrowellengeeignet Jetzt informieren und Katalog anfordern! Fragen Sie uns oder Ihren Großhändler nach nachhaltigen ecoecho™ Verpackungslösungen! 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