VdF: Aussichten der Planer - Printmedien: 1 : 0 für Fachzeitschriften

GVmanager_03_2013

Grafiken: Dr. Schulz Public Relations, eigene Darstellung nach VdF Aussichten der Planer Wie beurteilen Planer die Investitionsneigung 2013? Eine interne Umfrage des Verbands der Fachplaner Gastronomie Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung VdF gibt Aufschluss. Der Verband der Fachplaner Gastronomie Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung (VdF) hat im Januar 2013 seine Mitglieder zur Investitionsneigung von Bauherren, deren Zielvorgaben an Planer sowie das VdF-Planungsvolumen von 2012 befragt. Aufgrund unterschiedlicher Unterneh-mensstrukturen der Mitglieder streuten die Einzelwerte stark. Daher wurde als Durch-schnittswert für das jährliche Planungsvo-lumen der Median ermittelt. Im Segment Care liegt dieser bei 2 Mio. € je Mitglied, im Bereich Education bei 250.000 €. Die Umfrage zur Investitionsneigung brach-te ein gemischtes Ergebnis. Im Vergleich zum Vorjahr rechnet ein Viertel der Planer 2013 mit einer günstigeren Auftragslage, rund ein Drittel mit einer Konjunkturdelle. Im Bereich Care erwarten Planer mehrheit-lich eine positivere wirtschaftliche Lage. Bei den aktuellen Anforderungen der Auf-traggeber an Planer stehen monetäre As-pekte im Vordergrund. Die Investoren achten Anforderungen der Auftraggeber an Planer 23,2 % 19,2 % 14,4 % 13,6 % 12 % 9,6 % 8 % Monetäre Aspekte wie die Wirtschaftlichkeit (23,2 %) stehen als Anforderungen gastronomischer Betriebe an Planer im Vordergrund. v. a. auf Wirtschaftlichkeit (23,2 %), den Preis (19,2 %) und Energie (14,4 %, vgl. Grafik), weiche Faktoren wie die Speisenqualität sind weniger wichtig. Ein Planer bringt es auf den Punkt: „Nachhaltigkeit und Qualität werden oft nach Klarstellung der Investition geringer bewertet. Mitunter erfolgt auch ein Rückfall in konventionelle Lösungen.“ 1:0 für Fachzeitschriften „Ich hab‘ das in der Zeitung gelesen!“ Fast jeder hat dieses Argument schon selbst benutzt. Doch warum? Berichte in Printmedien gelten laut einer Studie bei Lesern u. a. als besonders glaubwürdig. Einer wissenschaftlichen Studie des Wirtschaftspsychologen Dr. Volker Schulz zufolge liegen Fachzeitschriften für die über 1.000 Befragten auf Platz 1 der glaubwürdigsten Medien, dicht ge-folgt von Nachrichtenmagazinen, der Wirt-schaftspresse und Tageszeitungen – alle-samt Druckerzeugnisse. Erst im Mittelfeld erscheint das Internet in Form von Unter-nehmens- und Nachrichtenseiten. Beide werden als ähnlich glaubwürdig wie Pub-likumszeitschriften und Wochenzeitungen eingeschätzt. Weit abgeschlagen folgen die Boulevardpresse, Diskussionsforen und soziale Netzwerke. „Scheinbar dienen die-se Plattformen eher zur Selbstdarstellung als dem Austausch relevanter Informati-onen“, erläutert Dr. Volker Schulz. „Ins-gesamt wird deutlich, dass der Leser zwi-schen gut recherchierten Nachrichten und simpler Meinungsmache klar unterschei-den kann“, ergänzt er. Wirtschaftlichkeit Preis Energie Speisenqualität Gastronomisches Konzept Nachhaltigkeit Technisches Konzept 0 % 5 % 10 % 15 % 20 % 25 % Quelle: eigene Darstellung nach VdF/ © B&LMedienGesellschaft – GVmanager Marktforschung 26 GVmanager 3/2013


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