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GVmanager_03_2013

Caritas-Centrum, Vöhringen Das Konzept in Kürze: Ziel ist es, eine möglichst individuelle Verpflegung zu realisieren, die an die Biografie der Bewohner ange-lehnt und ernährungsphysiologisch wertvoll ist. Daher wurde eine Menü-li-nie eingeführt, die nur Wünsche der Senioren aufgreift und damit auch zu Gesprächen am Tisch anregt. Warum haben Sie teilgenommen? Wir wollten sehen, wo wir im Vergleich mit anderen Küchen stehen. Eigenlob „stinkt“ be-kanntlich – so wurden wir von neutraler, fachlicher Seite beurteilt. Was hat’s gebracht? Wir sind zwiegespalten in den Wettbewerb gegangen, denn unsere Mitarbeiter in der Küche arbeiten im Hintergrund und wollen dort auch gerne bleiben. Nun waren sie plötzlich im Blick von Begutachtern und auch der Öffentlichkeit. Einerseits war das den Mitarbeitern unangenehm, andererseits freuten sie sich, dass ihre Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Dennoch haben wir die Teilnahme nicht bereut. Erst durch die Darstellung unserer Arbeit für dieses Projekt rückte die Küche in den Fokus der Öffentlichkeit – und zwar in einer positiven Weise. Sonst gerät die Branche ja leider meist nur durch Lebensmittelskandale ins Gespräch. Ein ganz wichtiger Aspekt für uns war, dass wir über unseren Tellerrand schauen konnten und bei der Preisverleihung auch die Arbeit der anderen Küchen vorgestellt bekamen. Wir haben hier wertvolle Anregungen mitnehmen können. Was machen Sie mit dem Geldpreis? Den Geldpreis haben wir genutzt, um die Service-Theke in unserem Café, das auch extern geöffnet ist, auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Residenzia Sozialbetriebe, München Das Konzept in Kürze: Frisches und gesundes Essen in einem ansprechenden Ambiente zählen zu den Grundpfeilern, um den Bewohnern ein großes Stück Lebensart zu bieten. Jeder Bewohner kann sein Menü und die Portionsgröße an der Theke individuell zusammenstellen lassen. Donnerstags ist Veggie- Day, monatlich gibt es ein Frühstücks-Frontcooking und besonders gesunde Speisen werden auf dem Menüplan mit Smileys hervorgehoben. Warum haben Sie teilgenommen? Wir haben das Ziel verfolgt, unsere eigenen Zielvorstellungen zu einer gesunden, hochwertigen Seniorenverpflegung nochmals zu reflektieren. Was hat’s gebracht? Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements und interner Qualitätsvorgaben ist der Vergleich mit unseren Mitbewerbern sehr wichtig. Als Ergebnis unserer Teilnahme hat sich herausgestellt, dass selbst bereits gut funktionierende Küchenteams jederzeit in der Lage sind, ihr eigenes Tun nochmals dahingehend zu überprüfen, ob man wirklich die volle Bandbreite aller Möglichkeiten zur Qualitätsopti-mierung ausschöpft. Die Sensibilität für eine notwendige, qualitativ hochwertige Ver-sorgung unserer Bewohner war ohnehin gegeben. Was machen Sie mit dem Geldpreis? Damit haben wir eine Feier für die Bewohner ausge-richtet. Zudem ist es geplant, das Küchenteam in der Speisenpräsentation weiterzubilden. Weitere Statements der Preisträger finden Sie online unter: www.gastroinfoportal.de/ggg DIE ZUKUNFT DER SPÜLTECHNIK HAT BEGONNEN WELTWEIT EINMaLIg Aus der Kombination von innovativen Ideen und intelligenten Lösungen ergibt sich für Sie das optimale Ergebnis – die weltweit einmalige Spül-Intelligenz SENSOTRONIC. Die Maschine denkt – Sie sparen! www.hobart.de gENIaL EINFaCH gENIaL 3/2013 GVmanager 19 Fotos: KErn


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