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GVmanager_11_2012

Management entwickeln lassen. Das ist ein Angebot, aber ob die Schulmensen das nutzen, müs- sen sie natürlich selbst entscheiden“, veröf- fentlichte das BMELV. Doch trotz der Stan- dards kam es zu den Erkrankungen. Sodexo bestätigt, dass die Zusammenarbeit mit dem Lieferanten, von dem die Tiefkühl- Erdbeeren stammten, „terminiert“ wurde. „Wir können versichern, dass dies ein Ein- zelfall war, der einzig den ermittelten Liefe- ranten betrifft, mit dem wir den Vertrag nun aufgelöst haben. Dieser isolierte Fall hat keinerlei Einfluss auf das Essen der von uns belieferten Schulen und Kindertagesstät- ten“, heißt es weiter. Damit dies wirklich ein Einzelfall bleibt, werden im Rahmen der ganzen Diskussion zwei Lösungsvorschläge präsentiert: der Einsatz von vermehrt regionalen Lebens- mitteln bzw. die Produk tion in Schulküchen vor Ort. „Anstelle von unkontrollierbarer Um die Qualität in der Kinder- und Schulverpflegung zu gewährleisten, setzt biond auf 100 % Massenproduktion brauchen wir regionale Bio-Produkte und einen hohen Anteil aus der Region. Auch die Praxis kommt nicht zu kurz, Versorgungsstrukturen und mehr Schul- Dr. Harald Hoppe bietet z. B. Ernährungskurse für Kinder an. küchen, in denen direkt vor Ort gekocht wird. Das rot-grüne Ganztagsschulpro- gramm hat seinerzeit gute Impulse für den sehr gute Lösung. Sie passt nur nicht zu den che Gerichte sind einfach umzusetzen, Ausbau von Schulinfrastruktur wie Küchen Einkaufsgewohnheiten der meisten Unter- z. B. Kürbispommes, Mangoldlasagne oder und Kantinen gegeben,“ äußert sich Kai nehmen. Man ist gewohnt, von einem Groß- Minestrone, in der man viele regionale Gehring, MdB. händler alle Artikel zu bekommen und die- Gemüsesorten, wie Möhren und Weißkohl, Doch sind dies wirklich „Lösungen“, die unterbringen kann.“ Ge- eine zukünftige Lebensmittelerkrankung nerell ist der Aspekt Re- ausschließen können? „Regionale Produkte bieten nicht per se gionalität den befragten mehr Sicherheit. Bei regionalen, nationalen Caterern sehr wichtig und Regionale Lösung oder internationalen Lieferanten ist es nötig, wird bereits gelebt: „Fast „Wir verwenden 100 % Bio-Lebensmittel, 90 % aller Rohwaren und davon sehr viele aus der Region. Wir ken- deren Produktion zu auditieren.“ Zutaten bezieht apetito aus nen die meisten unserer Lieferanten per- Udo Mayr, Geschäftsführer Trend Meal Food Service Deutschland und dem eu- sönlich und pflegen ein partnerschaftliches ropäischen Ausland. Wenn Verhältnis zu ihnen. Durch Direkteinkauf se auch noch unschlagbar günstig“, ergänzt möglich, werden Rohwaren aus dem regio- beim Erzeuger und einen niedrigen Fleisch- er. „Bei der Gemüseauswahl und den Re- nalen Umfeld bevorzugt“, sagt Michael Foto: biond anteil sparen wir Kosten, die wir in die zepturen muss man natürlich kreativ sein Tschech, Marketingleiter von apetito. Der Qualität stecken können“, sagt Dr. Harald und realistisch einschätzen können, was Vertriebsleiter GV-Gruppe vom Caterer Hoppe von biond. „Regionalität ist eine Kindern und Jugendlichen schmeckt. Man- Sauels Frisch-Menü, Oliver König, ergänzt: Kostenlose Info-Pakete + Urlaubsführer mit 300 Anbietern weltweitMit je bis zu 10 verschiedenen Katalogen Bitte Info-Paket(e) senden für: Bauernhof Wandern Bauernhof-Urlaub Wander-Urlaub Wellness-Urlaub Fahrrad-Urlaub Städte Familien-Urlaub Wellness Rad Einfach Coupon ausfüllen, ausschneiden und senden an: B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG Städte oder faxen an: 089/370 60 111 80333 München FamilieAugustenstraße 10 Absender: Vorname, Name: Straße, Hausnummer: PLZ, Ort: Telefon:


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