Mattfeld, Hamburg: Problemlösung als Zusatzgeschäft

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Problemlösung als Zusatzgeschäft Die Kernkompetenz nutzen, um neue Geschäftsfelder zu erschließen – das können nicht nur GV-Betriebe, sondern auch deren Lieferanten. So fertigt der Fleischzerleger und -importeur Mattfeld aus Hamburg auf Anregung gastronomischer Kunden individuelle Fleisch-Convenience-Produkte in Manufaktur-Qualität. Verkostung bei der Produktentwicklung O Tacofüllung für einen Freizeitpark, Verständnis und auch einen anderen Bedarf“, er-Betriebe haben diesbezüglich ein anderesGV-läutert Kai Mattfeld. Folglich griff er die Anre-Caterer, einemian-Füllung für einenb eine Entenkeule mit Backpflaumen- Thy Schonkost wie ein leicht verdaulicher Hackbra- gung eines Kunden auf, schaffte sich ein ten ohne Zwiebeln für eine Klinik oder ein tage- SelfCookingCenter von Rational und einen lang in Lake marinierter Sauerbraten für die Kochkessel an und begann zu „kochen“. Heute, Großküche, die auf klassische deutsche Re- fünf Jahre später, macht die Manu faktur bereits zepturen setzt – die Convenience-Manufaktur 5 % des Gesamtumsatzes aus. „matti's“ realisiert ungewöhnliche wie auch klas- sische Kundenwünsche rund um ihr Kernpro- Vorlauf nötig wohl gar nicht auf die Idee gekommen, seine tafelspitz oder Lammcurry. Die Stärke der Marke Fotos: Mattfeld, Kirchner-prig gebra-Das Portfolio umfasst inzwischen rund40 Standardprodukte, darunter knustener Schweinebraten, geräucherter Kalbs dukt Fleisch. Wäre der klassische Fleischzerle- ger durch sein Geschäftsfeld Cash & Carry nicht so nah am gastronomischen Kunden, wäre er Fleischteile höher verarbeitet anzubieten. „Metz- matti’s sind aber nach wie vor individuell mit ger reagieren bereits skeptisch, wenn man ihnen dem Kunden entwickelte Fleischprodukte. Dabei Produktion im kleinen Stil marinierte Ware anbietet. Gastronomische und kann das Unternehmen auch kleinere Bestell- 40 GVmanager 10/2012


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