Page 29

GVmanager_08_2012

und Tomaten, dazu Ciabatta, einen verringerten Energie- NEU-Vorteile wie geringere Investitions- und Transportkosten und mit Wienerle. Italienische Fisch- suppe mit frischen Kräutern steht u. a. im Betriebsrestaurant bedarf. Michael Tschech, Mar- der WMF als eigenständiges ketingleiter bei apetito, begrün- Gericht auf dem Speiseplan. det den Schritt dazu ähnlich wie Auch Kraftbrühen mit Einlagen Josef Draxl: „Bis vor rund fünf Unsere Grundsaucen sind Suppe ein ganzjähriges Thema wollte, musste sie aktiv abbe- hefefrei!Jahren haben Patienten mit je-dem Menü auch eine Vorsuppebekommen. Wer diese nicht wie Leberspätzle, Eierflocken oder Lauchstreifen schmecken hier zur Mittagszeit. Folglich ist in den Großküchen Deutsch- stellen.“ Heute würden die Vor- lands. Das bestätigen auch die suppen weiterhin auf dem Spei- Hersteller von Convenience- seplan stehen, müssten aber ak- Suppen wie Vogeley oder Dr. tiv durch den Patienten bestellt Oetker Food-Service, mit einem werden, ergänzt er. Der wirt- zusätzlichen Anstieg in der schaftliche Aspekt dabei: Durch kühleren Jahreszeit. „Suppe den Wegfall der Vorsuppe kön- steht für Wärme und Geborgen- nen Wareneinsatz und somit heit und wird als wohltuend, Kosten eingespart werden. Der kräftigend und sättigend emp- nachhaltige Aspekt: Da sich die funden – ohne zu belasten“, Patienten in den Kliniken oft- nennt Petra Hoffmann von Dr. mals nur wenig bewegen, war Oetker Food-Service einige der die Mahlzeit aus Vorsuppe, Gründe für die ste tige Beliebt- Menü und Dessert häufig zu heit. Daher sieht sie auch dieje- viel, die Suppe blieb auf dem nigen Tischgäste als Suppen- Tablett übrig und musste ver- Abnehmer, die in ihrer Mittags- nichtet werden. „60 % der Sup- pause etwas Warmes zu sich pen gingen unberührt zurück, nehmen wollen, das nicht nur je 20 % wurden halb bzw. schwer im Magen liegt. komplett gegessen“, beschreibt Josef Draxl ein Beispiel aus dem Aufstiegschancen Krankenhausalltag. „Nicht zu- In Kliniken zeigt sich ein et- letzt der Aspekt, Lebensmittel was abweichender Trend: Zwar zu verschwenden, hat dazu ge- ist die Suppe noch ganzjährig führt, die Vorsuppe reaktiv an- ein Thema, aber immer seltener zubieten“, ergänzt Michael in Form einer Vorspeise. „Ich Tschech. beobachte seit einiger Zeit, dass Doch das „Aus“ der Vor- immer mehr Krankenhäuser die suppe ist keine bundesweit be- Vorsuppe abschaffen“, berich- schlossene Sache. „Vor allem in tet Josef Draxl, Geschäftsführer Norddeutschland und in den des Herstellers für Speisenver- neuen Bundesländern ist die teilsysteme Menü- Mobil. Das Vorsuppe beinahe kein The- war ausschlaggebender Grund ma“, weiß Josef Draxl. In der für Menü-Mobil, Tabletttrans- Mitte Deutschlands werden die portwagen zu entwickeln, die Patienten dagegen meist vor die auf kleinere Tabletts ausgelegt Wahl gestellt – aber nur wenige sind – halb so groß wie übliche. greifen auch tatsächlich zur lt. Rezeptur ohne „Ein Wagen kann dann nicht Vorsuppe. In Baden-Württem- mehr nur, wie bisher, 20 1/1 GN- berg und Bayern sei die Vorsup- Zusatz von Tabletts, sondern mit 40 1/2 GN- pe allerdings noch immer ein Tabletts beschickt werden“, ver- „Must have“, weiß Michael anschaulicht er. Tschech von apetito. Eine Alter- Hefeextrakt, Futura Plus heißt ein ähnliches native zur Vorsuppe auf dem System von apetito, das zusam- Tablett kann ein Soup de Jour- gluten-, laktose- spezialisten Electro calorique stammender, großer 5-l-Kessel. haltigen ZutatenTopf sein, ein aus Frankreich- men mit dem Speisenverteil entwickelt wurde. Aufgrund „Das Personal kann dann, der kompakten Tabletts und des wenn gewünscht, für die Pa- darauf abgestimmten Geschirrs tienten Suppe aus diesem Topf z. B. fasst der Transportwagen eben- schöpfen – als Dienst am Kun- falls die doppelte Anzahl an Ta- den“, erklärt der Geschäftsfüh- bletts. Die Optimierung bringt rer von Menü-Mobil. Mehr 60528 Frankfurt / Main www.nestleprofessional.de kontakt@nestleprofessional.de (0800) 4 85 62 43


GVmanager_08_2012
To see the actual publication please follow the link above