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GVmanager_04_2017

Robert Lang, Abteilungsleiter im Bereich Facilitymanagement, und Ralf Angermaier, Küchenleiter, WWK Lebensversicherung a. G. (v. l.) Nach Jahren stetig steigender Preise hat der Strompreis 2014 erstmals eine sinkende Tendenz gezeigt. Allerdings haben gestiegene staatlich veranlasste Preisbestandteile, insbesondere die EEG-Umlage, nicht zu einer Senkung des Strombezugspreises beigetragen. Das Motto muss daher auch für die Zukunft „Senkung des Energieverbrauchs“ heißen. Die WWK betreibt ein umwelt- und kostenbewusstes Energiemanagement und beobachtet die Entwicklung der Be-zugskosten für ihre Energie. Als umweltbewusstes Unternehmen versuchen wir sparsam mit den verbleibenden Ressourcen umzugehen. Der Strom wird von einer Energie-Einkaufsge-meinschaft bezogen, die Abrechnung erfolgt über den individuellen Spot-Markt-Preis, ver-sehen mit einem Aufschlag. Seit 2008 betreibt die WWK ein effizientes Energiemanagement, so haben wir z. B. als eines der ersten Unternehmen überhaupt die komplette Fluchtwegbeleuchtung auf LED umge-rüstet. Da diese an 365 Tagen je 24 Stunden in Betrieb ist, hat sich diese Maßnahme besonders schnell amortisiert. Weitere Maßnahmen führten seit 2011 zu einem stetig sinkenden Energieverbrauch und dies trotz steigender Mitarbeiterzahlen sowie einer Zunahme an eigengenutzten Flächen. Die WWK prüft auch Möglichkeiten, die der Gesetzgeber bietet, um Stromkosten zu senken. Wir nutzen daher die Mög-lichkeit eines individuellen Netzentgelts. Dies setzt voraus, dass innerhalb der Hochlastzeitfenster des Netzbetreibers die Höchstlast um 20 % geringer sein muss als die Jahreshöchstlast. Mit Hilfe unseres Lastmanagements konnten wir 2016 eine Differenz von 23 % erreichen, was zu einer Reduzierung des Netzentgelts und damit zu einer nicht unerheblichen Rückerstattung führt. Im Bereich des firmeneigenen Betriebsrestaurants wurde 2015 in eine neue, energieeffiziente Band-spülmaschine investiert. Dadurch konnte eine Senkung des Stromverbrauchs um 30.000 kWh/a erreicht werden. Die WWK hat bereits mehrfach den Stromanbieter gewechselt, zuletzt 2016. Durch die Teilnahme am Projekt ENKÜ konnte der tatsächliche Stromverbrauch der einzelnen Geräte unserer Großküche ermittelt werden. Somit kann für die Zukunft wirt-schaftlich, nachhaltig und ökologisch geplant und gehandelt werden. Der Anteil von Küche/Casino und Cafeteria am Gesamtstromverbrauch der Zentraldirektion liegt bei 5,5 %. Foto: WWK Jetzt ist die Zeit, Wissen zu teilen, um Exzellenz zu erreichen. Auszeichnung „NEXT of Market“. Unser Digitalisierungs- & Organisationssystem CHECK® bietet Transparenz und Rückverfolgung über den gesamten Food Supply Chain. Partner of excellenz: T-System, Rieber, Kärcher, MHP maxmaier urbandevelopment, IFCO rieber.de Nachgehakt


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