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GVmanager_04_2017

Fotos: Dinner-Max AUF EINEN BLICK Klinik Haus Vogt, Titisee-Neustadt Verwaltungsleiterin: Barbara Eith Verpflegungsdienstleister: Dreisamwerke, Freiburg Küchenleiter: Konstantin Laibach Produktionssystem: Cook & Chill (bzw. Cook & Serve) Essenszahlen: rund 950 pro Tag, davon 125 für die Klinik Haus Vogt Speisenangebot: Vollkost- und vege-tarisches Menü, 8-wöchiger Speise-planrhythmus, saisonal wechselnd Für den Speisentransport entschied sich das Haus Vogt für Systemlösungen aus dem Hause Dinner-Max. Das Mittagessen wird im Schüsselsystem – pro Schüssel 2 l – geliefert und für die kalte Essensausgabe am Abend kommt das Brotzeitsystem zum Ein-satz. Es ist möglich, sowohl Kuchen als auch Getränke hineinzugeben. Brot und Brötchen sind separat. Für Sonderkostformen setzt das Küchenteam auf das Mondo Jumbo-System, bei dem das Essen bereits vorportioniert ist. Auf diese Weise erhalten auch die Patienten Vielen Dank für Ihre Wahl auf Platz 1 in der Kategorie „Spültechnik“! 2017 BEST of Market Hobart GmbH Kategorie: Spültechnik überreicht durch Annemarie Heinrichsdobler, Herausgeberin & Chefredakteurin im März 2017 DER WELTMARKTFÜHRER IM BEREICH BEREICH GEWERBLICHE SPÜLTECHNIK HOBART GmbH | www.hobart.de | info@hobart.de mit Essstörungen und Unver-träglichkeiten ihre bedarfsge-rechten Speisen. Hungrige Jungs Im Durchschnitt bleiben die Patienten 70 Tage. Schwie-rig ist zum Teil, die richtige Menge des Essens abzu-schätzen. „Jungs essen in der Regel mehr als Mädchen. Das heißt, wenn wir viele männliche Patienten haben, benötigen wir größere Mengen, als wenn wir zum Groß-teil 16-jährige Mädchen behandeln“, erklärt Barbara Eith. Der Speiseplan wurde aufgrund der Cook & Chill-Methode ein bisschen an-gepasst. Statt Schnitzel mit Pommes gibt es Piccata von der Pute mit Nudeln. Barbara Eith bereut die Entscheidung, das Essen von extern zu beziehen, dennoch nicht – mit den Speisen ist man im Haus Vogt zufrieden. Das gilt auch für die Patienten. Seit 2014 gibt es ein Rück-meldesystem, bei dem die Patienten das Essen bewerten. Das Essen kommt dabei gut weg – sogar ohne Schnitzel mit Pommes. Auch das Dinner-Max-System hat sich be-währt. „Das Geschirr gefällt mir optisch und die Größe der Schüsseln ist praktisch. Eine Verpflegung aus Edelstahlbehältern lehne ich ab“, sagt Barbara Eith. Denn das passt nicht zur familiären Atmosphäre, in der das Essen eingenommen wird. „Es geht dabei nicht nur um die Nahrungsaufnahme. In vielen Fami- lien verliert das gemeinsame Essen immer mehr an Bedeutung. Daher ist es besonders wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen auch den sozialen Aspekt des gemeinsamen Essens kennen und schätzen lernen“, betont die Verwaltungsleiterin. mak Die Speisen holt die Klinik Haus Vogt selbst ab. Das Abendessen ist in den Brotzeitboxen vorportioniert. Klinik & Heim


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