Tischkultur - Individuell & universell

GVmanager_04_2017

Foto: Ornamin Tischkultur Individuell & universell Längst zählt beim Essen in GV-Betrieben nicht mehr nur die Funktionalität des Geschirrs, auch optisch soll es etwas hermachen. Denn so kommt die Speise darauf noch mehr zur Geltung. Eine Individualisierung des Geschirrs eta-bliert sich auch in der Gemeinschaftsver-pflegung immer mehr. Der Grund dafür: „Gästen und Bewohnern dieser Einrichtungen wird hierdurch zunehmend ein Gefühl der be-sonderen Wertschätzung übermittelt“, erklärt Gerold B. Welz, Leiter Marketing bei Seltmann Weiden. „Die Häuser heben sich auf diese Wei-se von anderen ab, etablieren sich als Marke mit Qualitätsstandards und erinnern ihre Gäs-te, Kunden und Restaurantbesucher daran, wer sich täglich um sie kümmert“, erklärt Sandra Adam von Kahla/Thüringen Porzellan. Abhängig ist der Wunsch nach mehr Design allerdings vom jeweiligen gastronomischen Konzept und dem zur Verfügung stehenden Budget, weiß Matthias Schöffel, Marketinglei-ter der Porzellanfabrik Schönwald. So ist im Krankenhaus z. B. Systemgeschirr gefragt, das im Arbeitsalltag punktet und je nach Anspruch des Hauses und der Patienten mit Dekor ver-sehen wird. „Gleichsam kann der unterschied-liche Kostendruck z. B. im Betriebsrestaurant oder bei einem budgetorientierten Caterer Ein-fluss auf die Entscheidung für mehr oder we-niger Wertschätzung Dekor Funktionalität Esskultur universelles Geschirr Design nehmen“, räumt er ein. Stephan Schmuck, Product Manager Hepp Hospitalia, verweist darauf, dass Funktionalität bei profes-sioneller Ausstattung für die Gemeinschaftsver-pflegung immer noch entscheidend ist. „Aber im Idealfall eröffnet ein Produkt verschiedene Einsatzmöglichkeiten und überzeugt gleichzei-tig mit stimmigem Design. So begegnet man nicht nur dem Kostendruck, sondern bildet die Basis für ein jederzeit harmonisches Umfeld.“ Funktion trifft Design „Grundsätzlich wird in jedem Bereich das De-sign des Geschirrs immer wichtiger, da die spe-zifische Funktionalität zum Standard gewor-den ist“, erklärt Gerold B. Welz von Seltmann Weiden. Das Unternehmen erfüllt grundsätz-lich jeden – technisch machbaren – Wunsch. Die vermehrte Nachfrage des Markts bestätigt, dass das Thema Tischkultur aber immer wich-tiger wird. „Den Gästen soll ein Ess-Erlebnis in einem ansprechenden, angenehmen Tischam-biente geboten werden – das geht weit über die reine Verpflegung hinaus“, bringt Laura 4 /2017 GVmanager 31


GVmanager_04_2017
To see the actual publication please follow the link above