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GVmanager_12_2016

Fotos: Christian Wyrwa, L & D Pro Mehrweg Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat den Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin für sein vorbildliches Mehrwegbecher- System im Stadion ausgezeichnet. Grund-lage für die Prämierung ist das Ergebnis der diesjährigen Umfrage der DUH zum Abfallmanagement unter allen 36 Erst- und Zweitligisten. In der Europäischen Woche der Abfallvermeidung, Ende November, nahm der Zweitligist die Auszeichnung von Thomas Fischer, DUH-Leiter für Kreislauf-wirtschaft, entgegen. Der Fußballverein aus dem Osten Berlins verzichtet auf Einweg-becher, Pappteller und Plastikbesteck und setzt stattdessen auf Mehrwegbecher, Groß-behälter für Senf und Ketchup und verkauft die Stadionwurst im Brot. www.duh.de Branchenblick Systemwechsel mitgestaltet Der Verband der Fachplaner (VdF) zieht für 2016 ein positives Resümee, u. a. ange-sichts der erfolgreichen Jahrestagung und der Weiterentwicklung einer Produktdaten-bank. Auch die Aussichten für 2017 sind gut: Im ersten Quartal soll die vom Behr’s Verlag initiierte und aktiv mitgestaltete Dokumentation „Systemwechsel in der Gemeinschaftsver-pflegung” öffentlich werden. „Ziel ist es, ein lebendiges Nachschlagewerk für Entscheider zu schaffen”, so Hans-Peter Nollmann, Sprecher des VdF-Vorstands. Die Beiträge sollen praxisnahe Wege und Maßnahmen aufzeigen und die Verantwortlichen in ihren Entscheidungen unterstützen. www.vdfnet.de Konzept überzeugte Die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft kürte drei Preisträger ihres Wettbewerbs „Betriebliche Esskultur 3.0 – nachhaltig gut essen“: Essenszeit Hannover sowie die Mitarbei-terrestaurants der Landessparkasse zu Oldenburg und des TÜV Nord Hannover, betrieben von L & D. Wie Nach-haltigkeit als überzeugendes Kriterium beim TÜV Nord funktioniert, ist in einem rund dreiminütigen Film auf der Homepage des Caterers zu sehen. www.l-und-d.de, www.gemeinschaftsverpflegung-niedersachsen.de Essensretter Die finnische Lebensmittel-Rettungsplattform ResQ ist in Hamburg, Berlin und München gestartet. Der Dienst ermöglicht es teilnehmenden Restaurants, Cafés oder Hotels, überschüssige Gerichte zum Mit-nehmen anzubieten. ResQ-Partner können nach Registrierung stündlich die Anzahl, den Preis und die Abholzeit festlegen. Gleichzeitig können Konsumenten Lebensmittel zu reduzierten Preisen erwerben. Beide Seiten helfen so, die überflüssige Verschwendung zu reduzieren. www.resq-club.com


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