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GVmanager_11_2016

Fotos: Winterhalter, Hobart Spülmaschinen aus der Ferne überwachen gelingt mittels Connected Wash – Winterhalter gibt dazu deutschlandweit Einblicke (l.). aber bereits im Vorfeld unterbunden werden. „Generell können unnötige Anfahrten ver-mieden bzw. die Kundendiensttätigkeiten besser vorbereitet werden. Mit unserem System wird zudem die Kommunikation mit dem Kunden vereinfacht, denn während die Serviceannahme mit dem Kunden tele- foniert, haben wir den Betriebszustand schon auf dem Bildschirm. Damit werden definitiv unnötige Kosten für den Kunden vermieden“, betont Thomas Pfeiffer von Winterhalter. Stolpersteine umgehen Rieber kann sich auch vorstellen, dass sich Fernwartung für Geräte wie die Rieber Regiostation zum Ausgeben, Regenerieren, Warmhalten und Kühlen von Speisen eignet. „Die Station besitzt eine komplexe Be-diensoftware und ist sicherlich interessant für das Thema Fernwartung“, sagt Agnes Artelt, Marketing bei Rieber, und ergänzt: „ Derzeit sind wir noch nicht so weit, für die Zukunft wird Fernwartung aber ein unabdingbares Thema werden.“ Fernwartung kann GV- Verantwortliche durch zusätzliche Informa- tionen dabei unterstützen, Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist es wichtig, dass diese Informationen auch dem Verantwortlichen vor Ort zur Verfügung stehen bzw. er über mög-liche Störungen informiert wird. „Sobald eine Maschine einen kriti-schen Fehler meldet, er-hält die zuständige Per-son, wenn gewünscht, eine Push-Nachricht auf das Smartphone oder Tablet“, gibt Thomas Pfeiffer ein Beispiel, das bereits mittels Connec-ted „Fernwartung wird ein immer wichtigeres Thema, um Prozesse zu beschleuni-gen und die Verfügbarkeit der Maschinen zu erhöhen.“ Wash möglich ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Datentrans-fer automatisiert im Hintergrund abläuft und die Daten nicht manuell abgerufen werden müssen. „Das spart Arbeitszeit und der Kü-chenchef kann sich auf seine Arbeit kon-zentrieren“, beschreibt Matthias Leibitz von Hobart. Er betont weiter, dass in der Praxis manchmal auch die Netzwerkeinbindung ein Stolperstein sein kann. Hier sollte im Vorfeld mit der hauseigenen IT abgeklärt werden, wie mögliche Sicherheitsbedenken gelöst werden können. Eine komplette Fernwartung der Küche ist in naher Zukunft nicht in Sicht – das sieht auch Hermann Kuper, Geschäftsfüh-rer von Servicekontor, so: „Um Fernwartung für die gesamte Küche realisieren zu können, müssten alle Geräte untereinander kommu-nizieren können. Das ist zurzeit (noch) nicht möglich, da jeder Hersteller sein eigenes System verwendet.“ Die Küche wird immer digitalter. Winter- halter sieht sich mit seiner Lösung am An-fang, erwartet aber, dass derartige Systeme in spätestens fünf Jahren Standard sind. Müssen wir also doch nicht mehr lange warten, bis das Warten von Maschinen aus der Ferne Realität wird? dan „Sobald eine Maschine einen kritischen Fehler meldet, erhält die zuständige Per-son, wenn gewünscht, eine Push-Nach-richt auf das Smartphone oder Tablet.“Thomas Pfeiffer Matthias Leibitz, Hobart Speziell für den Einsatz in Pfl egeeinrichtungen HOBART GmbH | info@hobart.de www.hobart-care.de Die Profi -Spülmaschine Effi zient, sparsam und schnell


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