Rubriken - Jetzt mal ehrlich: Meikel Harre

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Foto: Dr. Wolff-Gruppe Tagebuch Jetzt mal ehrlich! … Meikel Harre Gold oder Rauch? Die Gerichte von Meikel Harre, Küchenleiter des Betriebsrestaurants der Dr. Wolff-Gruppe in Bielefeld, haben oft einen ganz besonderen Touch – ob gewollt oder nicht. Liebe Leser! Wollen auch Sie uns mal „die Meinung sagen“? Melden Sie sich bei uns: STECKBRIEF Alter: 43 Jahre Einrichtung: Dr. Wolff-Gruppe Position: Küchenleiter Seit wann dort: 2002, seit 2004 Küchenleiter Mitarbeiter: 6, davon 2 Köche Essenszahlen: 170 pro Tag Produktionssystem: Cook & Serve Herr Harre, Sie fördern besonders die Ent-wicklung Ihrer Auszubildenden, im Alltag oder durch die Teilnahme an Wettbewer-ben. Warum ist Ihnen dies so wichtig? Durch meine Tätigkeit im Prüfungsausschuss sowie als Jury-Mitglied beim Carolinen-Pokal, einem Wettbewerb für Nachwuchsköche, liegt es uns in der Küche am Herzen, dass die Auszubildenden die besten Voraussetzungen haben, um an diesen Wettbewerben teilzu-nehmen. Eine gute Ausbildung des Nach-wuchses sowie dessen Spaß am Kochen sind mir sehr wichtig, denn der Beruf Koch muss meiner Auffassung nach Spaß machen. Ist Ihre eigene Ausbildung ein Grund für die besondere Förderung Ihrer Auszubil-denden? Meine Ausbildung hat mir sehr viel Wissen vermittelt und mich gut auf meinen weiteren Werdegang vorbereitet, wie auf die Weiter- bildung zum Diätkoch oder den Meister. Danach habe ich natürlich auch weitere Stationen in der klassischen Gastronomie durchlaufen. Diese Stationen haben mir sehr geholfen, um auch mein Wissen zu erweitern. Deshalb ist es mir so wichtig, dass Azubis viel bei mir lernen. Ich stehe in gewisser Weise ja auch mit meinem Namen dafür gerade, wenn sie eine neue Stelle antreten. Ich möchte ihnen eine vernünftige Basis mit auf ihren Weg geben, damit sie sich weiterentwickeln können, falls sie es möchten. Wie wichtig sind Ihnen in diesem Zusam-menhang Zusatzausbildungen? Mir persönlich sind diese sehr wichtig, weil ich davon überzeugt bin, dass man sich immer weiterentwickeln muss und nicht stehen bleiben darf. Ansonsten kommt man in die Situation, dass man keine Ab-wechslung mehr bieten kann und auf der Stelle tritt. Zusatzausbildungen helfen da genauso wie das Kochen mit anderen Kollegen bzw. jungen Menschen. Das sind Punkte, die mir sehr wichtig sind und die ich gerne fördere. Haben Sie in Zeiten von Fachkräftemangel dennoch Probleme geeigneten Nach-wuchs zu finden? Oder erhalten Sie gerade durch Ihre Förderung Bewerbungen? Generell ist eine Stellenaus-schreibung immer der erste Schritt, um neue Auszubildende zu finden. Allerdings passen die Bewerbungen oftmals nicht 100%ig: Entweder ist es die Schulbildung oder die Bewerber (089) 370 60-160, muc@blmedien.de haben völlig falsche Vorstellungen, was sie im Beruf des Kochs erwartet. Durch meine beschriebenen Tätigkeiten im Prü-fungsausschuss und als Jury-Mitglied habe ich einen guten Kontakt zu den Berufsschulleh-rern, die mir dann ab und zu jemanden ver-mitteln können, wie unseren letzten Auszubil-denden. Das ist natürlich sehr praktisch, da sie denjenigen bereits in der Schule kennenge- 42 GVmanager 10 /2016


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