Technik - Interview: Karte auf Care gesetzt

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Fotos: Hobart gesetzt Interview Sie wollen noch mehr erfahren? Das ganze Interview gibt es unter: www.gastroinfoportal.de/care ➘ Herr Kohler, seit Anfang August gehen Sie mit der neuen Spülmaschinen-Linie Hobart Care speziell auf die Anforderungen in Alten- und Pflegeheimen ein. Was war ausschlaggebend dafür? Wir als Unternehmen schauen schon immer darauf, wie sich Märkte und deren Segmente entwickeln sowie die Bedürfnisse der Endkun-den. Der demografische Wandel ist da und wird sich weiterentwickeln – bislang war der Bereich der Altenpflege stark geprägt durch Zentralküchen. Mittlerweile gibt es aber immer häufiger Wohngruppen-Konzepte, in denen die Wohnküche eine zentrale Rolle einnimmt. Hier sind heute noch häufig Haushalts- oder semi-professionelle Spülmaschinen im Einsatz. Der Bedarf für professionelle Maschinen ist da – hier setzen wir mit unserer neuen Care- Spülmaschinen-Linie an. Womit punktet die Linie bei den Anwendern? Wichtig ist sicherlich die Kapazität und die da-mit verbundene Leistung der Spülmaschine, weshalb wir z. B. auch Modelle mit Doppel-körben im Programm haben. In einer Zeit von CHZZCHG... SCHÄRFEN SIE IHR PROFIL BERUFSBEGLEITEND WEITERBILDEN Fachwirt im Gastgewerbe (IHK) Geprüfter Küchenmeister (IHK) Gastronomiebetriebswirt Catering Nachhaltiges Management im Gastgewerbe Anerkannte Abschlüsse IST-Studieninstitut | www.ist.de Karte auf Care 5 Min., in denen der Spül-zyklus abgeschlossen ist, wird dadurch die Kapazi-tät nochmals erhöht. Darüber hinaus haben wir den Vapo-Stopp integriert, der verhindert, dass nach dem Spülen Dampf austritt. Das wirkt sich positiv auf das Raumklima aus, schont die meist vorhandenen Holzküchen und ist für den-jenigen, der die Spülmaschine ein- und aus-räumt angenehmer. Inwieweit haben Sie Erfahrungen von Haus-wirtschaftskräften einfließen lassen? Gemeinsam mit den Anwendern haben wir uns vor Ort die verschiedenen Abläufe an-gesehen und die Anforderungen hinsichtlich Zeit, Hygiene und der Anwendung ermittelt. Zudem sind wir hier auch nicht von der Ein- Knopf-Bedienung inklusive Farbcodierung weggegangen. Das Bedienen der Maschine ist somit selbsterklärend und eine Fehlbedie-nung kann ausgeschlossen werden. Übrige Parameter werden vorab in unserem Werk ein-gestellt, wie die Temperatur oder die Dosis der Reinigungschemie – sofern die automatische Dosierung über Kanister erfolgt. Was passiert, wenn Störungen bei der Spül-maschine auftreten sollten? Da auch der Vertrieb über unseren Fachhan-delskanal abgewickelt wird, steht auch in diesen Fällen der Fachhändler, unterstützt von Hobart, oder der jeweilige Ansprechpart-ner aus unserem Hause bereit. Für die Care- Spülmaschinen bieten wir maßgeschneiderte Service-Pakete. Eine Wartung findet einmal jährlich statt, bei der Kleinstreparaturen durch-geführt werden. Darüber hinaus gibt es noch das Rundum-Sorglos-Paket CarePlus, welches dem Werterhalt der Maschine dient. Wie sieht es bei der Care-Linie mit Ihrer Vision vom Spülen ohne Wasser aus? Haben Sie diese berücksichtigt? Eine haushaltsübliche Spülmaschine benötigt etwa 10 bis 18 l Wasser pro Spülgang, wir hin-gegen haben die Maschine so entwickelt, dass sie nur 3,5 l benötigt. Ein hygienisches und den Anforderungen entsprechendes Ergebnis erzielen wir dennoch durch die Kombination von hoher Temperatur und der darauf abge-stimmten Reinigungschemie. Zeit und Res-sourcen werden also gespart und tragen somit zur Wirtschaftlich-keit bei. Können Sie an einem konkreten Beispiel auf- führen, welche Einspa-rungen möglich sind? Ausgehend von 20 Spül-gängen pro Tag an 365 Tagen im Jahr sind im Ver-gleich zu einer semi-professionellen Maschine Einsparungen von etwa 909 € im Jahr möglich, wenn man die Care-10A nutzt. Das entspricht einer Ersparnis von knapp über 50 %. Dies gelingt aufgrund von geringeren Kosten hinsichtlich Energie, Chemie und Was-ser – da insgesamt weniger Wasser eingesetzt bzw. aufgeheizt werden muss. Hobart hat eine neue Vielen Dank für das Gespräch! sar Spülmaschinen-Linie entwickelt, die auf die Anforderungen in Altenheimen abgestimmt ist. Manfred Kohler, Vertriebsleiter D-A-CH, gibt Auskunft über die Gründe für diesen Schritt. 10 /2016 GVmanager 29


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