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24_Stunden_Gastlichkeit_05_2016

Eröffnung nutzen wir den Chef´s Table auch für das Marketing des gesamten Hauses.“ Alles außer Schema F Wie vielseitig sich die Grundidee des Chef´s Table auslegen lässt, sieht man beim Blick in andere Restaurants: So steht bei Kevin Fehlings Drei- Sterne-Senkrechtstarter „The Table“ ein einzel-ner, geschwungener Tresen aus dunklem Kirsch-baumholz im Mittelpunkt des Gastraums, mit dem die offene Küche unmittelbar verbunden ist. Purismus auf höchstem Niveau sozusagen. Das Restaurant Dox im szenigen Düsseldorfer Medienhafen wirbt ebenfalls mit dem interakti-ven kulinarischen Erlebnis in entspannter Atmo-sphäre, die Umsetzung ist dort jedoch ebenfalls eine andere. Die sechs Meter große Marmortafel befindet sich direkt vor der Showküche des Restaurants und bietet zwei unterschiedliche Aus-sichten: zum einen auf das Restaurant und den Medienhafen, zum anderen auf das Geschehen in der Küche. Serviert wird ein Querschnitt aus der Karte für bis zu 20 Personen, alle Gerichte kommen unprätentiös in großen Schüsseln, auf Platten und Schalen auf den Tisch. Dass Chef´s Tables auch im kleineren Kontext und abseits hip-per Großstädte Beachtung finden, zeigen indes Beispiele wie das renovierte Schulhaus aus Holz im Alpen Sport Resort Rote Wand in Zug (Lech am Arlberg). Hier wiederum ist der Tisch mit 16 Plätzen hufeisenförmig um die Küche positio-niert, wo der Drei-Hauben-Koch Manuel Grabner mit seinem Team Zwölf- bis 15-Gänge-Menüs aus regionalen Produkten kreiert. Für Gastro-nomen kommt es bei dieser Angebotsvielfalt in puncto Technik oft auf größtmögliche Individu-alität und Flexibilität an. Doch in der Praxis ist das nicht alles: „Eine logistische Anforderung der Kunden ist auch das Thema Platz. Chef´s Tables werden meist in kleinen, separaten Räumen oder abgetrennten Restaurantbereichen realisiert. Da zählt jeder Zentimeter“, bringt Anja Halbauer, Marketing- und PR-Managerin bei MKN, einen weiteren entscheidenden Faktor ins Spiel. Mit den von Hand und in Einzelmontage gefertigten KüchenMeister-Anlagen bietet MKN hier Lösun-gen nach Maß und persönlichen Wünschen an. Ebenso geeignet seien platzsparende Multifunk-tionsgeräte wie der SpaceCombi, die sogar für die Gäste leicht verständlich sind: „Konzepte, bei denen der Gast mitkochen kann, sind sehr erfolg-reich – dafür braucht man Küchentechnik, die einfach und auch von ungelernten Personen zu bedienen ist“, sagt Anja Halbauer. Nähe, Transparenz, Neues „Das Öffnen der Küche, dem Gast also Transpa-renz zu geben, hat sicher der gesamten Branche sehr gut getan“, konstatieren Area Marketing Ma-nager Christian Frieß und Corporate Chef Europe Alexander Jelitto von Rational. Aktuell werde die Küche immer internationaler, was viele Fragen er-zeuge. „Wenn wir den Gast hier abholen und für Neues begeistern, hilft uns das, erfolgreich neue Ideen und Konzepte zu etablieren“, ergänzen sie. Als Neuheit hat Rational das SelfCookingCenter XS mit integriertem Frischdampfgenerator im Programm. Mit dem Format von 6 x 2/3-GN soll 24 Stunden Gastlichkeit 5/2016 Foto: MKN Besonders wenn es klein sein muss. Die neuen SelfCookingCenter® – jetzt auch in XS. Die echte Profi klasse im kleinen Format. Termine unter: rational-online.de Tour 2016 NEU


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