Princess Cheesecake, Berlin: Torten-Adel

24_Stunden_Gastlichkeit_05_2016

10:00 BERLIN Torten-adel Kein Schloss und keine ausschweifenden Hofgelage, jedoch dezentes Ambiente und feinste Torten: Die Idee für ein Käsekuchen-Café hatte Gründerin Conny Suhr, Inhaberin einer PR- Agentur, schon einige Jahre bevor sie ihr „Princess Cheesecake“ eröffnete. Weit vor dem Start, nämlich bereits 2006, meldete sie den Namen als Marke an. Sie ahnte, dass ihr Konzept mehr als einfach nur ein weiteres Café werden würde. Eröffnet wurde das Lokal dann 2011 im damals noch weniger hippen Berliner Bezirk Mitte. Inzwischen ist das Café mit seinen 16 Sitzplätzen tatsächlich zu klein geworden für die Gäste, besonders an Wochenenden. Geschäftsführerin Stefanie Dorsch, seit 2012 im Team der Geschäftsführung, sagt: „Wir produzieren täglich zwischen 30 und 50 Torten. Da gerät die kleine Backstube schnell an ihre Grenzen.“ Seit der Eröffnung des Cafés hat sich am Konzept nichts verändert. „Es war von Anfang an klar, dass wir auf Regio-nalität setzen“, erklärt Stefanie Dorsch. Die Bio-Zertifizierung sei nicht geplant gewesen. Es hat sich aber herausgestellt, dass nur Bio-Pro-dukte den Qualitätsanspruch erfüllen – beson-ders die Milchprodukte. Mit der Entscheidung für Bio sei auch die Preisstruktur erklärbar. „Wir sind im hochpreisigen Segment – mit 3,80 bis 5,50 €für ein Stück Torte.“ Aber es gehe hier nicht darum, schnell mal was Süßes zu naschen, son-dern um Genuss und Wertschätzung. „Die Idee ist, sich eine Viertelstunde Pause zu gönnen und den Kuchen wirklich zu genießen“, schwärmt Stefanie Dorsch. Michail Koutelas, der gemein-sam mit ihr im Team der Geschäftsführung ist, erinnert sich an seine Kindheit in Griechenland: „Die Kuchen waren immer getränkt in Zucker und an die ausgewogene Süße bei unseren Kuchen musste ich mich erst gewöhnen, das Schmecken sozusagen wieder lernen. Inzwischen liebe ich jede einzelne Torte.“ Stefanie Dorsch und Michail Koutelas Wer im „Princess Cheesecake“ in Berlin einkehrt, kann sich auf königlichen Tortengenuss freuen. Das betraf die Einrichtung, bei der Conny Suhr Berliner und Brandenburger Unternehmen ins Boot holte. Aber natürlich auch die Rohstoffe: „Im Frühling wird es hier keinen Pumpkin-Pie geben und im Frühsommer keine Pflaumentorte. Abge-sehen von Produkten wie Zitronen oder Mangos, beziehen wir die Rohstoffe, die wir verwenden, soweit wie möglich aus der Region“, ergänzt sie. 24 24 Stunden Gastlichkeit 5/2016 Fotos: Princess Cheesecake / Katy Otto, Sievers


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