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24_Stunden_Gastlichkeit_05_2016

Herzstück ist die offene Showküche. Warum haben Sie sich dafür entschieden? Es handelt sich nicht nur um eine offene Showküche, sondern auch um eine mit integriertem Kitchen- Counter. Die Gäste können also vor den Köchen sitzen und ihnen bei der Arbeit auf die Finger schauen. Dafür habe ich mich entschieden, weil ich ein großer Fan dieser Restaurants bin. ‚The Jane‘ mit seiner Upper Room Bar in Antwerpen und das ‚Palomar‘ in London sind gute Bei-spiele, die ich persönlich gerne be-suche. Es ist einfach toll, wenn man als Foodie mit den Köchen sprechen und sehen kann, wie sie die Gerichte zubereiten. Wer übernimmt die Küchenleitung? Frank Möbes, der bisherige Kü-chenchef des Mon Amie Maxi. Er ist ein aufgeweckter junger Koch, der Spaß an seinem Job hat. Fran-kie liest Kochbücher, informiert sich auf Food-Blogs, ist super interessiert. Außerdem macht mir die Zusam-menarbeit mit ihm große Freude. Wenn etwas mal nicht schmeckt, kann ich ihm das einfach sagen – ohne dass er gleich eingeschnappt ist. Das alles macht ihn zur Ideal-besetzung für das neue Restaurant. Direkt am Gast zu arbeiten, ist eine tolle Sache. Schließlich bekommt der Koch nirgendwo ein schnelleres Feedback. Natürlich brauchen wir deshalb jemanden mit sozialer Kom-petenz. Und Frankie versteht, dass es im Henninger Turm nicht nur ums Handwerk gehen wird. Und wie würden Sie die Küchenrichtung beschreiben? Der Henninger Turm ist ja ein Frank-furter Wahrzeichen. Und was würde besser dazu passen als heimische Gerichte? Wobei wir mit gutbürgerli-chen Restaurants und Apfelweinknei-pen nicht konkurrieren möchten. Wir wollen deutsche und regionale Klassiker auf eine neue und frische Art interpretieren. Unsere Shortlist umfasst bereits mehr als 500 Ge-richte, die teilweise in Vergessenheit geraten sind. Frank Möbes ist schon eifrig am Experimentieren, hat etwa eine Pottsuse zubereitet. Außerdem wollen wir Innereien wieder aufleben lassen und süße Klassiker wie ‚Kalten Hund‘ anbieten. Wie sieht es mit dem Preisniveau aus? Im Henninger Turm soll es eine gehobene Küche geben. Wir möch-ten preiswert kochen und Gerichte bieten, die ihren Preis wert sind. Ein Fünf-Gänge-Menü für 200 E gehört nicht zu unserem Konzept. Schließlich möchten wir damit alle kulinarisch interessierten Frankfurter ansprechen. Die Mainmetropole ist die einzige deutsche Stadt mit einer relevanten Skyline. Sie hat eine Sky-line- Gastronomie verdient, auf die die Frankfurter stolz sein können. Wir wollen die Gäste animieren, uns mehrmals zu besuchen – und nicht nur einmal wegen der Aussicht vorbeizukommen. Wird es auch eine Bar geben? Auf jeden Fall. In der Mitte des Restaurants ist ja ein viereckiger Erschließungskern. Dadurch bilden sich zwei Sicheln: auf der einen Seite die halbrunde Showküche und auf der anderen Seite die Bar, an der man auch essen kann. Weil wir uns in einem Wahrzeichen befinden, wollen wir bei den Cocktails mit regionalen Produkten arbeiten. Ich könnte mir zudem vorstellen, dass wir einen Frankfurt-Cocktail kreie-ren. Wir sprudeln vor Ideen. Vielen Dank für das Gespräch! Andrea Möller KONZEPT PROJEKT HENNINGER TURM l Betreiber: Christian Mook l Plätze: 110 (Restaurant), 140 (Skydeck) PROFI-PARTNER: • Lohberger (Technik), • Cansi & Kara (Fachhändler), • Henninger (Brauerei) 24 Stunden Gastlichkeit 5/2016 Verführerischer Herbstgenuss Apple Pie Apple Pie als zart schmel-zende Köstlichkeit: Die Kombination aus Eis mit Keksgeschmack, einer fruchtigen Apfelsauce und kandierten Apfelstückchen ist einfach ein Genuss! NEU Neugierig geworden? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! www.langnese-business.de Zwetschge Eine herrlich fruchtige Sorbet-Kreation von der Zwetschge, deren feine Zwetschgenstückchen den typisch süß-säuerlichen Geschmack der Frucht besonders unterstreichen.


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