Interview: Christian Mook

24_Stunden_Gastlichkeit_05_2016

Sie wollten schon lange ein Lokal in einem Hochhaus eröffnen. Warum hat es bisher nicht geklappt? Ich habe schon mit diversen Hoch-hausbetreibern gesprochen, bin das Thema proaktiv angegangen. Es ist nur leider unheimlich schwierig, in die Kubatur eines Wolkenkratzers eine Gastronomie zu integrieren. Das liegt zum einen an der Entfluch-tung, am Brandschutz und an der Entlüftung. Zum anderen ist es eine Frage der Effizienz. Eine Anwalts-kanzlei kann sicherlich mehr Miete bezahlen als ein Gastronom. Wie kam es dazu, dass Sie den Henninger Turm gastronomisch bespielen? Ich hatte mir fest vorgenommen, mit den Verantwortlichen des Hen-ninger Turms zu sprechen. Doch sie sind mir zuvorgekommen, denn wie sich zeigte, sind sie große Fans der Mook-Restaurants. Als dann der Kontakt mit Projektleiter Jörg Jansen hergestellt war, haben wir schnell gemerkt, dass die Chemie stimmt und wir dieselben Visionen haben. Für das Restaurant gab es also kei-nen großen Pitch. Es war quasi von Anfang an klar, wer den Turm gast-ronomisch bespielen soll. Für mich ist das natürlich eine tolle Location, mit der sich ein Traum erfüllt. Wer richtet das Restaurant ein? Bisher haben mein Wingman Feres Ladjimi und ich unsere Projekte im-mer selbst gestaltet. Und weil es sich um Themenrestaurants handelte, ging uns das sehr leicht von der Hand. Das Mon Amie Maxi ist eine französische Brasserie, das Zenzakan ein panasiatischer Club, das Surf’n Turf ein Steakhaus. Wir hatten immer ein klares Bild und wussten immer sofort, wie was aussehen soll. Das Restaurant im Henninger Turm bildet allerdings eine Ausnahme. Dort geht es eher um ein gutes Raumgefühl – wie man was anordnet. Dafür haben wir uns Unterstützung geholt, und zwar durch den in Frankfurt lebenden Interiordesigner Yacob Asmellash. Im Fass des Henninger Turms in Frankfurt entsteht ein Panoramarestaurant mit Außenterrasse. Betreiber des spektakulären Projekts ist Christian Mook. Den Frankfurter Gastronom kennen viele als Inhaber der Betriebe Mon Amie Maxi, Zenzakan und Surf’n Turf. Im Interview verrät er, wie das neue Restaurant aussehen soll, wer die Küche leiten wird und was die Gäste kulinarisch erwartet. Frankfurter Wahrzeichen branchenblick 10 24 Stunden Gastlichkeit 5/2016 Foto: Mook Group, Fotograf Nikita Kulikov


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