Wasserspender: Knopfdruck gegen Durst

GVmanager_09_2016

Illustration: Lopez Ruiz Wasserspender Knopfdruck gegen Durst Wasser marsch heißt es nach dem Knopfdruck am Wasserspender und schon rinnt der Durstlöscher ins Glas. Egal, wo – im Betrieb ist somit überall für Erfrischung gesorgt. Mineralien Kohlensäure Klar im Glas, ist Wasser der Durstlöscher schlecht hin und bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt – für die einen mit Kohlensäure, für die anderen ohne. Dass Wasser-spender in der Branche an Wichtigkeit zunehmen, zeigt sich u. a. auch dadurch, dass sich der BDV Vending Kongress Expo in diesem Jahr in einem Schwer-punkt der Thematik annimmt. Ein Seminar mit dem Titel „Wasserspender als Erfolgsmodell – Best Practice und Handhabung“ rundet das Programm dabei ab. Die Erfrischung aus dem Spender gibt es in vielen Be-trieben heute schon – verstärkt – auf Knopfdruck: Wasserspender bzw. Tafelwasserschankanlagen sind von Krankenhäusern über Senio-renheime bis hin zu (Schul-) Mensen und Betriebscasinos im Einsatz, weiß Carola Staab, Marketing Ma-nagerin bei Evo-water. Voraussetzung für den Einsatz der Schank-anlagen ist lediglich ein Wasseranschluss, das Aufstellen in Be-trieben ist somit fast überall möglich, so-dass eine dezentrale Versorgung gewähr-leistet werden kann – auch in so großen Gebäuden wie Kran-kenhäusern Wasseranschluss Aktivkohlefilter oder auf dem Uni-Campus. Aus dem Zapfhahn kommt dann einfaches Trinkwasser, das in Deutschland zu etwa zwei Drit-teln aus Grundwasser und zu einem Regel erst zu Trinkwasser aufbereitet werden – sprich: gerei-nigt und desinfiziert. Wasser ist aus dem Alltag nicht wegzudenken, egal ob unmittelbar als Durstlöscher, für den Kaffee, den Tee etc. Sicherheit ist also oberstes Gebot, damit der Verzehr bedenkenlos ist. 2016 hat die Stiftung Warentest erstmals 28 Trinkwasserproben aus ganz Deutschland getestet und diese dabei auf kritische Stoffe aus dem Boden, der Um-welt und den Anschlüssen untersucht. Das Münchner Trinkwasser zählt dabei z. B. zu den besten Europas. Wie die Stadtwerke München im Januar diesen Jahres bekannt gaben, werden dabei die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung nicht nur eingehalten, son-dern sogar unterschritten, eine Aufbereitung ist demnach nicht nötig. Gefiltert ins Glas „Die Betreiber von Wa s s e r s p e n d e r n sind auf ihr lokales Leitungswasser an-gewiesen, das eine individuelle Minerali-sierung und einen be-stimmten Geschmack aufweist“, erklärt Dr. Frank Neuhausen, Ge-schäftsführer von BWT water+more. Hier bietet das Unternehmen mit BWT bestdrink Premium eine Ma-gnesium- Technologie, die an allen Standorten und mit jedem Rohwasser funktioniert. Es minerali-siert das Leitungswasser gezielt mit Mag-nesium. Dies gelingt, indem Kalzium entfernt und in gleicher Menge Magnesium an das Wasser abgegeben wird. „Das so optimierte Wasser schmeckt mineralreicher und erinnert zumeist an den Geschmack typischer Mine-ralwässer“, resümiert Dr. Frank Neuhausen. „Das so optimierte Wasser schmeckt mineralreicher und erinnert zumeist an den Geschmack typischer Mineralwässer.“ Dr. Frank Neuhausen, BWT water+more Drittel aus Oberflächenwasser (Flüssen, Seen, Talsperren) gewonnen wird. Bevor es aus dem Wasserhahn kommen darf, muss es in der VENDING dezentral Schankanlage 34 GVmanager 9 /2016


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