Oktoberfest: Wiesn-Schmankerl reloaded

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Wiesn-Schmankerl reloaded Bier und Brezn – das ist bei vielen das Erste, woran sie beim Stichwort „Okto-berfest“ denken. Dass die Wiesn kulina-risch gesehen aber viel mehr zu bieten hat als die zwei bekannten „Bs“ zeigt sich bei einem Streifzug über die gut gefüllte Theresienwiese (http://bit.ly/29MJYXi), die 16 Tage lang Schau-platz des wohl größten deutschen Volksfestes ist. Typische bayerische Klassiker wie Ochsen-semmeln, Brotzeitbrettl mit Brezn, Radi, Ob-azda und Wurstspezialitäten oder Steckerlfisch und Hendl sind gern gesehen auf den Bier- tischen; Lebkuchen, Zuckerwatte oder gebra-tene Mandeln locken die Süßschnäbel an den zig Imbissständen. Auch wenn die meisten Wiesn-Schmankerl eher deftig anmuten und auf den ersten Blick häufig Fleisch serviert wird, findet sich auf der Wiesn ebenso eine Vielfalt an Süßspeisen-klassikern sowie vegetarische als auch vegane Gerichte, sodass für jeden Besu-cher etwas passendes geboten wird. Zünftiger Rahmen Längst aber spielt sich das Oktoberfest nicht mehr nur in München ab: Egal, ob im Nor-den, Süden, Westen oder Osten Deutsch-lands – überall finden im Herbst eigene kleine Oktoberfeste statt, die mit bayerischem Bier und typischen Speisen die zünftige Stimmung bundesweit verbreiten. Küchenleiter, die ein solches Event oder eine Aktionswoche während der Wiesnlaufzeit in Angriff nehmen wollen, werden zahlreich bei der Lebensmittelindustrie fündig – egal, ob Standardprodukt oder krea-tive Rezeptideen. „Ich sehe großes Potenzial in Wiesn-Aktionen“, betont Timo Burger, Geschäftsführer bei Burgis. „Über alle Warengruppen im Handel hinweg sieht man zur Wiesn-Zeit spezifische Angebote, und daher ist gerade der Verpflegungsbereich für das Thema prädestiniert.“ Allerdings gibt Kerstin Böckenhoff, Marketing/Öffentlichkeits-arbeit von Vossko, zu bedenken: „Wer wie ein wenig engagierter Pädagoge für seine Aktionen immer wieder die alten Unterlagen hervorholt und sie nach dem vermeintlich bewährten ,Schema F‘ abwickelt, wird damit nicht mehr die Erfolge der Vergangenheit wiederholen können.“ Wer sich aber dem wandelnden Ge-schmack der Gäste anpasse, werde auch wei-terhin zufriedene Aktionsergebnisse einfahren. Mitte statt Beilage Deshalb gilt es, aus bewährten Klassikern auch mal etwas neues und anderes herauszu- holen. „Knö-del müssen nicht Wenn das Oktoberfest am 17. September in die immer die klassische Beila-ge 183. Runde geht, setzt auch der eine oder zu Fleischgerichten sein, man andere Küchenleiter die Wiesn im kann sie in den Mittelpunkt des Tellers rü-cken“, erklärt Timo Burger und nennt zugleich ein Beispiel: Die TK-Knödelinos in den Sorten Genießergrün und Schlemmerrot setzen farb-liche und geschmackliche Akzente. Zudem hält das Unternehmen mit Brezn-Knödeln eine Neuheit parat, die z. B. zu Rahmschwammerln passt. Alb-Gold schlägt hingegen vor, den bay-erischen Klassiker Käsespätzle in einer Variante mit Kürbis zu servieren. Die „Standard-Ver-sion“ wird dafür um z. B. angebratene Hok-kaidowürfel ergänzt und kommt so in einem noch herbstlicheren Ge-wand daher. Darüber hinaus bietet das Unternehmen klassische Pasta in Herz- oder Bierkrug-Form an, mit der auch Renner wie Nudeln mit Tomatensauce einen Hauch „Oktoberfest“ vermitteln. Für alle, die mit einer eigenen Oktoberfest- Aktion bei den Gästen punkten wollen, bietet Aviko eine Konzept-Broschüre mit zünftigen Rezeptideen zu zwei rustikalen TK-Kartoffel-spezialitäten. Für die Kraut-Fleischpflanzerl mit deftig regionale Klassiker Aktion Oktoberfest Kleinen um. Bayerisch-deftig geht es dann auf den Tellern zu – teils neu interpretiert. Fotos: Alpenhain, © guukaa – Fotolia.com Oktoberfest 22 GVmanager 8 /2016


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