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Ohne großen Aufwand und auf der Basis von kohlensäurehaltigem Mineralwasser lassen sich Schorlen einfach herstellen. Fruchtsaft oder Fruchtsaftkonzentrat dienen dabei als fruchtiger Spritz und geben dem Erfrischungsgetränk einen schönen Geschmack. „Unangefochtene Nummer 1 bleibt die Apfelschorle“, berichtet Heike Görres, Unternehmenssprecherin von Gerolsteiner. Den Klassiker bietet das Unternehmen als trinkfertige Schorle für den Gastronomiebetrieb an. „Als Mixpartner sind aber auch Rhabarbernektar und Säfte aus Früchten mit einer säuerlich-herben Note wie Johannisbeere oder Sauerkirsche beliebt“, ergänzt die Expertin. Regionale Mischung Generell gilt: Wie auch bei anderen Produkten bevorzugen Gäste Schorlen, bei denen der Aspekt der Regionalität berücksichtigt wird. Das weiß auch Jürgen Bühler, Marketingleiter bei RhönSprudel: „Fruchtsaftschorlen gehen bei den Gästen immer. Dabei zählen besonders Qualität, Regionalität und Vielfalt.“ Drei Dinge machen seiner Meinung nach eine gute Schorle aus: „Zunächst sind die Früchte wichtig. Sie sollten sorgsam ausgesucht werden und von bester Herkunft sein. Außerdem sollte ein harmonisches, nicht zu dominantes Wasser für die Herstellung verwendet werden. Schließlich soll die fruchtige Note gut zur Geltung kommen. Besonders wichtig ist aber auch das Mischungsverhältnis: Eine vollfruchtige Schorle sollte einen Fruchtanteil von mindestens 50 % haben.“ Dementsprechend umfangreich ist das Sortiment des Unternehmens aufgestellt. Die Plus- Schorlen in den Sorten Apple, Cherry, Cassis und Orange sind mit einem Fruchtanteil von 60 % intensiv im Geschmack. Etwas milder sind die Schorlen mit einem Anteil von 50 % in den Geschmacksrichtungen Apfel-Birne, Apfel-Pflaume und Apfel-Rote Traube. Regionalität steht auch bei den Saftschorlen von Coca-Cola Deutschland im Vordergrund. Der Direktsaft für die Sorten Apfel, Rhabarber und Schwarze Johannisbeere wird ausschließlich aus Früchten aus deutschen Anbaugebieten hergestellt. Die Basis für die Erfrischungsgetränke bildet dabei das Vio Mineralwasser medium aus der Lüneburger Heide. Zudem ist die 0,3-l-Glasflasche mit Schraubverschluss ideal für den Einsatz in gastronomischen Betrieben. Auch das Familienunternehmen Beckers Bester setzt auf fertige Schorlen mit Direktsaft. Neben Apfel-Lemon, Apfel-Ingwer, Rhabarber und Maracuja rundet neuerdings die Sorte Johannisbeere das Sortiment ab. Gemäß der Philosophie des Unternehmens „100 % natürlich“ werden die Schorlen ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und jegliche Art der künstlichen Aromen oder sonstiger Geschmacksverstärker hergestellt. Auf „reine Natur“ bestehen auch die Experten von RhönSprudel. Der Verzicht auf künstliche Zusätze und Konservierungsstoffe steht dabei im Fokus. Fix und fertig Doch warum fertige Schorlen? Schließlich ist diese Art der Erfrischung schnell selbst gemischt. Anders als z. B. bei Limonaden, erwarten Gäste bei Schorlen aber einen bestimmten Geschmack. „Trinkfertige Schorlen sind für den Gastronomen einfacher im Handling. Er spart den Arbeitsschritt des Mixens und bekommt immer eine gleichbleibende Qualität. Das Mischungsverhältnis von Fruchtsaft und Mineralwasser und damit auch der Geschmack sind mit fertigen Schorlen eine verlässliche Größe“, erklärt Heike Görres. Jürgen Bühler unterstützt diese Ansicht: „Selbstgemischte Schorlen bedeuten für den Gastronomen einen nicht unerheblichen Aufwand in den Bereichen Einkauf, Lagerung und Herstellung. Ist z. B. die Terrasse voll besetzt und es muss schnell gehen, ist oftmals auch das gleichbleibend gute Misch- und Qualitätsniveau ein Problem.“ Wer auf die fertig gemixten Schorlen zurückgreift, ist somit schneller und ohne etwaige Geschmackseinbußen mit der Erfrischung am Gast. jel www.beckers-bester.de, www.gerolsteiner.de www.rhoensprudel.de, www.coca-cola-deutschland.de Für Selbermacher Soda und Limonade ganz leicht selbst machen: Die Sommelière Tove Nilsson weiß, wie es geht. In ihrem Buch für die Craft-Kultur zeigt sie, wie einfach kohlensäurehaltige Getränke selbst hergestellt werden können. Fermentieren und vergären, Sirup einkochen, individuelle Limonaden und Eistees entwickeln – alle Herstellungsverfahren werden ausführlich vorgestellt. T. Nilsson: Zisch – Soda, Limonaden & Snacks selbst gemacht. Neustadt: Umschau, 120 Seiten, 16,95 €. 3/2016 11 Illustration: Lopez Ruiz, Cover: Neuer Umschau Buchverlag


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