Firmenporträt - Mars Drinks, Verden: Von Vending profitieren

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chen‘ Bereichen wie Krankenhäusern“, erklärt Andreas Windler. „Die Mitarbeiter vor Ort kennen das Produkt. Bei Besuchern kommen dann aber die starken Marken ins Spiel. Und die überzeugen.“ Deshalb setzt Mars Drinks Kaffee von Jacobs und Melitta, Spezialitäten von Nestlé, Jacobs und Krüger sowie Suppen von Maggi und Knorr ein. Gerade in Betrieben spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. „Hier sind wir unschlagbar“, verspricht Andreas Windler, „denn mit dem Incup System kann nicht viel passieren und das Produkt gibt es immer in der gleichen Qualität.“ Jedes Produkt ist dabei im Klix- Becher vorportioniert und aromaversiegelt. „Wir sind damit auch unglaublich schnell. Gerade im Schichtbetrieb, wenn die Zeit durchgetaktet ist, ist das von großem Vorteil.“ Hier steht dann meistens das Modell „Out-look“, das bis zu 1.400 Becher fasst. An Standorten mit weniger Volumen kommt die Klix 450 mit bis zu 500 Bechern zum Einsatz. Bei den 16 Möglichkeiten der Outlook sind neben den Kaffees und Spezialitäten noch ein, zwei Kaltgetränke sowie zwei Sup-pen dabei. Selbstverständlich bietet Mars Drinks an, neben Fotos: Mars Drinks diesen Automaten auch solche mit Schokorie-geln oder anderen Snacks zu stellen. Der Kun-de erhält so alles aus einer Hand. Zusatzgeschäft „In den letzten Jahren hat sich Mars Drinks, das über 40 Jahre am Markt vertreten ist, von einem reinen Produkt- hin zu einem Komplettlösungs- Anbieter gewandelt“, erklärt Andreas Windler. „Wir können generell alles anbieten, was der Kunde wünscht, z. B. mietet er die Maschine und kauft die Produkte und den Service dazu. Oder wir stellen die Maschine auf und übernehmen den kompletten Service (Befüllung, Reinigung, Cash Management) durch deutschlandweite Servicepartner. Dazwischen liegen die Margen: je mehr Mars Drinks übernimmt, desto geringer ist der Deckungsbeitrag für den Kunden, aber auch das Risiko. Für die Preisgestaltung emp-fiehlt Andreas Windler Mut zu unterschiedli-chen Pricing- Strategien. Dass in einem Automa-ten alle Produkte gleich kosten, sei ein Fehler. „Warum nicht für die Suppe 50 ct und für den Tee 40 ct verlangen?“ Das Bezahlen ist immer noch eine Hürde, um sich überhaupt für einen Vending-Kaffee zu entscheiden. „Es wird spannend zu sehen sein, welche mobilen Zahlungssysteme sich durch-setzen werden – ob es z. B. PayPal oder digi-tale Zahlungssysteme wie Bitcoins sein werden. Wann so etwas kommt, weiß man noch nicht – aber es wird kommen.“ Im GV-Bereich sei diese Barriere meist überwunden, weil viele Gäste mit einer Personalkarte vom Betrieb zahlen. Doch auch die besten Systeme fallen mal aus. Hier kommt dann der technische Service ins Spiel. „Die Verträge sind grundsätzlich so ge-staltet, dass sich der Kunde nicht um Ausfälle und ähnliche Dinge kümmern muss“, erklärt der Mars-Drinks-Geschäftsführer. „Unsere rund 25 Techniker sind in der Regel innerhalb eines Arbeitstages da, wenn eine Störung an der Maschine besteht.“ Viele Fragen können be-reits am Telefon geklärt werden. Damit soll der Betreiber natürlich Zeit für sein Kerngeschäft haben, aber trotzdem so viel wie möglich von seinem Zusatzgeschäft Vending profitieren.teo www.marsdrinks.de Von Vending profitieren „Wir sind der Meinung, dass Vending in Deutschland eine sehr interessante Zukunft hat“, stellt Andreas Windler, Geschäftsführer von Mars Drinks in Deutschland, in Aussicht. Andreas Windler ist überzeugt, dass in Deutschland bei weitem noch nicht alle Möglichkeiten des Vendings aus-geschöpft sind: „Damit sind wir z. B. in der Lage, in der Betriebsverpflegung den Ertrag zu verdoppeln.“ Bei manchen Caterern, die mit Mars Drinks zusammenarbeiten, würden bei 17 bis 25 % Marge bis zu 10 % der Umsätze aus Automaten stammen. Möglich ist das z. B. durch die Vielfalt und die Qualität der angebotenen Produkte. Mars Drinks bietet in Deutschland 35 verschiedene Produkte für 16 Auswahlmöglichkeiten in sei-nen Klix-Automaten. Die Marken dazu spielen eine wichtige Rolle. „Gerade in ,halböffentli- 40 GVmanager 4 /2016


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