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Foto: privat eine eventuell vorhandene Bremse, die auf die Rollen einwirkt, nicht während der Fahrt betätigt werden“, erklärt Marc Donners, Vertriebsleiter bei Electro Calorique. Andreas Weiß, Geschäfts-führer bei Iseco, vergleicht diesen Ab-nutzungseffekt durch Erschütterungen mit dem eines Radiergummis. Ledig-lich quer zur Fahrtrichtung angebrach-te Stangen sollten als Befestigung der Wagen auf dem LKW sorgen. „Ein Be-tätigen weniger und langsamer ab Haus über Asphalt fahren.“ Oliver Müller, Blanco Professional der Bremse während des Transports sorgt für einen deutlich schnelleren Ver-schleiß der Lauffläche der Rolle“, erklärt Marc Donners weiter. Reibungsloser Lauf „Die Beschaffenheit des Bodens ist der wich-tigste Einflussfaktor“, sagt Andreas Weiß von Iseco und ergänzt: „Je rauer der Boden ist, desto stärker beansprucht dieser die Rollen und nutzt sie ab.“ Wie Reifen bei Fahrrädern oder Autos haben auch die Rollen eines Trans-portwagens „Rollen von Geräten, die nur inhouse bewegt werden, nutzen sich als Geräte, die außer einen sogenannten Grip, also eine Haftung – verweist er. Iseco prüfe die Laufflächen im Rahmen einer kundenbezoge-nen Analyse, um so eine optimale Wahl der Rollen sicherzustellen. Neben der Art des Bo-denbelags nennt Armin Westendorf, Prokurist von temp-rite, auch die Einsatzzeiten und die Entfernung beim Transport als Parameter für die Abnutzung. „Insofern können wir kaum eine Aussage über die durchschnittliche Lebensdauer der Rollen treffen“, resümiert er. „Rollen von Geräten, die nur inhouse, also in der Küche und den Stationsfluren, bewegt werden, nutzen sich weniger und langsamer ab als Geräte, die au-ßer Haus über Asphalt fahren“, konkretisiert Oliver Müller von Blanco Professional dazu. „Wir empfehlen vorab eine Analyse zur Aufgabe, am bes-ten in einer gemeinsamen Be-gehung vor Ort“, betont Gün-ter Schröder von Hupfer. Um vor einer Investition alles in ei-nem Praxisversuch ausprobie-ren zu können, empfiehlt das Unternehmen seinen Kunden den Besuch der hausinternen „Test-Rennstrecke“ für Wagen, Rollen und Beläge jeder Art im Schulungs- Center bei Hupfer. Egal, ob Noppen, Teppich, Fliesen, Linoleum oder Rampen – Kunden er-halten hier einen Live-Eindruck diverser Kom-binationen. Denn die vom Coesfelder Unter-nehmen verarbeiteten Rollen unterscheiden sich in verschiedenen Faktoren wie Material, Bereifung, Durchmesser, Aufhängung oder der Verarbeitung des Kugellagers – wiederum in Kombination mit einem geeigneten Fahr-werk. In Krankenhäusern mit weiten Wegen ist ein automatisches Wagentransportsystem bzw. ein Zugbetrieb oft eine wirtschaftlich sinn-volle Alternative. „Damit die Wagen sicher Verschleiss Lauffläche Fahrwerk Anforderungsprofil Rollen Klinik & Heim 4 /2016 GVmanager 35


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