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24_Stunden_Gastlichkeit_01_2016

KONZEPT SPREEGOLD – BERLIN „Fresh Food and Drinks“: umfangreiche Speisekarte als Mischung aus Coffeeshop und Bistro in SB, am Abend Restaurantcharakter l Geschäftsführer Mirko Zarnojanczyk, Ralf Steinacker l Filialen: 3 l Mitarbeiter: 80 l Plätze: (innen/außen): 60/20; 80/100; 120/120 Alle Gerichte können auch mitgenommen werden, der Anteil liege bei etwa 10 %. „Da haben wir sicher noch Reserven“, meint er, „sowohl in der Menge als auch in der Verpackung.“ Zielgruppe: Jeder Insgesamt arbeiten 80 Angestellte bei Spreegold, knapp die Hälfte von ihnen in der Küche. „In der Küche haben wir kei-ne ungelernten Mitarbeiter mehr, von den Spülern mal abgesehen“, sagt er. „Den Auf-wand, den wir hier betreiben, können nur gelernte Leute leisten.“ „Den ganzen Tag lang sollen die Gäste bei uns das finden, worauf sie gerade Lust ha-ben.“ Die Zielgruppe würden sie nicht eng fassen, er nennt „alle“ als Zielgruppe, das sei wirtschaftlich wichtig. „Jeder soll sich hier wohlfühlen, deshalb sei es auch wich-tig, nicht zu trendig aufzutreten, die Musik entsprechend zu wählen. „Zu uns kommen Gäste, die jünger als 20, aber auch welche, die über 60 sind“, sagt er. Den Anteil an Stammgästen beziffert er für die erste und dritte Filiale mit 80 %. In der zweiten, die sich zentral im touristischen Berlin-Mitte befindet, liegt er bei 50 %. Die Spreegold-Filialen haben von 7.00 bis 24 Uhr geöffnet, mit einer Ausnahme: „In der Hufelandstraße schließen wir be-reits um 22 Uhr – aufgrund der Kiezlage“, sagt Mirko Zarnojanczyk. Tagsüber arbei-tet Spreegold mit einem SB-Konzept mit Alarmchips. „Ab 18 Uhr wird bedient, wir haben dann eine andere Lichtsituation und auch eine andere Atmosphäre,“ erklärt er. So sei der Durchschnittsbon natürlich auch im Glas, Lachs mit Kapern, Zwiebeln und Meerrettich, crusty Omelett mit Bacon und Chester, dazu eine Brotauswahl und Salat; 18,50 e), eine Paleo-Ecke mit etwa zehn Ge-richten (wie „Homemade Paleo-Granola“ mit Kokosnussmilch und Früchten; 5,50 e), fünf Sorten hausgemachte Pasta in je etwa zehn Zubereitungen, Steaks, Burger, Sand-wiches (besonders beliebt die Trüffelstulle: gegrilltes Finnen-Vollkornbrot, bestrichen mit hausgemachtem Trüffelpesto, gebacke-nes Ei, Rucola und Chesterkäse; 6,50 e), Salate, Suppen und Desserts. Frische auf ganzer Breite Wöchentlich gibt es mehrere Specials, je-weils als Pasta, Salat und Suppe. „Zum einen können die Köche dadurch zeigen, was sie sonst noch so drauf haben. Aber die Specials sind auch ein Tool, um einfach neue Gerichte und ihre Resonanz bei den Gästen auszuprobieren“, so der Gründer. sehr unterschiedlich, morgens liege er bei 4 bis 5 e, am Abend dann zwischen 20 und 22 e. Ob ein Franchising ein Thema sei? „Grund-sätzlich haben wir das im Hinterkopf, aber damit gibt man immer auch ein Stück Erbgut raus“, meint Mirko Zarnojanczyk. „Noch ist dafür sicher nicht der richtige Zeitpunkt. Denn in den letzten zwei Jahren konnten wir gut aus eigener Kraft wachsen und das ist uns wichtig.“ Heike Sievers www.spreegold.com ERFOLGSFAKTOREN ➙➙ Gute und permanente Qualität der Speisen und Getränke ➙➙ Kompetenz und Kundenumgang beim Personal ➙➙ Hohe Kundenzufriedenheit ➙➙ Auswahl der Standorte PROFIPARTNER • Bier: Radeberger Gruppe • Fleisch: Recke Fleischwaren-Spezialitäten • Kaffeemaschine: La Marzocco • Kassensystem: Micros • Kombidämpfer: Rational • Softdrinks: Pepsi • Spültechnik: Winterhalter Mirko Zarnojanczyk www.winterhalter.de 29 Fotos: Sievers


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