Food: Glücks-Schweine

24_Stunden_Gastlichkeit_01_2016

Glücks-Schweine Im Familienbetrieb Albfood von Alexander Siedler in der Schwäbischen Alb wird der Ursprungsgedanke persönlich genommen: Ein guter Grund dafür, Transgourmet zu beliefern. FOOD Mitten auf der Schwäbischen Alb, im kleinen Örtchen Haigerloch, befin-det sich im übersichtlichen Gewer-begebiet der Familienbetrieb von Alexander Siedler, der unter dem Namen Albfood firmiert. Das Unternehmen produziert Wurst- und Fleischwaren u. a. auch für die Transgourmet- Marke „Ursprung“. Hinter dieser stehen Produkte, die nachhaltig pro-duziert werden, frei von Zusatz- und Konser-vierungsstoffen sind und mit denen jahrhun-dertelang gewachsene Kulturlandschaften in deutschen Regionen erhalten bleiben. Alexander Siedler gewährt stolz Einbli-cke in seine Wurstfabrikation, die sich aus einer kleinen Familienmetzgerei in den 1930er-Jahren zu einer mittelständischen Aktiengesellschaft entwickelt hat. Die Siedlers bauten die Metzgerei mit eigener Schlachtung nach der Übernahme von de-ren Vätern Andreas und Erich sukzessive aus. Eine Catering-Sparte wurde ebenfalls erfolgreich angegliedert. 45 Mitarbeiter inklusive Auszubildende zählt die Aktiengesellschaft. Seit 2010 firmiert der Betrieb unter dem Namen Albfood AG. Die Fa-milienmetzgerei mit kleinem Thekenge-schäft besteht im Ort jedoch weiterhin und wird von seiner Mutter geführt. „Un-sere Stärke besteht darin, dass wir immer noch selbst schlachten und ein zuverläs-siges, persönliches Lieferantennetzwerk mit unseren benachbarten Landwirten pflegen”, erklärt Alexander Siedler. Im Gespräch mit ihm wird deutlich, warum der Großhändler Transgourmet und sei-ne Marke „Ursprung“ in ihm einen Ge-schäftspartner finden, bei dem ethische Grundsätze in der Lebensmittelproduktion nicht nur leere Marketing-Versprechen sind, sondern bereits bei der Züchtung, Haltung und Schlachtung der Tiere, tagtäg-lich Anwendung finden. „Der schonende Umgang mit dem Rohstoff Fleisch und die Herstellung guter Produkte in handwerk-licher Qualität von einem familiären Unter-nehmen waren Gründe dafür, mit Albfood zu arbeiten“, bestätigt auch Christina Peu-kert, Junior Category Managerin Geflügel, Fleischconvenience bei Transgourmet. Hauptsache allergenfrei Die Nachfrage nach Qualitätsfleisch und zusatzstofffreier Wurst stieg in den letzten Jahren. Gastronomiebetriebe, Hotels und Großhändler wie Transgourmet passten sich daher dem veränderten Verbraucher-bewusstsein an und setzen verstärkt auf regionale Fleisch- und Wurstprodukte. Ein wachsender Trend, der mittelständischen Qualitätsfleischfabrikanten wie Albfood neue Absatzmärkte erschloss. „Transgourmet wurde durch die haupt-allergenfreien Inhaltsstoffe in unseren Produkten auf uns aufmerksam”, erklärt Alexander Siedler. Auf einer Transgour-met- Messe zurrte er den Deal fest, „denn die ,Ursprungs-Geschichte‘ mit Tierschutz- Label entspricht unseren Vorstellungen als Metzgerei und Schlachtereibetrieb”. Ne-ben der geschmacklichen Komponente und dem „guten Gewissen” beim Verzehr der Produkte, berücksichtigt der Unternehmer mit seiner Firmenphilosophie auch die ge-sundheitlichen Aspekte der Konsumenten: „Wir verarbeiten unsere geschlachteten Schweine und Rinder zu Produk-ten ohne die 14 Hauptallergene sowie Geschmacksverstärker.” Ware mit Persönlichkeit Albfoods Sympathie als fleischverarbeitendes Unter-nehmen fängt beim ethischen „Ursprungs-Gedanken” an, geht über die verantwortungsvollen Produktionsmethoden und mündet im persönlichen Geschäftsverhält-nis mit ihren Kunden. In den ur-sprünglichen, landwirtschaftlich ge- prägten Strukturen auf dem Land ist das moderne Ernährungsbewusst-sein schon längst angekommen. Da-mit sich dieser Prozess auch auf den Tellern der Konsumenten noch stärker widerspiegelt, bedarf es wei-teren Vertriebskonzepten wie die der Marke „Ursprung” von Trans-gourmet. lau www.transgourmet.de Alexander Siedler Fotos: Panther Media/Alexander Kulla, Lauther


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