DNSV - 9. Deutscher Kongress Schulverpflegung

Schulverpflegung_04_2015

9. Deutscher Schulverpflegungskongress Schulverpflegung muss nachsitzen 14 Schulverpflegung 4/2015 Fotos: Polster Eine wirtschaftliche und gesunde Schulverpflegung stellt viele Bildungseinrichtungen vor Herausforderungen. Auf dem 9. Deutschen Kongress Schulverpflegung stellte die Stadt Göttingen ihre Lösung vor. Frisch zubereitetes Essen ist nach wie vor die Ausnahme bei der Schulverpflegung. Mit dieser Einschätzung begrüßte Dr. Michael Polster, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Schulverpflegung  e.V. (DNSV), die über 150 Teilnehmer des 9. Deutschen Kongresses Schulverpflegung. Das Branchentreffen in Göttingen hatten der DNSV und das Fachmagazin Schulverpflegung im Oktober zusammen mit der Stadt Göttingen, der Hochschule Fulda, dem Berufsverband der Präventologen e.V. und der Universität Vechta veranstaltet. Im Fokus stand das Thema „Schulverpflegung als kommunaler Wertschöpfungsprozess: Nachhaltige Schulverpflegung – kommunal erfolgreich & wirtschaftlich managen“. Nachhilfe und Toleranz In seiner Begrüßung sprach Dr. Michael Polster der Schule als Lernort eine besondere Verantwortung zu. Gutes Essen lasse sich nicht verordnen, es müsse erlebt werden. Dabei sind die Anforderungen an ein warmes Mittagessen hoch: Es soll schmecken, attraktiv sein, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit unterstützen, einen aktiven Beitrag zur Gesundheitserziehung leisten, praktikabel sein, sich in den Schulalltag einpassen und zunehmend auch der Imagepflege der Schule dienen. Leidtragend seien dabei die Essensanbieter. Generell sei gute Schulverpflegung noch mangelhaft: 60 % der Schulen lassen warme Mahlzeiten anliefern, doch nur bei knapp 28 % findet eine Qualitätskontrolle statt. Zu wichtigen Fragen, wie dem Grad der Ausstattung bzw. über die Art der Verpflegungssysteme und wie viele Schulen kein Mittagessen anbieten, liegen bundesweit keine Angaben vor. Dr. Michael Polster bezeichnete die Schulverpflegung


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