Nachhaltigkeit: Nachhaltige Markenwachsen schneller

GVmanager_10_2015

Nachhaltige Marken wachsen schneller Vier Jahre nach der Einführung von Unilevers Nachhaltigkeitsplan, dem Unilever Sustainable Living Plan, verzeichnet das Unternehmen eine positive Auswirkung auf das Geschäft. Nudelglück MARKENSCHAUFENSTER Großmarkt rund um die Uhr Die Vorteile des stationären Marktes mit der Möglichkeit, online zu bestellen, soll der Onlineshop der Union SB Großmarkt GmbH kombinieren. Das Pilotprojekt der Edeka-Südwest-Tochter bietet ein Nonfood-Sortiment von über 8.000 Artikeln, u. a. aus den Bereichen Glas/Porzellan, gedeckter Tisch, Küchen-geräte und Ausstattungen, Gastromöbel sowie Bar und Buffetartikel. Gastronomen können rund um die Uhr bestellen, sich die bestell-ten Artikel liefern lassen oder bei der Edeka-C&C-Stammfiliale abholen. www.edeka-gastroshop.de Fotos: Unilever Food Solutions, Dussmann Group, Union SB Großmarkt Noch mehr Branche im Fokus: Ein „Must-have“ erfolgreicher Profiküchen! www.pacojet.de Dass Dussmann Service die Ideen seiner Tischgäste ernst nimmt, zeigt die Aktion „Be happy – Pasta macht glücklich“ in Koopera-tion mit Hilcona. Die Gäste aller Restaurants konnten auf einer Webseite Pastagerichte per Baukastensystem zusammen-stellen – zu gewinnen gab es einen Hotelgutschein. Die Jury aus Köchen und Gastro-Profis hat entschieden: Unter den fünf Gewinnerrezepten ist Lachs-Penne mit Kapernsauce von Moritz Möller (im Bild M.), der sich mit Stefan Perner, Dussmann- Betriebsleiter (l.), und Alexander Hellwig, Küchenleiter (r.), darüber freut, dass sein Gewinnerrezept in seinem Unternehmen auf dem Speiseplan stand. www.dussmanngroup.com Verpflegung mit System „Care-Verpflegung mit System: Kom-petenz in Theorie und Praxis“ lautet der Titel des HKI-Forums am 25. November 2015 im Konferenzzentrum Astropark in Frankfurt/Main. Der Anstieg von statio-nären Patienten mit deutlich kürzeren Verweilzeiten und das Anwachsen der Altersgruppe 60+ stellt die Speisenver-sorgung im Healthcare-Bereich vor neue Herausforderungen. Das Forum zeigt die gesetzlichen und normativen Rahmen-bedingungen der Speisenversorgung auf und gibt einen Einblick über aktuelle Einrichtungen. Interessierte können sich bei Sandra Mosch (sandra.mosch@hki-online. de) anmelden. www.hki-online.de Branchenblick 10 /2015 GVmanager 7 Knackige Äpfel aus Neuseeland, frisch ge-puhlte Krabben aus Marokko, Kaffee aus Äthiopien – der ökologische Fußabdruck ist oft überdurchschnittlich hoch. Dass es auch anders geht, machen immer mehr Menschen, aber auch Unternehmen vor, wie Unilever. 2010 wurde dafür der Unilever Sustainable Living Plan (USLP) eingeführt. Jedes Jahr wer-den die erzielten Ergebnisse abgeglichen und die Maßnahmen justiert. Jetzt ist der vierte Fortschrittsbericht erschienen. Das erklärte Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck zu halbieren, den positiven sozialen Einfluss zu steigern – und dabei dennoch den Umsatz zu verdoppeln. „Wir führen unser Geschäft in einer sich ständig wandelnden Welt, die geprägt ist von sozialer Ungleichheit, wachsender Bevölkerung und Klimawandel. Dieser Entwicklung müssen wir uns anpassen. Konkret heißt das, wenn wir wei-ter wachsen wollen, müssen wir über unsere Wertschöpfungskette hinweg, radikal anders arbeiten als bisher“, äußert sich Paul Polman, CEO Unilever. Herausforderungen vs. Erfolge Der vierte Fortschrittsbericht zeigt, in welchen Bereichen das Unternehmen auf einem guten Weg ist, die Ziele des 2010 vorgestellten USLPs zu erreichen. In einzelnen Bereichen aber blei-ben Herausforderungen groß. So hat es sich Unilever zum Ziel gesetzt, seinen Umweltein-trag über die gesamte Produktwertschöpfungs-kette zu reduzieren. Dazu gehört auch die Ver-wendung des Produkts durch den Verbraucher. In dieser Phase hängt die Reduzierung des Um-welteintrags von einem Wandel des gesamten Markts ab. Hier strebt Unilever eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus Zivilgesell-schaft, Industrie, Handel, Politik und Wissen-schaft an. Positiv dagegen sind die großen Fort-schritte innerhalb der globalen Lieferkette, z. B. stammen über 55 % der landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau, und seit 2008 hat das Unternehmen seinen CO2-Aus-stoß aus Energie um 37 % reduziert. Insgesamt hat der Nachhaltigkeitsplan seit 2010 zu Einspa-rungen von über 400 Mio. E in der Produktion geführt. www.unileverfoodsolutions.de


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