Wohnstift Mozart, Ainring: Ruhesitz im Wandel der Zeit

GVmanager_10_2015

Im Wohnstift Mozart in Ainring sind die Schlafende Hexe und der Watzmann Tischgenossen. Dort, wo die Gipfel der schönen Berchtesgadener Alpen Bewohnern zum Greifen nah sind, verbringen derzeit 280 Bewohner ihren Lebensabend. Ruhesitz im Wandel Fotos: Kopsa, Senioren-Wohnstift Mozart Betriebsgesellschaft Schon beim Betreten der Empfangshalle des Wohnstifts fühlt man sich wie in einem gehobenen Hotel: Es gibt eine Rezeption, viele gemütliche Sitzgelegenhei-ten und einen WLAN-Hotspot. Und viele der Bewohner haben sich für das anstehende Mittagessen extra schick gemacht. Träger des Wohnstifts ist die Senioren-Wohnstift Mozart Betriebsgesellschaft mbH, ein gemeinnütziges Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohl-fahrtsverband. „Die Bewohner sind im Schnitt 77 Jahre alt, wenn sie bei uns ihre Wohnung beziehen“, sagt Sabine Richter, zuständig für die Vermietungsberatung. „Sie wollen vor allem mehr Zeit zum Leben, ohne sich um das eigene Haus und den Garten kümmern zu müssen. Bei uns finden sie eine Rundum-Ver-sorgung, mit Reinigungsservice, Apotheken- Lieferservice und Arzt im Haus, und bei Bedarf steht auch ein ambulanter Pflegedienst zur Verfügung.“ Die Nachfrage nach einem Apart-ment ist hoch, und so liegt die Auslastung laut Sabine Richter auch bei 98 %. Allerdings befindet sich die Bewohnerstruktur gerade in einem Wandel: Jüngere ziehen ein, und mit ihnen auch neue Lebensgewohnheiten und Ansprüche. Stiftsdirektor Stefan Freitag spricht von einem Generationenwechsel: „Der Wandel geht eben erst los, aber wir müssen uns darauf einstel-len. Nehmen wir das Highspeed-Internet. Wir bauen gerade unser Netzwerk aus, weil immer mehr Senioren das haben wollen.“ Als ge-meinnützige Gesellschaft ist das Wohnstift vor allem darauf ausgerichtet, dem Wohl seiner Nutznießer zu dienen, nicht darauf, möglichst hohe Gewinne zu erwirtschaften. Und so wer-den Überschüsse schnell wieder in den Erhalt und die Erweiterung der Anlage investiert – in den vergangenen 25 Jahren waren dies rund 27 Mio. . Die letzte große Investition war der Bau des „Vitalisarium“, einem seniorengerech-ten Wellnessbereich mit Saunen, Dampfbad und Beautyabteilung. Das Wohnstift beschäf-tigt derzeit 144 Mitarbeiter. Qualität trotz geringem Budget Der Verpflegung kommt eine besondere Rolle zu. Denn die Essenszeiten bringen Struktur in den Tagesablauf der Bewohner und fördern die Kommunikation untereinander. Im monatSeniorenverpflegung


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