Antica Fattoria del Grottaione,Montenero D‘Orcia/I: Im Zeichen der Zutaten

24_Stunden_Gastlichkeit_05_2015

ab 8.00 Im Zeichen der Zutaten Wie gelingt es, in einer touristisch weniger bekannten Region – wie das Hinterland im Süden der Toskana eine ist – den Spagat zwischen Slow Food, Spitzenküche und italienischer Wirtshauskultur zu schaffen? Das zeigt der Gastronom Flavio Biserni mit seiner Antica Fattoria del Grottaione. einfacher, alltäglicher Gerichte (die aus wenigen Zutaten erster Güteklasse beste-hen), begannen sich diese Kategorien zu vermischen. Cucina Povera – arme Küche – heißt dieser Trend im Geburtsland einer Bewegung, die sich seit über 30 Jahren da-für einsetzt, dass die regionalen Köstlich-keiten ihre Wertschätzung erhalten: Die im Piemontesischen entstandene, international verbreitete und unter Genießern geschätzte Slow Food-Gruppe passt gut zu der Liebe, mit wel-cher viele Italiener ihre Traditionen pflegen. In ganz Typische Gerichte kennt in Italien nicht nur die Hausfrau, sondern auch Köche und Wirte der einfachen Trat-torie. Diese sind heutzutage beileibe nicht simpel – sondern oft bekannte Gourmet-adressen, die sich häufig durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeich-nen. Im Unterschied zu den gehobeneren Ristoranti sind die Trattorie als familiäre, kleine Lokale definiert und die Osterie als einfache Gasthäuser. Die Bezeichnung Osteria stammt vom Wort für Wirt (oste), das aus dem Lateinischen kommt und daher zu vergleichen mit der deutschen „Wirtschaft“. Trattorien sind typisch für den ländlichen Raum Italiens. Aufgrund des Trends hin zu Tradition und Regionalität und der damit einhergehenden Renaissance Fotos: König 12.30


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