Technik: Effizienz durch Software

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Foto: Kost Software Branchenblick NEWS UND AKTUELLES  Neues Messe-Format Das westdeutsche Gastgewerbe erhält mit den GastroTagenWest vom 23. bis 25. Oktober 2016 in Essen eine neue Messe. Das von den AFAG Messen und Ausstellungen veranstaltete Event bietet Trends, Lösungen und Informationen zu allen Gastronomiebereichen an. www.afag.de  Klimaschutzprojekt Seit diesem Jahr nimmt Aramark am Modell-projekt „CO2OK: CO2-Optimierte Großküchen in Hessen“ teil. Auf Basis einer CO2-Bilanzierung werden individuelle Optimierungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt. www.aramark.de  5. Kessel für Pflegeheim Als erste Senioreneinrichtung erzielte das Pflegeheim Badenstedt Dietrich-Kuhlmann- Haus in Hannover bei der Zertifizierung seiner Küche durch Pemcon „5 Kessel und 4 grüne Blätter“. Seit Entstehung der Kessel-Methode sind zehn Jahre vergangen, über 200 Heime wurden bislang zertifiziert. www.mykessel.com  Arbeitsschutz prämiert Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat Eurest Deutschland, ein Tochterunternehmen der Compass Group Deutschland, für seinen Arbeits- und Gesund-heitsschutz mit dem Zertifikat „Prämierter Betrieb 2014“ ausgezeichnet. Dabei wurden u. a. Arbeitsschutz-Organisation, Arbeitssicher-heit und Ergonomie beleuchtet. www.eurest.de  Klimafreundliche Menüs Die DZ Bank hat Mitte August als erste Frank-furter Bank den KlimaTeller eingeführt. Den Casinogästen steht somit ab sofort regelmäßig ein Gericht zur Auswahl, bei dessen Zuberei-tung auf die CO2-Bilanz geachtet wird.  Urlaub auf dem Teller Mitte August schickten die Hauptmensen des Studierendenwerks Essen-Duisburg ihre Gäste auf eine kulinarische Reise in beliebte Urlaubs-länder wie Frankreich, Spanien oder die Türkei. Serviert wurden z. B. Paella oder Lahmacun. www.studentenwerk.essen-duisburg.de  Erweiterung in Malmö Durch sein Wachstum in Schweden und Europa eröffnet Granuldisk eine Produktions- und Büro-anlage in Malmö. Das Unternehmen entwickelt Topf- und Behälterspülmaschinen – u. a. für Schul- und Großküchen, mit denen das manuelle Vorspülen entfällt. So können Energie- und Che-mikalienverbrauch, Strom und Wasser um bis zu 90 % reduziert werden. www.granuldisk.de  Auf Wachstumskurs Hobart blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück: Im Vergleich zu 2013 steigerte das Unternehmen den Umsatz sowohl im Inland als auch beim Export um bis zu 8,5 %. Der weltweite Umsatz der „Food Equipment Group“ stieg somit auf 2,2 Mrd. $. www.hobart.de  15 Jahre MSC 1.034 Betriebsrestaurants und 123 Mensen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten Fischgerichte aus zertifizierter nachhal-tiger Fischerei an. Seit Beginn der MSC-Zerti-fizierung vor 15 Jahren sind es heute weltweit 264 Fischereien, die etwa 10 % des globalen Fischfangs abdecken. In Deutschland tragen 60 % der verkauften Wildfischerzeugnisse dieses Siegel. www.msc.org/de  Übernahme Die Papstar Holding AG hat mit Wirkung vom 30. April 52 % der Anteile an der Conpax total packaging group aus den Niederlanden über-nommen, mit der Option, auch die verbleiben-den Aktien zu erwerben. Mit der Übernahme wollen beide Unternehmen die verschiedenen europäischen Märkte mit einer breiten Palette an Produkten und Dienstleistungen bedienen. www.papstar.de Täglich bereiten die Küchenteams der Stif-tung Münch in den sechs Küchen etwa 700 Essen für Bewohner und Mitarbeiter zu, die in acht Einrichtungen im sächsischen Erzgebirge betreut werden. Die Berücksichtigung der per-sönlichen Präferenzen sind der Geschäftsfüh-rung ein zentrales Anliegen: „Wir wollen bei der Verpflegung nicht nur auf individuelle medizini-sche Notwendigkeiten eingehen, sondern auch maximale Freiheit bieten. So haben die Bewoh-ner z. B. die Möglichkeit, wenige Stunden vor der Mahlzeit ihren Essenswunsch zu ändern“, erklärt Ronny Zinke, Leiter Einkauf und Catering der Stiftung Münch. Bisher wurden verschie-dene Listen und eigene Systeme von den Mit-arbeitern geführt, die Extrawünsche verzeichne-ten. Dieses Konzept funktionierte zwar gut, aber nicht effizient genug. Deshalb beauftragte Ge-schäftsführer Thomas Münch 2014 sein Team nach einer geeigneten, effizienten IT-Lösung zu suchen. „Kost war nicht der günstigste Anbie-ter, aber derjenige, der unseren Vorstellungen am nächsten kam: Dazu zählen Unabhängigkeit von Lieferanten, hohe Anwenderfreundlichkeit durch mobile Apps sowie die Anbindung un-serer Finanzbuchhaltung“, sagt René Partzsch, IT-Leiter der Stiftung Münch. Zentral verwaltet „Wir freuen uns über diesen Auftrag, mit dem wir nicht nur eine moderne Warenwirtschaft vom Einkauf bis zur Menükarte umsetzen, son-dern auch Rezepturen mit persönlichen Profi-len verbinden“, erklärt Michael Cikerle, CEO Kost Software. „Die Bewohner, das Pflegeper-sonal und die Mitarbeiter der Küche können das System auf Touchscreens, mobilen Gerä-ten oder als Webanwendung nutzen.“ Es gibt Mitarbeiterschulungen und die Datenbank wird mit allen relevanten Informationen der zu beziehenden Artikel aufgebaut. Letzt-endlich wird sie rund 5.000 Lebensmittel und 2.000 Non Food-Artikel enthalten. Später fol-gen die individuellen Profile der Bewohner für Vorlieben und Abneigungen bei der Menüplanung. „Wir erwarten uns, dass wir mit Hilfe der Software die Umsetzung der Qualitätsstan-dards in allen Einrichtungen vereinheitlichen. Zusätzlich können wir damit die Effizienz der Lagerhaltung steigern“, resümiert Ronny Zinke. Die Stiftung Münch im Erzgebirge setzt für eine effiziente und flexible Verpflegung der Bewohner auf eine neue Software-Lösung. Effizienz durch Software 8 GVmanager 9 /2015


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