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GVmanager_09_2015

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Wer mit einem grünen Smoothie in den Tag startet, hat damit schon einen Teil abgedeckt. Gesundheitlich gesehen bie-ten grüne Smoothies einen guten Start in den Tag – und laufen dabei so-gar dem Kaffee den Rang ab. Das grüne Blattgemüse regt zudem den Stoffwechsel und so-mit die Verdauung an und die übrigen Zutaten liefern eine große Menge an u. a. Vitamin C. Gibt es eine maximale Menge, die man pro Tag zu sich nehmen sollte? Gerade wenn man anfängt, grüne Smoothies zu trinken, sollte man langsam vorgehen und mit einer Menge starten, die in ein Saftglas passt. Wer sehr empfindlich ist, dem empfehlen wir die Menge eines Sektglases. Der Körper muss sich Stück für Stück an die Wirkung dessen gewöhnen – andernfalls regt der Smoothie die Verdauung zu schnell zu stark an. Es gilt: viel hilft nicht viel, sondern gerade der „richtige Kick“ kurbelt den Stoffwechsel an. Auch wenn der Körper sich bereits an den grünen Smoothie gewöhnt hat, sollten pro Tag nicht mehr als 500 ml davon getrunken werden. Was muss bei der Zubereitung beachtet werden? Die Verwendung eines leistungsstarken Mixers mit mindestens 30.000 Umdrehungen ist Pflicht. Erst dann wird das im Blattgemüse ent-haltene Chlorophyll „aufgeschlagen“ und kann vom Körper verwertet werden. Um das Chloro-phyll zu schützen, ist die Zugabe von Eiswürfeln zudem wichtig. Bei weniger als 30.000 Umdrehungen werden Obst und Gemüse auch zerkleinert und erhalten eine cremig-flüssige Konsistenz, aber die Wertig-keit ist für den Menschen nicht gleichermaßen gegeben. Generell gilt: je dunkelgrüner die Far-be, desto höher ist die Wirkung des Smoothies. Haben Sie Tipps für interessierte Köche? Vorweg würde ich auch GV-Küchen empfehlen, die Smoothies selbst zuzubereiten. Denn auf die-se Weise können z. B. Lebensmittel verwendet werden, die sonst im Küchenabfall landen. Dazu zählen z. B. Blattsalate, die nicht mehr ganz so gut aussehen, aber nicht verdorben sind, oder das Grün von Radieschen, Karotten oder Rote Bete. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Lebensmittel nicht gespritzt sind. Ansonsten können jegliche Gemüse wie Man-gold, Wirsing oder Grünkohl verwendet werden – je nach saisonaler Verfügbarkeit. Wer Wildkräu-ter wie Brennnessel oder Löwenzahn verwenden möchte, der findet diese mittlerweile z. T. auch im Großhandel. Als gute Alternative bietet sich im Winter z. B. Rucola an. Auch TK-Spinat ist ganzjährig verfügbar. Schmeckt man die einzelnen Zutaten heraus? Wird eine zu große Menge an Blattgemüse und Kräu-tern verwendet, rückt die Bitternote in den Vorder-grund. Das Obst sorgt des-halb für die nötige Süße, schmeckt aber einzeln nicht hervor. Gewürze, wie in unserem Fall Zimt und Ingwer, sind ge-schmacklich wahrnehmbar. Der Geschmack eines Smoothies wird jedoch nie gleich sein – einen Smoothie zu standardisie-ren, gelingt nicht. Das liegt z. B. daran, dass im Jahresverlauf nicht immer die gleichen Zutaten zum Einsatz kommen. Gibt es typische „Anhänger“ der grünen Smoothies? Beliebt ist der grüne Smoothie in jeder Alters-gruppe, tendenziell greifen aber eher Frauen zu. Auch Kinder sind begeistert, was mit Sicherheit auch der tollen grünen Farbe geschuldet ist. Was halten Sie von „schwarzen Smoothies“? Ich denke, dass das eher eine Mode-Erscheinung ist. Die schwarzen Smoothies werden die grü-nen nicht verdrängen. Dennoch ist die Aktivkohle, die in den schwarzen Smoothies ent-halten ist, eine spannende Möglichkeit: Diese nimmt Schadstoffe aus dem Darm auf, genauso wie Heilerde auch. Allerdings könnte ich mir vor-stellen, dass schwarze Smoothies ziemlich grie-ßelig schmecken. Frau Dr. Nagel, Danke für das Gespräch! sar Als Kooperationspartner des GVmanager vermittelt der Berufsverband Oeco-trophologie e.V. (VDOE) Experten für redaktionelle Beiträge, um das ernäh-rungs- und haushaltswissenschaftliche Fachwissen seiner Mitglieder in die GV zu tragen. Für die Richtigkeit der Beiträge übernimmt der VDOE keinerlei Gewähr. Der Verband vertritt die berufspolitischen Interessen sei-ner rund 4.200 Mitglieder aus allen Fachbereichen der Oecotrophologie, Haushalts- und Ernährungswissenschaft. Er arbeitet unabhängig und ohne Verfol-gung wirtschaftlicher Zwecke. www.vdoe.de


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