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GVmanager_09_2015

heit der Befragten (78,0 %) kann kein oder nur sehr selten zusätzliches Interesse der Kunden/ Gäste feststellen, von regelmäßigen oder sehr häufigen Nachfragen gar nicht zu reden (6,0 bzw. 3,4 %). Mit 14,6 bzw. 12,7 % ist das Inte-resse der Tischgäste im Bereich der Schul- bzw. Gemeinschaftsverpflegung am größten. Zusätzlich zur obligatorischen Dokumentation informiert der gesamte Außer-Haus-Markt sei-ne Gäste/Kunden am häufigsten mittels einem Aushang (53,9 %; vgl. Grafik S. 14. o.) sowie Fußnoten auf Speise- und Getränkekarten (50,7 %). Mit 36,9 % aller Befragten verweisen viele ebenfalls auf die ergänzende mündliche Auskunft durch das Personal. Elektronische Lö-sungen über z. B. Infoscreens oder Tablets sind mit 15,4 % der Angaben noch eher selten. Am häufigsten werden diese bisher von GV-Betrie-ben genutzt (30,2 %). Auf die technische Unterstützung bei der Kennzeichnung der Allergene („ja immer“, „meistens“) durch ein EDV-System greifen vor allem Betriebe aus den Bereichen Fleischer-handwerk (65,6 %) und Gemeinschaftsver-pflegung (65,1 %), gefolgt von Schulver-pflegungsanbietern (50,0 %), der Hotellerie (29,3 %) und Gastronomie (27,0 %) zurück. Automatische Schnittstellen zur Datenübertra-gung („ja immer“, „meistens“) stehen eben-falls bei Gemeinschaftsverpflegern (37,0 %) und Metzgern (31,8 %) hoch im Kurs, da auf diese Weise etwaige Fehler durch die manuelle und zeitaufwändige Eingabe vermieden wer-den können. Der Einsatz in den übrigen Be-reichen APPsolut komfortabel! Foto: © jesussanz – Fotolia.com Holen Sie sich jetzt Ihr GVmanager e-Paper im Online-Zeitungskiosk: e-Paper jetzt für Mac, PC, Smartphones und Tablets! Sie sind fit im Job? Sie wollen permanent über Ihren Markt informiert sein, egal wo Sie gerade sind? Dann holen Sie sich unser Fachmagazin GVmanager zum Sonderpreis auf Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Computer. Schnell und unkompliziert downloaden, als Einzel-, Halbjahres- oder Jahres e-Paper: Mac: iTunes Zeitungskiosk (App Store) GVmanager PC: pressekatalog.de GVmanager Android: Google Play Store GVmanager epaper B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG, Ridlerstr. 37, D-80339 München Tel. (089) 370 60-0, Fax (089) 370 60-111, muc@blmedien.de, www.gastroinfoportal.de des Außer-Haus-Markts, insbesondere in der Gastronomie (7,9 %) sowie Hotellerie (7,6 %), ist deutlich seltener – hier könnte man dem Beispiel aus Handwerk und Gemein-schaftsverpflegung folgen. So überrascht es auch nicht, dass 43,5 % der Befragten aus dem GV-Bereich angaben, be-reits vor Einführung der Allergenkennzeich-nung ein EDV-System im Einsatz gehabt zu haben, sodass aufgrund der Allergenkenn-zeichnung kein neues angeschafft werden musste. Im Vergleich dazu war die Situation in den anderen Bereichen – mit maximal einem Viertel (Schulverpflegung) und minimal einem Siebtel aller Nennungen (Hotellerie, Gastrono-mie) – nicht so fortschrittlich. Aufgrund der Allergenkennzeichnung wurde über alle Branchen hinweg durchschnittlich nur von 6,7 % der Befragten ein neues EDV-System angeschafft. Als ein Grund dafür kann mit Sicherheit die große Zahl der Befragten angesehen werden, die ein EDV-System für die Allergenkennzeichnung schlicht als nicht not-wendig erachten: Hotellerie (71,9 %), Gastro-nomie (68,9 %), Fleischerhandwerk (58,9 %), Schul- (43,8 %) sowie Gemeinschaftsverpfle-gung (33,9 %). 27,1 % der Befragten Schul-verpflegungsanbieter denken allerdings darü-ber nach, hier nachzurüsten; in der Hotellerie sind es mit 10,4 % die wenigsten. Potenziale erkennen Als Herausforderung bei der Allergenkenn-zeichnung wurde von den Befragten am häu-figsten die mangelhafte Information zur kon-kreten Umsetzung (54,1 %, vgl. Grafik S. 14 u.) genannt und die darauf aufbauende schriftliche Dokumentation. Der Aufwand, um an die Informationen der Hersteller zu kommen, sowie der enge Zeitrahmen für die Umsetzung und die Schulung der Mitarbeiter waren eben-falls oft genannte Erschwernisse. Als weniger problematisch wurden die Vermeidung einer Kreuzkontamination und die Anpassung/Um-stellung von Rezepturen und Kochprozessen bewertet. Trotz einiger Schwierigkeiten bzw. möglicher „Stolperfallen“ bei der Umsetzung zeigt sich, dass über den gesamten Außer-Haus-Markt hinweg eine positive Stimmung bei den Ver-antwortlichen herrscht – und das obwohl noch Verbesserungspotenzial besteht (u. a. Schulung, Auskunft durch die Mitarbeiter). Insgesamt betrachtet fällt auf, dass in vielen Bereichen – insbesondere hinsichtlich der Nutzung von EDV-Systemen zur Fehlermini-mierung – die GV-Betriebe bereits gut aufgestellt sind und die Vorteile dessen zu schät-zen wissen; für die übrigen Branchenbereiche lohnt es also, einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Über den gesamten Außer-Haus- Markt hinweg gilt es generell, Stillstand zu vermeiden, denn das Allergenmanagement ist nie abgeschlossen, sondern ein stetiger Prozess. lie/sar Marktforschung


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