Konferenzcatering: Interview: Brainfood@Konferenz

GVmanager_06_07_2015

Fotos: privat, © Andrey Kuzmin – Fotolia.com Konferenzcatering Brainfood@Konferenz Frau Brenner, warum sollte sich Brainfood im Tagungsgeschäft etablieren? Generell kann man häufiger be-obachten, dass die Verpflegung bei Tagungen von der Veranstal-terseite nicht so ernst genommen wird. Vielmehr geht es diesen bei der Ausrichtung der Tagung um die „Hardware“, also die Technik oder die Räumlichkeiten, nicht aber um die „Software“ – wie ich die Verpflegung gerne bezeichne. Im Endeffekt fällt die Verpfle-gung dann oftmals dem Budget zum Opfer, da Tagungspauscha-len sehr eng gestrickt sind. Aber dem Catering sollte ein höherer Stellenwert beigemessen werden, denn die Ernährung vor Ort ist mitentscheidend für den Erfolg einer Tagung oder eines Seminars. Hier lohnt sich das Angebot von Brainfood. Wie sieht Ihrer Meinung nach das ideale Konfe-renzcatering aus, bezo-gen auf die Lebensmit-telauswahl? Wenn es um Snacks fürs Frühstück oder die Zwischenverpfle-gung auf Konferenzen geht, sollten auf jeden Fall Vollkornbrot oder -brötchen zum Einsatz kommen statt – wie häufig üblich – klas-sisches Baguette, das weniger Ballaststoffe enthält, aber auch viel schnel-ler aufweicht. Darüber hinaus sollte es immer ein Angebot an Milchprodukten geben, z. B. Quarkaufstriche oder -dips sowie Joghurt; und es sollten fettar-mer Käse und Wurst bzw. Schin-ken zum Einsatz kommen. Mit Gemüserohkost sowie Obst bzw. Obstsalat wird für zusätzliche Frische der Buffetauswahl ge-sorgt. Saaten und Nüsse aller Art können als Topping ver-wendet werden. Für die Mittagsverpflegung empfehle ich dagegen Hül- Wer Teilnehmern einer Tagung nicht bloß Zahlen, Ratschläge und Co. zu Gemüte führen möchte, sollte auf eine ansprechende Verpflegung achten. Damit die Tagung zum Erfolg wird, ist der Einsatz von Brainfood ratsam. Mit FOODatWORK hat es sich die Ernährungs-wissenschaftlerin Andrea Brenner auf die Fahnen geschrie-ben, die Mitarbeiterverpflegung in Unternehmen auf ein neues Le-vel zu heben. Denn die Mitarbei-ter seien nur so leistungsfähig wie der tägliche Input an Nahrung erbringt; besonders das Gehirn brauche Nachschub, um immer voll auf der Höhe zu sein. Deshalb schwört sie auf den Einsatz von Brainfood – nicht nur in der täg-lichen Verpflegung, sondern auch für Meetings und Tagungen. Wa-rum und wie sich Brainfood mit wenigen Handgriffen in das Kon-ferenzcatering integrieren lässt? Andrea Brenner stand der Redak-tion Rede und Antwort. senfrüchte, die z. B. als Salatzutat verwendet werden können, denn diese sind reich an hochwertigen Proteinen und stellen damit eine gute Alternative zu Fleisch dar. Apropos Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen und Co. sind nicht unbe-dingt bei allen ein favorisiertes Lebensmittel. Wie bringt man diese dennoch erfolgreich an die Tagungsteilnehmer? Es kommt darauf an, wie Speisen umgesetzt werden. Wenn etwas gut gemacht ist, kommt es auch gut bei den Gästen an. Ich nenne das gerne „das Merk-Würdige“, was auch dazu führen kann, dass neue Kunden für das Catering- geschäft gewonnen werden kön-nen. Zudem hilft es den Nutzen und den damit verbundenen Mehrwert des speziellen Speisen-angebots gegenüber den Teilneh-mern zu kommunizieren – das gelingt z. B. über eine entspre-chende Beschriftung am Buffet. Wenn ich Brainfood für Tagungs-caterings anbieten möchte, soll-te ein passendes Konzept dafür entwickelt werden, das auch dem Werbezweck gegenüber neuen Kunden dient. Was sollten Küchenteams bei der Zubereitung von (Brainfood-) Snacks unbedingt beachten? Für Gemüse- und Obstsalate ist 26 GVmanager 6-7/2015


GVmanager_06_07_2015
To see the actual publication please follow the link above