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24_Stunden_Gastlichkeit_03_2015

Betriebe wie Imbisse und Res-taurants  Dekur  Sasa sind Ermäßigungen und Gebührendeckel vorgese-hen. So kann es sein, dass ein kleiner Kiosk, der im Schnitt nur alle zwei Jahre kontrolliert wird, Kosten von nur rund 30 E pro Jahr zu tragen hat. Die Intervalle der Regelkontrol-len sind weiterhin von der Risi-kobewertung des jeweiligen Be-triebs abhängig. Insgesamt gibt es neun Risikoklassen: Während Betriebe der Risikoklasse 9 nur alle drei Jahre kontrolliert wer-den, sind Betriebe der Klasse 1 täglich zu kontrollieren. Die für den Betrieb zu erwartenden Kosten hängen somit auch von der Risikoeinstufung ab. Ein Gradmesser ist u. a., wie sen-sibel die Lebensmittel sind, die produziert oder in z. B. Restau-rants verkauft werden. Kritik gegenüber Kosten Der Dehoga hatte sich bereits im letzten Jahr in einem Posi-tionspapier gegen die geplante Regelung ausgesprochen. Die Einführung von Pflichtgebüh-ren widerspreche dem Verursa-chungsprinzip und den Grund-prinzipien des Ordnungsrechts. Demzufolge seien Kosten nur zu tragen, „wenn eine Kontrolle auch tatsächliche Beanstandun-gen ergibt und es infolgedessen zu einer gebührenpflichtigen Nachkontrolle kommt“. Auch der Bund für Lebensmit-telrecht und Lebensmittelkun-de e.V. (BLL) ist ein Gegner der gebührenpflichtigen Regelkon-trollen. „Wir sind davon über-zeugt, dass Pflichtgebühren nicht dazu dienen, dass nun das gewünschte Ziel der einheitli-chen Kontrolldichte und -quali-tät der Mitgliedsstaaten erreicht wird“, erklärt der BLL-Präsident Stephan Nießner und ergänzt: Vielmehr diene dies einzig und allein dazu, bestehende Defizite in den öffentlichen Haushalten den Lebensmittelunternehmen aufzuhalsen. Klagen von Seiten der Betroffenen seien aus seiner Sicht „definitiv zu erwarten“. Christian Meyer entgegnete, dass die Verstärkung der Kon- trollen nötig sei und nicht ohne Grund erfolge, räumte zeit-gleich aber ein, dass er sich bewusst ist, dass man für jede Form der Gebühr keine Jubel-stürme zu erwarten hat und mit Klagen diesbezüglich rechne. Ziel erreicht Ziel der amtlichen Lebensmit-telüberwachung ist es, Ver-braucher u. a. vor Gefahren zu schützen. In Deutschland sind die Bundesländer für die Durch-führung dessen zuständig, was dazu führt, dass zurzeit ledig-lich in Niedersachsen Kosten für Regelkontrollen – und nicht erst für Nachkontrollen – anfallen. Ob und welche Länder dabei nachziehen und die Kontroll-pflicht nun – so das erklärte Ziel – flächendeckend erfüllt wird, bleibt abzuwarten. Der BLL machte sich auf einer Veranstal-tung Anfang des Jahres dafür stark, auch in Zukunft alles zu tun, „eine Ausweitung dieses dreisten Griffs in den Geldbeutel der Unternehmen zu verhindern, zumal dadurch letztendlich die Verbraucher mit höheren Prei-sen belastet werden“. sar Effektiv, aber diskret Den ersten Insektenvernichter mit austauschbarem Front-Co-ver präsentiert Dekur. Je nach Bedarf kann die Frontplatte ganz leicht von einem nahezu vollständig offenen Stabgitter in ein hochwertiges und dis-kretes Cover aus gebürstetem Edelstahl getauscht werden. Es eignet sich damit zur unauf-fälligen Insektenbekämpfung in Restaurants und sämtlichen Thekenbereichen. Die grünlich leuchtenden Synergetic-UV- Röhren sorgen für einen ho-hen UV-Ausstoß und eine gute Fangrate in einem Wirkungs-bereich von ca. 100-120 m². www.dekur-international.de Locken mit Licht Ob Fluginsekten oder Schaben – mit dem umfangreichen An-gebot zur Schädlingsbekämp-fung von Sasa gehören diese in Profiküchen der Vergangenheit an. Neu ist der Trappen‘s® Flug-insektenvernichter Typ Perseo H 60, der z. B. Fliegen oder Mü-cken HYGIENE mittels UV-Lampen an-lockt. Durch die Edelstahlkon-struktion reflektiert das Licht, sodass das Gerät wesentlich mehr Insekten geräuschlos und dank Klebefolientechnik hygi-enisch fängt. Der Wirkungsbe-reich des Hängegeräts beträgt eine Reichweite von ca. 300 m². Im Sortiment des Unternehmens finden sich u. a. auch ein Insek-ten- und Krümelsauger Typ IKS oder ein Biofang Eigenkontroll- Starterpaket zum Schädlings-monitoring. www.trappens.de Alte Heerstrasse 44 · D-56329 St.Goar-Fellen · Tel.: 06741-2999980 · Fax: 06741-2999981 Mehr Hygiene bei weniger Verbrauch Erleichtern Sie Ihrem Team den Arbeitsalltag. Die Tork Reflex™ Spender erlauben eine Einzelblattentnahme, welche Ihren Verbrauch und Abfall um bis zu 37%* reduziert. Die Spender – fest installiert oder tragbar - schützen das Papier vor Verunreinigungen und verringern so das Risiko einer Kreuzkontamination. Erfahren Sie mehr unter www.tork.de * Interne Studie über einen Zeitraum von vier Wochen. Tork Reflex™ Starke Mehrzweck Papierwischtücher im Vergleich zu herkömmlichen Innenabrollungen. +49 (0)621-778 47 00 www.tork.de Verringert den Papier-verbrauch um bis zu 37% * 24 Stunden Gastlichkeit 3/2015 61 Tork_Anzeige_Reflex_90x80_2015.indd 1 29.04.2015 11:55:08 Fotos: Dekur, Sasa


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