Detox in der Schanze

24_Stunden_Gastlichkeit_03_2015

Detox in Der Tschaikowskyplatz mitten in Hamburg zwischen Schanze und Messe ist um eine Attraktion reicher: anstatt eines leer stehenden Fachwerkhauses findet man hier nun einen puristischen Neubau, der perfekte Rahmen für das Restaurant Jungspund. Mit dem Jungspund, das im März dieses Jahres eröffnet hat, hat sich Chef Jean-Pierre Böge seinen Traum von der Selbstständigkeit erfüllt: „Es ist immer Ziel eines Gastronoms sich selbst-ständig zu machen, aber natürlich muss die Idee stimmen.“ Jean-Pierre Böge ist ur-sprünglich Barkeeper und hat in Hamburg in bekannten Häusern wie dem Nobel-Res-taurant Tarantella und Tim Mälzers Bullerei gearbeitet, bevor er Hamburg verließ und auf „Wanderschaft“ nach Sylt, Österreich und in die Schweiz ging. Zuletzt baute er für Feinkost Käfer ein neues Restaurant in der Schweiz mit auf, als ihn ein Freund aus Hamburg anrief und von einem geplanten Gastro-Projekt am Tschaikowskyplatz er-zählte. „Ich bin nach Hamburg geflogen und habe mich sofort verliebt“, erzählt Jean-Pierre Böge. Das Jungspund befindet sich in einem Neubau direkt neben einer Russisch- Orthodoxen Kirche. Das Gebäude fällt auf dank seiner geraden Linien, die zu einer Art Bug im Giebel zusammenlaufen, und soll laut dem Architekten an die Arche Noah erinnern. Innen folgt dann die Überraschung: ganz und gar nicht puristisch präsentiert sich das Jungspund, sondern eher urig-gemüt-lich, aber modern interpretiert mit Indus-trielampen und stilvollen Holzelementen. Im Erdgeschoss dominiert mitten im Raum die Bar. Platz nehmen kann man sowohl an der Theke als auch an einigen Hoch-tischen. Durch große Glasscheiben kann man von hier sehr gut das Treiben in der Küche beobachten. Im ersten Stock ist dann das eigentliche Restaurant, ebenfalls mit viel echtem Holz, grün gepolsterten 24 Stunden Gastlichkeit 3/2015 Fotos: Höß


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