Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach: Tee zieht

GVmanager_05_2015

Foto: Hercht KaffeeTeeKaffeeTee Tee zieht Seit einer Umstellung des Teeangebots im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach vor ca. vier Jahren ist der Tee aus dem „Schattendasein“ des Kaffees getreten und erfreut sich seitdem einem größeren Zuspruch. Tee kann man trinken, wenn man krank ist“, sagt Hans Wandt, Küchen-leiter im Evangelischen Krankenhaus (EVK) Bergisch Gladbach, und ergänzt: „Ehrlich gesagt, dachte ich das früher.“ Doch als das Krankenhaus vor etwa vier Jahren seine gesamte Kaffeeversorgung umstellte, hat sich das Küchenteam auch dem Tee-angebot der Cafeteria für Patienten, Gäste und Mit-arbeiter angenommen und hat dieses erneuert. „Galt es vor einiger Zeit noch, nicht einfach nur Kaffee, sondern Kaffeespezialitäten und den perfekten Milch-schaum anzubieten, spielt heute immer mehr eine hochwertige und große Teeauswahl eine Rolle. Hier ist ein Wandel zu spüren“, erklärt er. Die Entscheidung fiel dabei auf Kaffee und Tee aus dem Hause J.J.Darboven bzw. Eilles Tee, denn für die Küche sei es einfacher beides aus einer Hand zu be-ziehen. „Das Unternehmen kenne ich seit etwa Mitte der 90er-Jahre und habe bislang nur gute Erfahrungen gemacht“, begründet Hans Wandt den Schritt. Neben der Qualität der Produkte schätzt er vor allem, dass Probleme wie Fehllieferungen oder beschädigte Ware – sofern dies auftritt – unmittelbar behoben werden. Von Tee & Diamanten Angefangen mit der Einführung von Standardsor-ten wie Pfefferminze, Kamille oder dem Früchtetee Sommerbeere im klassischen Teebeutel ist das An-gebot des EVK Bergisch Gladbach mittlerweile auf 18 Sorten Tee von Eilles angestiegen. Hinzugekom-men sind weitere Sorten wie Rooibos-Vanille oder Grüner Tee sowie eine Auswahl an Fairtrade-Tees und die sogenannten Tea Diamonds. Letztere sind Pyrami-denbeutel, die Blatttee ent-halten. „Den Unterschied zum herkömmlichen Tee schmeckt man sofort“, berichtet Hans Wandt überzeugt. „Die Gäs-te, die einmal einen Tea Diamond ge-wählt haben, kaufen einen solchen immer wieder.“ Qualitativ hochwer-tiger Tee allein rei-che allerdings nicht aus, entscheidend für den Geschmack und das Aroma des Tees sei vor allem auch die Tem-peratur des verwendeten Wassers. „Ist dieses nicht heiß genug, schmeckt der Tee nicht so gut, wie er könn-te“, bringt es der Küchenleiter auf den Punkt. Deshalb denkt er zurzeit über den Einsatz eines elektrischen Samo-wars für die entsprechende Zubereitung nach. Denn bislang wird für die Teezubereitung das Heißwasser aus dem Kaffeevollautomaten genutzt. Teetrinker wissen die richtige Temperatur zu würdigen, ist sich Hans Wandt sicher, der beobachtet, dass vor allem Frauen zum Tee statt Kaffee greifen. Wer sich in der Cafeteria des Krankenhauses für einen Tee der Marke Eilles entscheidet, kann diesen ent-weder vor Ort trinken oder mitnehmen. „Der Groß-teil unserer Gäste bleibt aber hier vor Ort, sodass es sich für uns bislang nicht gelohnt hat, spezielle To-go-Becher für Tee zu nutzen, die J.J.Darboven mit integrierten Teebeuteln anbietet“, erklärt der Küchenleiter. Stattdessen stehen für den Tee to go die üblichen Kaffeebecher zur Verfügung, für den Vor-Ort-Konsum Teegläser von Eilles. Heißer Wandel Die Nachfrage nach Tee ist seit der Umstellung des Angebots vor vier Jahren gestiegen. Gemessen am Einkaufsvolumen des EVK Bergisch Gladbach wird dies allerdings nicht deutlich – unabhängig vom geringeren Gewicht des Tees bezieht die Kranken-hausküche rund 3 t Kaffee, der Tee macht nur einen Bruchteil dessen aus. „Kaffee bleibt die Hauptsache, aber Tee rückt immer mehr in den Fokus,“ betont der Küchenleiter, der überzeugt ist, dass Tee niemals den Kaffee verdrän-gen wird – aber auch er, als passionierter Kaffeetrin-ker, ist seit geraumer Zeit auf den Geschmack von Tee gekommen. sar


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