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GVmanager_05_2015

Fotos: © mimagephotos – Fotolia.com, Papstar, Studentenwerk Siegen, Studentenwerk München, © djama – Fotolia.com, © Herby Herbert Me – Fotolia.com men. Die Henkelchengerichte liegen preislich bei 2,50 bis 3 €, ein Henkelchen inklusive Getränk kostet 3 oder 3,50 € bei ca. 500 g Inhalt“, verdeutlicht Anna Weimer. Zum Ver-gleich: Ein Mensamenü mit insgesamt drei Bei-lagen kostet für den Studierenden 2,70 € und wiegt ebenfalls durchschnittlich 500 g. Auf dem Henkelchen-Speiseplan stehen z. B. Nu-delgerichte oder asiatische Reisgerichte. „Es sind Gerichte, die man mit einer Gabel oder einem Löffel gut verzehren kann“, sagt die Gastronomie-Abteilungsleiterin. „Henkelchen ist eine separate Produktionslinie, die Rezep-turen dafür wurden und werden speziell ange-legt. Hier wird darauf geachtet, dass die Spei-sen mitnahmetauglich sind.“ Auf biologisch abbaubare Produkte bei der Verpackung hat das Studentenwerk „bewusst verzichtet“ und setzt stattdessen die sogenannten „food pails“ aus Pappe des Unternehmens Bunzl Verpa-ckungen ein. „Biologisch abbaubare Produkte sind im Einsatz nur dann effektiv und umwelt-freundlich, wenn der Verbraucher diese richtig zu entsorgen weiß“, bringt Anna Weimer die Entscheidungsgründe auf den Punkt. Mensa-To-Go Szenenwechsel nach München. Für alle, die es hier eilig haben, bietet die Hochschulgas-tronomie des Studentenwerks München mit „Mensa-To-Go“ ein spezielles Imbissange-bot mit täglich wechselnden Gerichten zum Mitnehmen an. Dieses Angebot hat sich gut etabliert, wie Peter Busam, Bereichsleiter Men-sen beim Studentenwerk München, bestätigt: „Gerade während der wärmeren Jahreszeit nehmen Studierende dieses Angebot sehr gerne an und verzehren die Speisen auf dem Campus oder in Parks. Besonders erfreulich ist, dass das Imbissangebot ,Ab in die Semmel‘ auch im vergangenen Winter sehr erfolgreich angenommen wurde.“ Bei der neuen Aktion „Ab in die Semmel“ erhalten die Gäste täglich wechselnde Imbissgerichte „auf die Hand“, z. B. Sternsemmel mit Prager Bratwurst oder Kaisersemmel mit Käsekrainer. Die To-go-Ge-richte sind in den Mensen von 11 bis 14 Uhr und in den großen Mensen sogar bis 16 Uhr erhältlich. Zur Auswahl stehen vor allem Pasta- und Wokgerichte. „Dauerbrenner unter den To-go-Angeboten ist nach wie vor unser Salatbuffet. Es kommt aber auch vor, dass Gäs-te Gulasch oder Sauerbraten mit-nehmen möchten – was wir dann natürlich gerne ermöglichen“, sagt der Bereichslei-ter Mensen. Damit die optische Präsentation der Gerichte nicht verlo-ren geht, werden die To-go-Gerichte nur an Schaltern angeboten, an denen das Gericht appetitlich angerichtet werden kann und der Gast es gegebenenfalls problemlos in eine Ein-wegpackung portionieren kann. Die Portionen wie auch die Preise sind bei der To-go-Variante identisch. Da Nachhaltigkeit und Umwelt-schutz dem Studentenwerk sehr am Herzen liegen, sollen in Zukunft biologisch abbaubare Produkte als Verpackungslösung zum Einsatz kommen. „Wie bieten bereits bei den Coffee-to- go-Bechern in unseren StuCafés biologisch abbaubare Becher an – ähnliche Produkte wollen wir zukünftig auch für Mensa-To-Go- Gerichte in unser Sortiment mitaufnehmen“, sagt Peter Busam. Nachhaltig verpackt Umweltfreundliche, recycelbare Lösungen für den Außer-Haus-Markt bietet z. B. das Unter-nehmen Papstar mit dem Einmalgeschirr pure an. Für diese Produktlinie werden nur nach-wachsende Rohstoffe wie Mais, Holz und Zu-ckerrohr verwendet. Aus Maisstärke entsteht der Bio-Kunststoff PLA, aus dem die pure- Trinkbecher und -halme sowie die glasklaren Verpackungsboxen mit Deckel hergestellt werden. Eine natürliche und stabile Alternative zum Kunststoff-Einmalbesteck sind die Gabeln, Messer, Löffel und Kaffeelöffel von pure aus C-PLA, einem auf PLA-Basis weiterentwickelten Werkstoff, der bis zu 80°C temperaturbestän-dig ist. Die sogenannte Bagasse als Nebenpro-dukt der Zuckerrohrverarbeitung bildet den Grundstoff für mikrowellengeeignete Becher, Menü-Boxen, Teller und Schalen. Ergänzt wird das Papstar pure-Sortiment mit FSC-zertifizier-ten Servietten und Tischdecken aus Frischfa-ser- Zellstoff. „Die Nachhaltigkeitswelle, die uns in den letzten Jahren erfasst hat, wird nicht abklingen“, davon ist der Marketingleiter von Papstar, Wolfgang Küpper, überzeugt. Denn „der Verbraucher verlangt mehr als bloße Ab-sichtserklärungen und Greenwashing. Konti-nuität und Ehrlichkeit sind bei der Umsetzung von nachhaltigen Maßnahmen gefordert. Dazu können Einsparungen im Ressourcenver-brauch zählen oder der Austausch bisheriger Produkte durch ökologisch sinnvollere, bei de-nen dann auch noch das Design stimmt.“ Mitnahme vs. Lieferung Die Idee „to go“ ist nicht neu, setzt sich aber auch im Gastronomie-Bereich immer mehr durch und wird auch neu interpretiert – so z. B. vom Paparazzi Restaurant in Berlin mit der „Essentia Bag“. In dieser Tüte bekommt der Gast die Essentia-Menülinie zum Mitnehmen, um sie zu Hause nachzukochen. Enthalten sind die Zutaten für zwei Portionen in passender Menge inklusive Rezept. Die Idee, Rezepte und Zutaten zu liefern, stammt eigentlich aus dem Endverbraucherbereich. Hier haben sich Unternehmen wie HelloFresh, KommtEssen, Kochabo oder RezeptGewürze.de schon gut etabliert, die Rezepte und die passenden Zuta-ten bzw. Gewürze nach Hause liefern. lan „Gut Gemacht!“ SAlAtdreSSinGS in PrOfi-qUAlität Jetzt Gratis-Muster anfordern! www.homann-salatdressings.de Geprüfte Produktqualität, von unseren Kunden empfohlen Ausgewogener Geschmack, optimale Konsistenz Ungeöffnet nicht kühlbedürftig Ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe* * Ausnahme Balsamico Salatdressing Unser Foodservice Team www.homann.de/foodservice


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