Food - Clean Label: Physik rein, Chemie raus

GVmanager_05_2015

Physik rein, Chemie raus Illustration: Lopez-Ruiz; Foto: ttz Bremerhaven/Christian Colmer Ohne Zusatzstoffe, aber so natürlich wie möglich – diesen Anspruch an die Lebensmittelproduktion stellt das Projekt Natfood unter Leitung des ttz Bremerhaven und forscht nach natürlichen Alternativen. E 451 E 315 E316 E 450 Lebensmittelherstellern (konventionell und bio), Anlagenbauern, einem Koch, Ökover-bänden und Forschern, ob physikalische und biotechnologische Verfahren den Ansprüchen des Careful Processings – d. h. einer möglichst schonenden Verarbeitung der Lebensmittel – entsprechen. Mehr über das Projektziel, den aktuellen For-schungsstand und Clean Label der Zukunft hat die Projektleiterin Kirsten Buchecker verraten. Frau Buchecker, was ist eigentlich das Ziel des Technologie-Netzwerks Natfood? Das übergeordnete Ziel von Natfood ist es, die Clean Label Vor dem Hintergrund, dass Allergien immer mehr zunehmen, hat sich das Image von zugesetzten Inhaltsstoffen in Lebensmitteln im Laufe der vergangenen Jahre zunehmend verschlechtert. Laut dem ttz Bremerhaven zeigt so z. B. der GfK Con-sumer Scan 2011, dass 79,2 % der befragten Konsumenten Lebensmittel ohne Zusatzstoffe verzehren möchten. Im Rahmen des Natfood- Netzwerkprojekts, welches vom ttz Bremerha-ven geleitet wird, werden deshalb Technolo-gien entwickelt, um Lebensmittel so natürlich wie möglich, also zusatzstofffrei, zu produzie-ren. Zudem überprüft das Netzwerkteam aus Pflanzliche Proteinquellen aus Leinmehl als Basis veganer Produkte erhält Kirsten Buchecker mittels Siebanalyse. E471 E301 E621 E250 E300 12 GVmanager 5 /2015


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