WEINBEGLEITER - Wasser zu Wein

TRINKtime_02_2015

Wasser zu Christina Hilker, Sommelière und Teinacher-Genussbotschafterin, schätzt die Kombination von Wasser und Wein – und hat gleich ein paar Tipps dazu. Welche Grundregeln sollten Gastrono-men kennen, wenn sie Wein zu Wasser kombinieren? Zunächst ist es wichtig überhaupt ausreichend Mineralwasser zum Wein zu trinken, denn Alko-hol dehydriert den Körper und das kann dann auch schon mal zu unliebsamen Kopfschmer-zen führen. Mit einer ausgewogenen Minera-lisierung wie bei Teinacher und mit verschie-denen Kohlensäure-Gehalten, von still über medium bis hin zu classic, können sie auch verschiedene Geschmackswahrnehmungen fördern und somit den Weingenuss vergrößern. Säure im Wein und die Kohlensäure im Mineral-wasser addieren sich, das kann unangenehm wirken. Deshalb empfehle ich zu leichten und säurebetonten Weinen und Schaumweinen gerne das zurückhaltende Teinacher Naturell/ Teinacher Gourmet Naturell. Zu fruchtigen und schmelzigen Weißweinen wie Weiß- und Grauburgunder und zu leich-ten Rotweinen wie Trollinger und Spät-burgunder empfehle ich Teinacher Medium/Teinacher Gourmet Medium. Es betont den fruchtigen Charakter und verstärkt die Aromatik ange-nehm, lässt dem Wein aber trotzdem den Vortritt. Zu kräftigen und schweren Rotwei-nen wie Cuvées mit internationalen Rebsorten, etwa Cabernet Sauvig-non, Merlot und im Holzfass ausge-bauter Lemberger, kann man auch gut das kräftige Teinacher Classic einsetzen, der Wein behält immer noch die Oberhand. Auch zur erfrischen-den Weinschorle im Sommer ist Teinacher Classic der richtige Partner.   Welche Temperatur sollten Wasser und Wein bestenfalls haben, um den optima-len Genuss zu fördern? Jeder Wein hat eine Temperatur, bei der sein Charakter am harmo-nischsten zur Entfaltung kommt. Als einfache, aber wichtige Faustregel gilt: Je wärmer der Wein, desto besser kommen die flüchtigen Aromenstoffe zur Geltung. Je niedriger die Temperatur, desto stärker sind die Säuren wahrzunehmen. Weißweine eröffnen ihren Genuss am besten zwischen 8° und 14°C. Rotweine entfalten ihre Aromenvielfalt erst bei höheren Temperaturen, zwischen 14° und 18°C. Die Wärme macht das Tannin milder, niedrige Temperaturen dagegen verstärken es. Ein zu warmer Wein über 18°C verliert an Finesse, der Alkohol wird überbetont. Beim Mineralwasser kommt es in meinen Augen sehr auf die Jahreszeit und den persönlichen Ge-schmack an. Im Winter bevorzuge ich selbst es bei Zimmertemperatur, im Sommer darf es gerne leicht gekühlt sein (8° bis 10°C). Was ist für Sie, als Top-Wein-Sommelière und nach der langjährigen Kooperation, besonders am Teinacher-Mineralwasser? In meinem Beruf, den ich sehr liebe, dreht sich alles um das Thema Genuss. Und ich freue mich, mit Teinacher einen langjährigen Part-ner gefunden zu haben, für den ebenfalls der Genuss im Vordergrund steht. Teinacher begleitet mich bei meiner täglichen Arbeit am Schreibtisch, wenn ich Weine verkoste, Veranstaltungen moderiere und auch zu Hau-se, wenn wir privat Gäste mit Wein und gutem Essen verwöhnen. Das „Genießer-Mineralwasser“ aus dem Schwarzwald intensiviert den Geschmack der unterschiedlichen Weintypen. Auch gutes Es-sen, aromatischer Kaffee und ausgesuchte Schokolade nehme ich durch die ausge-wogene Mineralisierung deutlicher wahr. Teinacher sensibilisiert die Geschmacks-knospen am Gaumen, erfrischt und bereitet mich und meine Gäste auf nachfolgende Genusserlebnisse vor. Teinacher gehört zu vielen Ver-anstaltungen, die Genießer hier im Süden schätzen (etwa das Stuttgarter Weindorf oder das Sommerfest), einfach dazu. Die Marke ist bekannt dafür, sich für die Nachwuchsför-derung in der Gastronomie in Zusammenarbeit mit dem Deho-ga einzusetzen – und sie hat einen sehr stimmigen Markenauftritt und ein tolles Flaschendesign. Im Restaurant und bei gastronomischen Veranstaltungen, z. B. meinen Moderationen auf der ProWein in Düsseldorf für das Elsass, ist die blaue Trop-fenflasche immer auch ein optisches Highlight. Vielen Dank für das Gespräch! 2/2015 7 Foto: Dieter Jacobi


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