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TRINKtime_01_2015

Mehrwert aus der Flasche Klar, Leitungswasser ist kostenlos und manchmal beliebter als gewünscht. Mit der richtigen Argumentation machen Sie aber auch stilles Mineralwasser Ihren Gästen schmackhaft. Ärgerlich ist es, aber kein Trend: Lei-tungswasser wird nicht öfters be-stellt, denn stille Mineralwässer werden immer beliebter. „Im Außer-Haus- Markt macht dieses Segment bereits mehr als 30 % des gesamten Marktes aus – Ten-denz steigend“, erklärt Anna V. Rückert, Se-nior Brand Manager S.Pellegrino und Acqua Panna. „Stilles Mineralwasser generell und Gerolsteiner Naturell im Besonderen haben hohe Zuwachsraten“, bestätigt auch Heike Görres von Gerolsteiner. „Dass es stilles Mine-ralwasser, im Wettbewerb mit Leitungswas-ser, schwer in der Gastronomie hat, ist für uns nicht erkennbar – das Gegenteil ist sogar zu beobachten“, erklärt auch Ernst-Georg Hahn, Nationales Key Account Management Gastronomie & Hotellerie Staatl. Fachingen. „Denn die Absatzentwicklung unserer stillen Varianten ist sehr positiv.“ Mineralwasser ganz ohne Kohlensäure ist der Wachstumstreiber im Segment. Der Absatz von stillem Wasser ist von Januar bis August 2014 um 3,8 % gewachsen, während die Sor-ten mit CO2 leichte Rückgänge zu verzeichnen hatten. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen verzeichneten stille Mi-neralwässer im gleichen Zeitraum sogar 8 % Mengenzuwachs. „Zwar stammen diese Wer-te aus einem Handelspanel, die Tendenz in der Gastronomie wird aber kaum grundsätz-lich anders sein“, heißt es von der Rheinfels Quelle. „Bei unserer NRW-Marke beobachten wir jedenfalls die gleiche Entwicklung.“ Die kohlensäurefreie Sorte „naturelle“ in der spe-ziellen Gourmetflasche für die Gastronomie verbuchte 2014 bei der 0,25-l-Flasche und noch ausgeprägter bei der 0,75-l-Flasche deutlich zweistellige Absatzzuwachsraten. „Selters Naturell ist die am stärksten wachsen-de Varietät in unserem Sortiment“, bestätigt auch Jörn Winkelmann, Geschäftsführer der Selters Mineralquelle. „Dass sich die Sorte der-art positiv entwickelt, führen wir auch und ins-besondere darauf zurück, dass Original Selters seit einigen Jahren als idealer Begleiter zum Wein in der gehobenen Gastronomie zuhause ist.“ Dort sind Mineralwässer, gerade in Ver-bindung mit guten Weinen, inzwischen eine etablierte Komponente des Genusserlebnis-ses. Selters Naturell profitiert von dieser Ent-wicklung und wird als Begleitung zu kraftvol-len, körperreichen Weiß- und Rotweinen wie einem Merlot, einem Cabernet Sauvignon, ei-nem Rioja oder einem Barolo immer beliebter. Wesentlich ist ein umfassendes Wissen des Servicepersonals um die Bedeutung von stil-lem Mineralwasser und dessen Inhaltsstoffen. „Für einen umsatzstarken Verkauf ist es daher wichtig, dass der Gastronom die breite Vielfalt unseres Portfolios und den Mehrwert eines guten stillen Mineralwassers – wie ein mög-lichst hoher Hydrogencarbonat-Gehalt – ge-genüber Leitungswasser kennt und so genau auf die Wünsche der Gäste eingehen kann“, erklärt der Staatl. Fachingen Gastro-Experte. Umfangreiche Mineralwasserkarten und entsprechend spezialisierte Sommeliers be-legen, dass in der gehobenen Gastronomie Mineralwasser inzwischen eine ähnliche Auf-merksamkeit erfährt wie Wein. „Gerade in der gehobenen Gastronomie sehen wir gar keinen Trend zu Leitungswasser – ganz im Gegenteil“, erklärt Anna V. Rückert. „Mine-ralwasser hat Mehrwert, der auf der Hand liegt“, betont Susanne Horn von Neumark-ter Lammsbräu. „Das können Gastronomen ihren Kunden genauso erklären wie Wagyu- Beef statt Großmarkt-Schnitzel.“ Aus guten Quellen Doch was sind nun die Unterschiede? Na-türliches Mineralwasser stammt aus einem unterirdischen, vor Verunreinigungen ge-schützten Wasservorkommen und muss direkt am Quellort abgefüllt werden. Mine- Fotos: Staatl. Fachingen, Neumarkter Lammsbräu, Aqua Monaco, Selters Softdrinks im Glas. Mit nachhaltig kleinem CO2 Fußabdruck.


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